Lifestyle

Influencerin Farina Opoku exklusiv über ihren Weg zu ihrer Wohlfühlfigur

Von Jenny am Donnerstag, 14. Januar 2021 um 10:00 Uhr

Im exklusiven GRAZIA-Interview hat uns die sympathische Influencerin Farina Opoku alles über ihren Weg zu ihrem Wohlfühlgewicht verraten, wie sie es schafft, sich gesund zu ernähren und was sie anderen Frauen dazu raten kann.

Farina Opoku ist auf Instagram extrem erfolgreich und inspiriert ihre Follower täglich mit angesagten Outfits und zauberhaften Beauty-Looks. Im vergangenen Jahr konzentrierte sich die Social Media-Künstlerin außerdem mehr und mehr auf ihre Ernährung, welche ihr zu ihrer Wunschfigur verhalf und sie dabei unterstützte, sich noch wohler in ihrem Körper zu fühlen. Da die Beauty mit positivem Beispiel vorangeht und den gesunden Weg für ihr Vorhaben wählte, wollen wir natürlich mehr über ihren Erfolg erfahren. Was Farina letztendlich zu diesem Schritt bewegte, wie ihr Erfolgsgeheimnis lautet, was sie anderen Frauen raten kann und vieles mehr, erfahrt ihr jetzt.

1. Im vergangenen Jahr hast du sehr an deiner Figur gearbeitet und zurück zu deinem alten Gewicht gefunden. Was hat dich zu diesem Schritt bewegt?

Also tatsächlich hat es einfach von heute auf morgen bei mir klick gemacht. Es gibt so viele Anlässe, wie beispielsweise Hate-Kommentare oder schlechter Bilder oder so etwas, was es hätte auslösen können, aber das war nicht der Fall. Es war einfach eine Stimme in mir, sodass es klick gemacht hat und ich mir dachte: 'okay, ich habe jetzt die Zeit und die Lust, das zu meinem Alltag werden zu lassen und auf mich acht zu geben'. Natürlich spielte auch der Aspekt, dass ich irgendwann mal gesunde Kinder bekommen möchte, eine Rolle und vor allem wollte ich auch, dass man es sieht, wenn ich irgendwann schwanger bin. Das war sicher auch ein Aspekt, weshalb ich mir dachte: 'Jetzt ist der richtige Zeitpunkt und jetzt lege ich los'.

2. Hast du ein bestimmtes Ziel vor Augen, wenn es um deine Figur geht?

Tatsächlich gar nicht. Ich habe nicht irgendwie ein Beispiel, ein Vorbild oder irgendetwas. Ich orientiere mich nur an mir selbst und an meinem Spiegelbild und darüber hinaus gucke ich auch einfach, sodass es wirklich auch tagesformabhängig ist. Einem Ideal hinterherzueifern oder zu sagen, 'wenn ich so und so aussehe, dann wird alles so und so werden' ist Blödsinn. Das sollte man niemals tun. Wichtiger ist wirklich, dass der Weg das Ziel ist. Man sollte auch auf dem Weg dorthin glücklich sein und nicht nur einfach, wenn man irgendeine bestimmte Sache erreicht.

3. Fühlst du dich mit deiner jetzigen Figur wohler in deinem Körper?

Ja, auf jeden Fall, das merke ich total. Ich bin viel freier in allem, was ich tue. Sei es auch in Hinblick auf oberflächliche Dinge wie Fotos schießen und ein Outfit heraussuchen. Darin ist man einfach viel lockerer, freier und glücklicher und das gilt natürlich auch für vor der Kamera.

© Farina Opoku

4. Was bedeutet für dich persönlich Body Positivity?

Dass man ganz egal um welchen Körper es geht, diesen zelebriert. Body Positivity ist immer stark darauf eingestellt, Kurven zu zelebrieren. Ich finde, deshalb ist schon teilweise ein aggressiver Begriff: 'Man hat sich gefälligst zu lieben und hat zu sich zu stehen'. Aber wenn man das nicht fühlt, dann ist das auch okay. Das ist für mich Body Positivity. Dass man in jeder Lebenslage die Meinung und das Schönheitsideal aller akzeptiert und toleriert.

