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Blähbauch: Diese Lebensmittel sorgen für ein unangenehmes Völlegefühl

Von Marvena.Ratsch am Freitag, 7. Juni 2019 um 14:38 Uhr

Ihr leidet sehr häufig an einem unangenehmen Blähbauch? Dann solltet ihr einmal überlegen, ob die folgenden Lebensmittel häufig auf eurem Speiseplan stehen...

Ihr wollt das lässige Cropped T-Shirt überstreifen und bei einem finalen Blick in den Spiegel fällt euch auf, dass sich der Bauch in dem kurzen Item unvorteilhaft nach außen wölbt? So ein Blähbauch kann nicht nur unangenehm sein, er kann auch ganz schön am Selbstbewusstsein nagen, ganz besonders im Sommer, wenn kurze Kleidungsstücke auf der Tagesordnung stehen. Allerdings kommt eine aufgeblähte Körpermitte nicht von ungefähr. Neben mangelnder Bewegung, zu schnellem Essen oder dem regelmäßigen Konsum von Alkohol, können auch einige (teilweise auch sehr gesunde) Lebensmittel dieses unangenehmen Völlegefühl bedingen. Welche das sind und wir ihr sie ohne unangenehme Folgen trotzdem genießen könnt, verraten wir euch jetzt...

1. Hülsenfrüchte

"Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen, jede Erbse einen Knall!" – wer kennt dieses Sprichwort nicht? Und natürlich steckt auch etwas Wahres dahinter, den Hülsenfrüchte, die reich an Eisen und Proteinen sind und die an sich sehr gesund sind, beanspruchen den Verdauungstrakt sehr und es kommt zu einem aufgeblähten Bauch und sogar zu unangenehmen Blähungen. Dies liegt vor allem daran, dass Bohnen, Erbsen und Co. bestimmte Zuckermoleküle enthalten, die der Darm normalerweise nicht verwendet und die erst in einem längeren Gärungsprozess abgebaut werden können.

Das hilft: Wenn ihr Hülsenfrüchte allerdings in Kombination mit Vollkornprodukten, wie Reis oder Quinoa, zu euch nehmt, entlastet ihr den Magen-Darm-Trakt, da sie ihm dabei helfen, die schwer verdaulichen Fasern besser zu verarbeiten.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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2. Milchprodukte

Ob Milch, Käse oder Quark – Milchprodukte stehen bereits seit längerer Zeit in der Kritik, da sie negative Folgen für den Körper und die Umwelt mit sich bringen. Auch in Sachen Blähbauch gehören Produkte, die aus tierischer Milch gewonnen werden, nicht zu den idealen Partnern, besonders, da mittlerweile viele Menschen empfindlich auf die darin enthaltene Lactose (Milchzucker) reagieren. Sind im Dünndarm nicht genügend sogenannter Lactase vorhanden, die den Milchzucker normalerweise spalten, bekommt der Darm Schwierigkeiten und dies äußert sich wiederum mit einer aufgeblähten Körpermitte, Magenkrämpfe und unangenehmen Blähungen. 

So geht's anders: Wer unter einem aufgeblähten Bauch leidet, nachdem milchhaltige Lebensmittel auf dem Speiseplan standen, sollte überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre auf pflanzliche Alternativen, wie Mandel- oder Sojamilch, umzusteigen. Diese versorgen den Körper ebenfalls mit wichtigen Ballaststoffen und schonen zusätzlich noch die Umwelt. 🌱

3. Limonaden

Was gibt es im Sommer erfrischenderes, als eine kalte, prickelnde Limonade? Nichts, doch wenn ihr euch ein Glas mit einer kohlensäurehaltigen Limo gönnt, müsst ihr damit rechnen, dass sich eure Körpermitte im Anschluss nach außen wölbt. Die kleinen Bläschen, die sich in sprudelnden Getränken befinden, blähen sich im Magen auf und können zu einem unangenehmen Völlegefühl führen. Natürlich geschieht dies auch, nachdem ihr ein Glas Mineralwasser oder etwas anderes Kohlensäurehaltiges getrunken habt. 

Eine mögliche Alternative: Eine selbstgemachte Zitronenlimonade mit Leitungswasser und verfeinert mit Ingwer und Honig ist da eine sehr viel schonendere und auch gesündere Alternative, da sie eure Verdauung in Schwung bringt und ihr mit einem flachen Bauch belohnt werdet. 🍋

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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4. Kohlgemüse

Während im Winter Grün- und Rotkohl bei vielen Menschen auf dem Speiseplan steht, gehört im Sommer Kohlrabi zu den liebsten Lebensmitteln, welches sogar beim Abnehmen helfen kann. Doch so gesund dieses Kohlgemüse auch ist, es besitzt eine harte Zellstruktur, die sich nur sehr schwer und langsam verdauen lässt. Statt durch Enzyme zersetzt zu werden, nutz der Magen-Darm-Trakt bestimmte Bakterien, die – ähnlich, wie bei den Hülsenfrüchten – Gärungsprozesse in Gang setzten und zu einem aufgeblähten Bauch führen.

Was hilft: Allerdings lässt sich diese Nachwirkung ganz easy mildern, indem ihr eure Kohlspeisen mit Gewürzen, wie Koriander, Kümmel, Ingwer oder Kardamom verfeinert, denen ein entblähender Effekt nachgesagt wird.

5. Fettige Speisen

Ob nun eine herzhafte Haxe vom Imbiss von nebenan oder eine lecker-salzige Pommes – jedes Lebensmittel, welches mit einer großen Portion Fett (vor allem tierische Varianten) zubereitet wird, oder selbst viel Fett enthält, wie beispielsweise Fleisch, kann zu einem Blähbauch führen. Dies liegt vor allem daran, dass der Darm, Galle und Bauchspeicheldrüse ein richtiges Probleme mit dem Verdauungsvorgang dieses Geschmacksträgers haben und dieser dementsprechend sehr viel langsamer vonstatten geht. 

Gibt es überhaupt eine Alternative? Entwarnung! Ihr müsst in Zukunft natürlich nicht auf Pommes, Steak und Co. verzichten. Ihr solltet lediglich auf die richtige Zubereitung achten. Statt in der Fritteuse oder der Pfanne, lässt sich ein Großteil der Mahlzeiten auch ganz easy im Ofen zubereiten. Falls nicht, wären pflanzliche Öle eine super Alternative. Zusätzlich könnt ihr schließlich noch überschüssiges Fett vor dem Verzehr abtropfen lassen. 🍟

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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