Beauty

Haare: Diese Fehler beim Trocknen machen sie kaputt

Von Silky am Freitag, 10. Juli 2020 um 16:17 Uhr

Deine Mähne ist trocken, glanzlos und du leidest unter Spliss? Dann kann es an diesen Fehlern beim Haarertocknen liegen…

Eine gesunde und glänzende Haarpracht ist wahrscheinlich der Traum einer jeden Lady. Wieso auch nicht. Haare, die nicht nur seidig aussehen, sondern auch gut gepflegt sind, machen es um einiges einfacher, sie im Alltag zu bändigen. Schauen wir uns aufwendige Hairstyles an, scheitern wir bereits beim ersten Schritt, da die Strähnen einfach nicht mitmachen wollen oder einfach zu kaputt aussehen. Wir haben es satt, unsere Mähne unter Mützen, Kapuzen oder in Dutts zu verstecken und sind der Sache daher auf den Grund gegangen. Woran kann es liegen, dass die Zottel, trotz regelmäßiger Wäsche, Masken und Öl-Treatments stumpf werden? Die Antwort haben wir nun gefunden und es liegt an den Fehlern, die wir alle beim Trocknen machen. Auch, wenn es im ersten Moment nicht so scheint, können unsere Strähnchen ziemlich sensibel sein und das kleinste Fauxpas bei der Pflege kann dazu führen, dass sie mit der Zeit kaputt aussehen. Welche Fehler du ab jetzt also lieber beim Haaretrocknen – mit und ohne Hitze – vermeiden solltest, verraten wir jetzt.

1. Mit nassen Haaren schlafen gehen

Falls du zu den Kandidatinnen gehörst, die mit nassen Zotteln ins Bett steigen und sich davon erhoffen, dass die Mähne über Nacht trocknet, dann solltest du diese Angewohnheit ab jetzt lieber lassen. In diesem Zustand sind die Strähnchen nämlich besonders anfällig. Durch das Hin- und Herbewegen im Schlaf erhöhst du das Risiko, dass deine Haare brechen. Zudem kommt noch hinzu, dass sich durch das Wälzen kleine Knötchen bilden, die am nächsten Morgen ziemlich schmerzhaft beim Ausbürsten sein können. Im besten Fall gehst du also eine Nummer sicher und legst dich mit einer trockenen Mähne ins Bett.

2. Trocken rubbeln

Ein weiterer Fehler, der zu Haarverlust und Haarbruch führt, ist, wenn du dir die Strähnen nach der Wäsche mit einem Handtuch trocken rubbelst. Das Material ist oft viel zu rau und greift die Haarstruktur an, die im nassen Zustand bereits super empfindlich ist. Tust du dies regelmäßig, kannst du für lästigen Spliss und Frizz sorgen. Um die nassen Strähnchen "gesünder" zu trocknen, kannst du zu einem alten T-Shirt aus Baumwolle greifen und damit die Mähne langsam abtupfen. Das Material geht sanfter mit der Haaroberfläche um, sodass diese nicht beschädigt wird.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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3. Kein Hitzeschutz verwenden

Wir begehen aber nicht nur Fehler beim Lufttrocken. Arbeiten wir mit einem Föhn oder einer Heißluftbürste, um die Nässe aus unserer Mähne zu entziehen, begehen wir ebenfalls so einige Fauxpas. Einer der häufigsten Verstöße: das Weglassen eines Hitzeschutzmittels. Verwenden wir einen Haartrockner oder generell Tools, die sich aufheizen, ist es besonders wichtig, dass wir unsere Haare vorher vor der Wärme schützen. Ähnlich wie bei einer Sonnencreme, funktionieren Sprays wie dieses von Bold Uniq als Schutzschild. Setzen wir nicht auf solch ein Produkt, gehen die Härchen viel schneller kaputt und sie werden rau und glanzlos.

4. Die Strähnen sind noch zu nass

Du greifst direkt nach der Dusche zu deinem Föhn und trocknest die triefenden Strähnen? Das solltest du lieber sein lassen und diese Tat nur für einen Notfall aufheben, wenn du es wirklich sehr eilig hast. Bevor du sie einem Haartrockner aussetzt, sollten deine Strähnchen bis zu 80 Prozent trocken sein. Ist die Mähne noch komplett nass und du behandelst sie regelmäßig direkt mit Hitze, schädigst du die sensible Struktur, die so schneller brechen wird. Zudem musst du deine Haare auch noch viel länger föhnen, bis sie komplett trocken sind, was dazu führt, dass sie eher austrocknen. 

5. Die Mähne bürsten

Dass eine nasse Haarpracht viel angreifbarer und sensibler ist, haben wir nun bereits mehrmals erwähnt. Trotzdem müssen wir diesen Punkt noch einmal in den Fokus stellen. Immerhin nehmen sich viele Ladies eine Bürste zur Hand, wenn sie ihre Mähne für das Lufttrocknen oder der Behandlung mit einem Föhn vorbereiten wollen. Ergibt natürlich auch Sinn, denn ganz oft sind die Haare nach der Dusche noch etwas verknotet und das möchte man vor dem Trocknen beseitigen. Allerdings ist eine Bürste dafür die falsche Wahl, denn diese ist, ähnlich wie ein Handtuch, viel zu aggressiv zu der Mähne. Stattdessen solltest du zu einem Kamm mit weiten Zähnen greifen, mit dem du viel sanfter und angenehmer arbeiten kannst. Hier solltest du darauf achten, dass du bei deinen Spitzen beginnst und dich dann langsam hocharbeitest, damit du nicht in einem Rutsch an den nassen Zotteln ziehst. Falls du auf der Suche nach einem passenden Produkt bist, dann können wir dir dieses Modell von Eqlef für ca. 13 Euro empfehlen.

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