5. Wie wichtig ist deiner Meinung nach die Ernährung, wenn man Abnehmen möchte?

Das ist das Wichtigste. Also das war für mich auch von Anfang an klar. Ich mochte Sport nicht so gerne und es war für mich auch ganz, ganz wichtig und klar, dass das über die Ernährung funktionieren muss. Ich habe davor auch immer ein bisschen Sport gemacht, aber einfach keine Erfolge gesehen, weil ich nie etwas an meiner Ernährung verändert habe und die Ernährung ist einfach das Allerwichtigste. Sport ist auch wichtig und gerade für den Kopf gut, für das Bindegewebe und dafür, dass alles straff ist. Wirkliche Erfolge sieht man nur, wenn man die Ernährung anpasst.

6. Wie schaffst du es, dich gesund zu ernähren?

Tja, das ist nicht immer einfach. Ich finde auch, die Balance ist wichtig. Man kann sich natürlich nicht von einem Tag auf den anderen nur noch gesund ernähren. Ich bin auch einfach ein Fan davon, sich zu belohnen. Deshalb gehört das für mich auch einfach dazu. Man muss aber einfach Alternativen finden, mit denen man gut leben kann und die einem schmecken. Dann kann man sich das natürlich auch angewöhnen. Ich hab wirklich nach einer kurzen Zeit direkt gemerkt, bestimmte Sachen werden mir zu süß oder zu fettig und ich vertrage sie gar nicht mehr richtig, sodass ich meinen Körper quasi umgepolt habe. Ich glaube, das ist auch irgendwie so ein Schlüssel zum Erfolg.

7. Du sagst also auch, dass Gelüste nach süßen und ungesunden Snacks natürlich ganz normal sind. Was tust du, um Heißhungerattacken zu widerstehen bzw. tust du dagegen überhaupt etwas?

Ja natürlich! Wenn ich Bock auf etwas Süßes habe, dann esse ich eine Dattel und dann ist sozusagen der erste Sugar Rush gestillt. Dann hat man gar nicht mehr die große Lust, viel mehr in sich hineinzustopfen. So eine Dattel ist sehr mächtig und super-süß und versorgt einen mit dem Gefühl, was man gerade braucht. Oder wenn man snacken möchte, gibt es natürlich auch andere gesunde Alternativen. Aber da achte ich gar nicht so akribisch drauf. Ich denke, wenn man Lust auf Schokolade hat, dann muss man die auch essen. Sonst bekommt man wirklich diese Attacken und deshalb lieber in Maßen und ein kleines bisschen, denn alles so von hundert auf null herunterzuschrauben geht eh nicht.

8. Was ist für dich das ultimative Cheat-Meal, auf das du nicht verzichten kannst?

Oh gute Frage, also ich finde, am schlimmsten ist es manchmal wirklich mit Burgern und Pommes. Diese Kombination und dazu dann noch einen Softdrink – das kann einem einfach nichts anderes geben. Auf Nudeln oder Pizzen kann ich eigentlich gut verzichten und das ist auch sehr selten geworden, aber wenn es dann soweit ist, dann zelebriere ich das auch und bereue es nicht. Es ist auch sehr wichtig, dass man diese Dinge ohne Reue genießen kann.

9. Was kannst du anderen Frauen empfehlen, die versuchen, ihr Wunschgewicht zu erreichen?

Es ist einfach so, dass man noch so viele Tipps lesen und sich inspirieren lassen kann, es muss einfach bei einem selbst klick machen und man muss es wirklich selbst wollen. Alles andere bringt nichts. Also wenn der Wille da ist, dann ist das auch die einzige Motivation, die einem wirklich dabei hilft, am Ball zu bleiben. Das muss halt von einem selber kommen, denn das kann einem keiner einreden. Eher ganz im Gegenteil. Ich denke, dass es vielmehr das Gegenteilige bewirkt, wenn einer einem sagt 'du musst'. Dann will man es erst recht nicht – bei mir war das zumindest immer so. Also wie gesagt, man muss in sich hineinhören, wie sehr einen etwas stört und was eine Veränderung mit einem machen würde – ins Positive oder ins Negative.

10. Viele von uns haben sich für das neue Jahr gute Vorsätze aufgeschrieben. Für dich gehört nun das Detoxen mit einer Saftkur dazu. Welche Benefits bringt dir diese Form des Entschlackens?

