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Haarpflege: Diese Fehler sollten Frauen ab 50 lieber vermeiden

Von Marvena.Ratsch am Dienstag, 23. Juni 2020 um 15:27 Uhr

Mit zunehmendem Alter und den damit verbundenen hormonellen Schwankungen wird die Mähne immer empfindlicher, sodass die Strähnen dünner werden und sogar ausfallen können. Da ist die richtige Haarpflege das A und O und Frauen ab 50 sollten dabei unbedingt die folgenden fünf Fehler vermeiden.

Lange, volle und glänzende Haare sind ein Zeichen von Jugendlichkeit und schummeln sofort einige Jahre jünger. Ab einem gewissen Alter ist es allerdings gar nicht so leicht, diese Eigenschaften der Haare aufrecht zu erhalten. Hormonelle Schwankungen, die in den 50ern mit dem Beginn der Wechseljahre auftreten, stören nicht nur das allgemeine Wohlbefinden (Stichwort: Hitzewallungen), auch die Mähne wird in Mitleidenschaft gezogen. Die Aktivität der Haarfolikel lässt nämlich stetig nach, sodass die Haare zum einen dünner werden und sogar ausfallen können und zum anderen empfindlicher auf äußerliche Einflüsse reagieren. Da wird selbst die Haarpflege zu einer schmalen Gratwanderung zwischen Pflege und Belastung. Wichtig ist also, dass Frauen ab 50 einige Regeln befolgen und dementsprechend auch bestimmte Fehler vermeiden sollten, damit die Mähne weiterhin lang, voll und glänzend bleibt.✨

1. Die falsche Technik beim Bürsten

Einfach drauf los bürsten? Ein großer Fehler! Gerade während des Kämmens könnt ihr den Haaren nämlich richtig schaden, vor allem, wenn sie eh schon sehr empfindlich sind. Durch das Zerren, Reißen und Rubbeln von oben nach unten und schlimmstenfalls noch im nassen Zustand werden die Strähnen nämlich nicht nur stumpf, sie können sogar ausgerissen werden. Besser ist es, wenn ihr die Mähne vor dem Waschen sowie jeden Morgen und Abend vorsichtig mit einer Bürste mit feinen Naturborsten, die es beispielsweise von Amazon schon für knapp 13 Euro zu shoppen gibt, von unten nach oben kämmt.

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2. Zu viele Pflegeprodukte

Hier ein Shampoo inklusive Conditioner, da eine Haarmaske und natürlich dürfen Öl, Serum und Co. auch nicht fehlen – auch wenn ihr es nur gut meint, zu viele Pflegeprodukte können auch das Gegenteil bewirken und der Mähne in den 50ern zusätzlich schaden. Zum einen werden die Strähnen mit einer Vielzahl an Wirkstoffen überlastet und zum anderen beschweren die Produkte die Haare, sodass das natürliche Volumen verloren geht. Achtet darauf, dass ihr eure Pflege auf drei Treatments reduziert. Beispielsweise Shampoo, Conditioner und Öl.

3. Die Haare über Nacht vernachlässigen

Für die Haarpflege solltet ihr euch nicht nur am Morgen Zeit nehmen. Ähnlich, wie auch bei der Pflege der Haut – wenn am Abend das Make-Up vom Teint entfernt werden muss –, solltet ihr auch eurer Mähne vor dem zu Bett gehen noch einmal Aufmerksamkeit schenken. Wenn ihr dies nicht tut, wacht ihr am nächsten Morgen nämlich schnell mal mit verfilzten und stumpfen Strähnen auf, was euch im Nu einige Jahre älter wirken lässt. Denkt also dran: Vor dem Schlafengehen die Haare einmal durchkämmen und den Schopf schließlich zu einem Zopf zusammenfassen.


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4. Zu viel Hitze

Hohe Temperaturen ist das Schlimmste, was man den Haaren antun kann. Während die Mähne diese Belastung in jungen Jahren noch irgendwie wegstecken konnte, sieht es mit 50 ein wenig anders aus. Aufgrund der empfindlichen Beschaffenheit der Strähnen können diese durch die häufige Nutzung von Föhn, Glätteisen und Co. noch schneller austrocknen, was letztendlich zu Haarbruch, Spliss und den Verlust einzelner Strähnen führt. Versucht eure Mähne also so oft es geht an der Luft zu trocknen und wenn ihr den Schopf mal besonders stylen wollt, dann sollte ein guter Hitzeschutz ein absolutes Muss sein.

5. Die falschen Inhaltsstoffe

Silikone, Parabene, Duftstoffe und und und...Kaum ein Haarprodukt kommt ohne diese Wirkstoffe aus, schließlich sollen die Treatments der Mähne ja auch ein geschmeidiges Gefühl, Glanz und einen berauschenden Duft schenken. Allerdings haben diese Stoffe eines gemeinsam: Sie beschweren die Strähnen, sodass diese ihr natürliches Volumen verlieren. Natürlich ist es schwierig komplett auf Produkte mit den besagten Ingrediens zu verzichten, doch versucht in Zukunft die Nutzung ein wenig zu reduzieren. Angefangen beispielsweise mit dem aufpolsternden Shampoo von Elivtal, welches komplett ohne Silikone überzeugt.

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