Beauty

Sensible Haut: So pflegst du sie im Herbst richtig

Von Isabel.Michael am Freitag, 5. Oktober 2018 um 15:05 Uhr

Deine Haut hasst starke Temperaturschwankungen, scharfes Essen oder Stress und reagiert mit Pickeln und Pusteln auf Hautpflege-Fehler? Dann gehörst du wahrscheinlich zu den Frauen, die eine empfindlichen Haut haben…

Eine intakte Hautbarriere ist enorm wichtig für eine gesunde Haut. Sie verhindert das Eindringen von fremden Stoffen, Bakterien und Allergenen. Weiterhin reguliert die Hautbarriere den Wasserhaushalt und beugt Feuchtigkeitsverlust vor. Durch verschiedene Umwelteinflüsse, Stress oder mit dem Älterwerden nimmt die Hautbarriere Schaden. Die Haut verliert ihre natürliche Schutzfunktion und wird in der Folge trockener. Ausgetrocknete Haut geht daher oft mit einer empfindlichen Haut einher. Wie du diese am besten pflegst, verraten wir dir hier!

Die richtige Pflege: Weniger ist mehr

Da jede Haut anders ist, hilft oft nur das Ausprobieren verschiedene Kosmetikprodukte. Allgemein lässt sich jedoch festhalten: Je kürzer die Liste der Inhaltsstoffe ist, desto besser. Die Produkte sollten einen Alkoholanteil unter 10 Prozent aufweisen. Weiterhin ist es wichtig, dass sie frei von Parfüm, Benzosäure, ätherischen Ölen, Silikonen, Mineralölen und SLS Tensiden (Sodium Lauryl Sulfate) sind. Künstliche Emulgatoren, künstliche Stabilisatoren und chemischer Lichtschutz haben ebenso nichts in deinen Hautpflegeprodukten verloren.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Vorsichtig sein solltest du auch bei Salzylsäure, Vitamin-A-Säure, Vitamin C und Fruchtsäuren. Oft ist es hilfreich, auf Produkte speziell für empfindliche bzw. sensible Haut zurückzugreifen. Sie enthalten oft beruhigende Stoffe wie Aloe Vera, Panthenol oder Bisabolol. Da an die Herstellung von Babypflegeprodukten sehr hohe Anforderungen gestellt werden, eignen diese sich sehr oft ebenso bei empfindlicher Haut. Auch Öle wie Mandelöl oder Jojobaöl sind in Kombination mit einem Serum ideal zur Pflege empfindlicher Haut. Hyaluronsäure spendet der gestressten Haut ausreichend Feuchtigkeit und beugt weiterem Feuchtigkeitsverlust vor. 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Wir sind jedes mal aufs neue begeistert von euren tollen Bildern. Danke für dieses liebe @okashi.hime

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Wenn du unter empfindlicher Haut leidest, solltest du sie nicht zu häufig waschen. Einmal am Tag ist vollkommen ausreichend. Dazu verwendest du am besten ein pH-hautneutrales, rückfettendes Reinigungsprodukt. Am besten funktioniert die Hautreinigung mit einer Gesichtsbürste. Nach dem Trockentupfen mit einem sauberen Handtuch, besprühst du deine Haut mit einem geeigneten Gesichtswasser. Rosenwasser ist hierbei besonders gut geeignet, da es den pH-Wert der Haut reguliert und entzündungshemmend wirkt. Eincremen solltest du dein Gesicht zweimal täglich, zum Beispiel mit einem feuchtigkeitsspenden Aloe Vera Gel. Bei Bedarf eignen sich wohltuende selbstgemachte Masken aus Joghurt, Honig oder Ei. Diese versorgen die Haut mit viel Feuchtigkeit und lassen sie strahlen.

Zwei- bis dreimal wöchentlich kann ein mildes Peeling auf Enzymbasis verwendet werden. Das Make-Up sollte unbedingt silikonfrei und auf Puderbasis sein. Besonders geeignet ist Mineral-Make-upUm trotz Verzicht auf herkömmliche Lichtschutzfilter dennoch einen Sonnenschutz zu haben, greifst du am besten zu einer mineralischen Sonnencreme

Die beste SOS-Hilfe: Schwarztee 

Schwarztee-Kompressen sind sehr gut geeignet, wenn deine Haut besonders stark brennt, juckt oder gerötet ist. Die im Schwarztee enthaltenen Gerbstoffe fördern die Wundheilung und wirken antibakteriell. Dafür lässt du den schwarzen Tee 10 Minuten lang ziehen und stellst ihn anschließend in den Kühlschrank. Wenn er kalt ist, wirken die Schwarztee-Kompressen nicht nur beruhigend, sondern auch kühlend. 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Übrigens: Es können auch Menschen mit Mischhaut oder öliger Haut unter einer sensiblen Haut leiden. Manchmal versucht die trockene Haut nämlich den Feuchtigkeitsverlust durch eine übermäßige Talgproduktion auszugleichen. Die empfindliche Haut ist daher kein Hauttyp, sondern ein Hautzustand. 

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