Also ich finde, das ist einfach immer ein guter Start, um seinen Körper dann anschließend nicht zu sehr zu belasten. So eine Saftkur ist natürlich nicht für jeden etwas und viele finden das auch gar nicht so gut, aber für mich ist es immer gut, um den Körper auf null zu bringen und danach mit dem Clean Eating anzufangen. Denn man hat es dann geschafft und der Darm ist leer, der Magen aufgeräumt und dann würde man nicht Pizza essen, sondern gibt vielmehr auf den Körper acht. Das ist immer ein guter Start, um danach auch langfristig gesund zu leben.

11. Hast du selbst noch bestimmte Vorsätze für das Jahr 2021?

Auf jeden Fall, ich möchte natürlich so bleiben, wie ich bin, kann aber natürlich auch noch an so Kleinigkeiten arbeiten und ein bisschen disziplinierter bei der einen oder anderen Sache sein. Ich möchte natürlich aber auch nicht zu streng sein und möchte niemals so ein verbissener Mensch werden. Das passt einfach nicht zu mir und deshalb ist das natürlich für mich auch wichtig, dass man sich selber treu bleibt und nur so weit geht, wie man das selber gerne möchte.

© Farina Opoku

12. Du hast auch bereits selbst gesagt, Sport ist für eine Wohlfühlfigur super wichtig. Was ist denn für dich persönlich das effektivste Sportprogramm?

Also für mich persönlich ist es das Spinning. Das kann ich zu Hause machen. Ich habe ein Sport-Bike, das Peloton, und das ist wirklich der Hammer. Das hat mich wirklich motiviert, weil man Kurse hat – auch Live-Kurse –, zu denen man dann quasi erscheinen muss. Egal zu welcher Tages- und Nachtzeit, egal wie man aussieht, keiner schaut einem zu. Gerade jetzt im Lockdown, wo man weniger Möglichkeiten hat, Sport zu treiben, ist das für mich super.

13. Natürlich hat man nicht immer Lust auf ein Workout. Wie motivierst du dich dazu, dieses trotzdem zu absolvieren?

Also vor allem jetzt gerade denke ich mir: 'Was hast du jetzt Besseres zutun. Dann sitzt du da und ob du noch eine Stunde auf der Couch liegst oder die Dreiviertel oder Stunde nutzt, bis der nächste Film anfängt, um dich auf das Fahhrrad zu setzen…'. So mache ich das dann halt und hangel mich dann einfach ein bisschen durch den Tag und das gehört langsam auch einfach so fest zu meinem Alltag und da gibt es auch nichts dran zu rütteln, es sei denn, dass ich jetzt wirklich total busy bin, aber das ist nun nicht der Fall. Ich hoffe natürlich, dass ich das nach dem Lockdown auch so weiter beibehalte und diszipliniert weiter mache. Also ich mache zum Beispiel kein Sport, wenn ich meine Haare gerade frisch gewaschen habe, aber ansonsten versuche ich da wirklich am Ball zu bleiben.

14. Was macht dich aktuell besonders glücklich?

Mein Hund macht mich natürlich aktuell besonders glücklich, muss ich sagen. Ich bin so dankbar, dass ich den habe. Der macht mich auch noch aktiver, als ich es vorher war, da ich mit ihm wirklich ausgiebige Spaziergänge mache und das sozusagen auch das Hobby ist, was derzeit Überhand nimmt. Ich kann mit ihm auch mal andere Strecken auskundschaften und natürlich mit meinem Partner zusammen in den Wald gehen. Also ich glaube, wenn wir den nicht hätten, dann würden wir noch mehr zuhause bleiben und dann gebe es Tage, an denen wir gar nicht die Wohnung verlassen würden. Mit dem Hund sind wir aber Gott sei Dank gezwungen, an die frische Luft zu gehen und dann wird man natürlich auch total geerdet. Ich werde auch immer richtig dreckig beim Gassi gehen und das ist für mich völlig egal. Früher hätte ich mich darüber vielleicht aufgeregt, aber jetzt ist das einfach ein Teil meines Lebens und des Hundemama-Lebens und das ist okay.

Vielen Dank für das tolle Interview Farina! Wer noch mehr über die sympathische Instagram-Künstlerin erfahren will, wird natürlich auf ihrem Account fündig und verpasst dort keinen Moment ihres Alltags mehr. 💕

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