Das Wechselbad der Gefühle

Das Wechselbad der Gefühle

Ihr kennst das: Es gibt Tage, an denen seid ihr lustlos, traurig oder einfach nur genervt von allem und jedem. Dann wiederum gibt es Tage, an denen habt ihr besonders viel Energie und könntet Bäume ausreißen. Stimmungsschwankungen sind ganz normal. Aber habt ihr euch schon mal gefragt, warum ihr manchmal besonders gut drauf oder extrem zickig seid?

© Foto von Felipe Cespedes von Pexels
Stimmungsschwankungen sind aufgrund des weiblichen Zyklus ganz normal

Der weibliche Zyklus

Eure verschiedenen Gefühle hängen mit den einzelnen Zyklusphasen zusammen. In der Zeit des Zyklus macht ihr im Wesentlichen vier Phasen durch, in denen ihr unter Umständen eine emotionale Achterbahnfahrt erlebt. Aber keine Angst: Ihr könnt diese Phasen optimal für euch selbst nutzen; vorausgesetzt, ihr kennt euren Zyklus ganz genau.

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Die 4 Zyklus-Phasen

Mit dem weiblichen Zyklus ist es ein bisschen wie mit der Natur. So wie es die 4 Jahreszeiten mit bestimmten Merkmalen gibt, durchlauft ihr auch während des Zyklus Zeiten mit verschiedenen Besonderheiten.

Schauen wir uns also genauer an, wie die Hormone in den einzelnen Phasen ticken. Der Zyklus beginnt mit der Menstruation, einer Phase der Ruhe. Vom 1. bis 4. Tag solltet ihr euch und eurem Körper demzufolge schonen; besser sogar richtig verwöhnen. Es ist also die Zeit für ganz viel Qualitytime für euch selbst, die ihr mit Entspannungsübungen und Kuscheleinheiten genießen solltet.

An die Menstruation schließt sich von Tag 5 bis 14 die Follikuläre Phase an. Diese Zeit ist von einem steigenden Östrogenspiegel geprägt. Außerdem werden vermehrt Serotonin und Dopamin gebildet. Kein Wunder also, dass diese Phase mit viel Kreativität, neuen Ideen und Lebenslust einhergeht.

Hat die Bildung von Testosteron, Dopamin und Serotonin ihren Höhepunkt erreicht, kommt es zum Eisprung. In dieser Phase seid ihr ein wahres Energiebündel. Nicht zuletzt ist euer Lustempfinden gesteigert und ihr wirkt besonders attraktiv. Das ist insofern keine Überraschung, als dass der richtige Zeitpunkt näher rückt, an dem ihr schwanger werden könnt.

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In der letzten Zyklusphase, die Luteale Phase, die vom 15. bis 28. Tag andauert, wird vermehrt das Hormon Progesteron ausgeschüttet. Das führt dazu, dass euer System quasi „herunterfährt“ mit dem Ziel, die Schleimhaut und den ganzen Körper zu entspannen. Die Luteale Phase ist daher auch die Zeit, in der es zu schlechter Stimmung kommen kann. Ihr fühlt euch eventuell leicht reizbar, lustlos und genervt. Sorgt dafür, dass ihr möglichst wenig Anstrengendes unternehmt und macht das, was euch selbst am besten tut.

Lernt euren eigenen Körper und Zyklus kennen

Ihr seht: dein Zyklus unterliegt vielen Einflüssen und Schwankungen. Natürlich gibt es keinen Einheits-Zyklus sowie es auch keine Einheits-Frau gibt. Wenn ihr euren Zyklus genauer kennenlernen möchtet, empfehlen wir ein gezieltes Zyklusmonitoring.

Ein Zyklusmonitoring hilft euch zudem dabei, zu ermitteln, wann ihr eure fruchtbaren und nicht fruchtbare Tage im Zyklus habt. Es ist also Voraussetzung für eine natürliche Empfängnisverhütung oder für die Erfüllung eures Kinderwunschs. Geeignete Tools wie der cyclotest myWay Zykluscomputer mit integriertem Basalthermometer zeigen euch, in welcher Phase im Zyklus ihr euch befindet und wie ihr diese bestmöglich für euch nutzen könnt.

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