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So gehst du am besten mit digitaler Eifersucht um

Von Judith am Samstag, 30. März 2019 um 13:13 Uhr

Dating in Zeiten von Tinder, Facebook & Co. mag zwar praktisch sein, doch führt das Online-Dasein in einer Beziehung häufig auch zu Eifersucht. Wie ihr am besten mit digitaler Eifersucht umgeht, erklären wir hier...

Stell dir vor, du bist seit ein paar Monaten happy mit deinem Boyfriend zusammen und eigentlich läuft alles wie am Schnürchen. Selbst kleine Streitigkeiten können euch bisher nichts anhaben. Doch dann fängt er auf einmal an, dein Online-Profil zu stalken, Kommentare deiner Freunde auseinander zu nehmen und in jeden Post die verrücktesten Dinge hinein zu interpretieren. Sätze wie "Warum likest du ständig die Post von dem Typen" oder "Was meint der Kerl mit seinem 'das sollten wir öfter tun' Kommentar?" hörst du immer häufiger und die Eifersuchtsattacken deines Partners werden zum Dauerthema in eurer Beziehung. Schuld daran: soziale Netzwerke! Sie machen das Daten im 21. Jahrhundert nicht nur rasanter, sondern führen auch zu einer neuen Form der digitalen Eifersucht. Die Folge: Facebook, Instagram & Co. sind immer häufiger Streitpunkt in Beziehungen. 

Deshalb sorgen Facebook, Instagram & Co. für Eifersucht 

Laut einer jüngst veröffentlichten Studie von Kaspersky ist das Smartphone für mehr als die Hälfte der Paare der Grund für einen Streit. Die kanadische Psychologin Amy Muise untersuchte das Phänomen der digitalen Eifersucht und fand heraus, dass soziale Netzwerke die Eifersucht von Paaren erhöht: "Sogar Menschen, die sich als nicht eifersüchtig bezeichnen, werden es, wenn sie erst einmal ein Online-Profil haben", so Muise. Tatsächlich soll laut einer Elitepartner-Umfrage jeder Zehnte seinem Partner schon einmal online hinterherspioniert haben. 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Warum? Ganz klar: Während man früher keine Ahnung hatte, was der Partner in seiner Freizeit oder mit seinen Freunden macht, hat man heute dank Smartphone und sozialen Medien einen ständigen Begleiter, der alles dokumentiert – vom Aufenthaltsort, über die Stimmungslage bis hin zu den Partybildern. Alles was man tun muss ist mit ein paar Klicks das Netz durchforsten und schon beginnt die Social-Media-Show und das Gefühl von Ausgeschlossenheit und Eifersucht. Das Problem? Im Netz steht nie die ganze Wahrheit. Also, was tun, damit das Smartphone nicht zum Killer der Beziehung wird?

Digitale Eifersucht: Das kann man dagegen tun

Regel Nummer eins: Kommunikation! Und zwar auf der einen Seite Offenheit über die eigenen Gefühle, auf der anderen Seite Ehrlichkeit, was das Online-Profil angeht. Denn wer sich vom Online-Stalking und der Eifersucht des Partners belastet fühlt, sollte das auch seinem Partner sagen um gemeinsam herauszufinden, wie das Vertrauen ineinander wieder aufgebaut werden kann. Außerdem solltet ihr offen darüber sprechen, was online passiert. Zum Beispiel dass Lena Liebeskummer hatte und ihr deshalb feiern gegangen seid, oder dass der Typ, dessen Bilder du likest, dein schwuler Friseur ist. Also, macht einfach kein Geheimnis daraus, was ihr online treibt. Das schafft Vertrauen. 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Ein anderer Weg, digitale Eifersucht zu bekämpfen, ist das Gegenteil zu tun: Online Detox. Sprich, sich von Facebook, Instagram & Co. zu verabschieden. Wem das eine Spur zu viel ist, kann aber auch dafür sorgen, dass man mehr Zeit mit dem Partner im realen Leben verbringt als im Netz. Der häufigste Grund für Eifersucht in Sachen Social Media sind vor allem unterschiedliche Vorstellungen, wie man damit umgeht. Also ob man zum Beispiel nur Leute added, die man persönlich kennt, oder jeden, den man interessant findet. Und auch, wie viel man von seiner Privatsphäre und dem letzten Urlaub teilt. Wenn ihr euch in diesen Dingen zu sehr unterscheidet, könnte die Lösung sein, online getrennte Wege zu gehen und nicht mehr bei Facebook "befreundet" zu sein. Ganz nach dem Motto: "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß".

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