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Laut Studie: Aus diesem Grund haben intelligente Menschen weniger Freunde

Von Silky am Montag, 31. August 2020 um 13:13 Uhr

Du hast wenig Freunde und verbringst deine Freizeit auch nicht ständig mit ihnen? Eine Studie verrät nun, weshalb das ein Zeichen von hoher Intelligenz sein kann…

Es fängt bereits im Kindergarten an und entwickelt sich über unser ganzes Leben weiter: Der Kontakt zu fremden Menschen. Während einige bereits in ihrer Kindheit feste Freundschaften geschlossen haben, die noch bis heute gepflegt werden, gibt es andere, die immer wieder in einen falschen Kreis geraten sind und mit jeder neuen Lebensphase leider nur kurzfristige Bekanntschaften machen konnten. Auch die Größe des Netzwerkes ist bei jedem unterschiedlich. Einige verbringen ihre ganze Lebenszeit mit nur ein bis zwei Kumpeln, wohingegen andere sich nach besonders viel Aufmerksamkeit sehnen und mit mehreren Menschen Freundschaften knüpfen. Wir haben uns gefragt, was die Anzahl der Freunde bedeuten kann, und sind auf eine besonders interessante Studie gestoßen. Diese besagt, dass die Nummer unserer nächsten Mitmenschen mit unserer Intelligenz zusammenhängt. Was das genau bedeutet, decken wir jetzt auf. Du interessierst dich für mehr solcher Themen? Dann solltest du dir das Buch "Soziale Intelligenz: Wer auf andere zugehen kann, hat mehr vom Leben" über Amazon für ca. 12 Euro kaufen

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Deshalb haben smarte Menschen weniger Freunde – laut Studie

Der Kontakt zu vielen Menschen oder das regelmäßige Treffen mit alten Bekannten gibt dir ein unwohles Bauchgefühl? Auch wenn du denken magst, dass etwas nicht mit dir stimmt, brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Eine Studie hat nämlich herausgefunden, dass dies eine Eigenschaft von hochintelligenten Personen ist. Wer nun verwirrt ist, den klären wir auf. Im Rahmen der Forschung wurden 15.000 Menschen im Alter von 18 und 28 untersucht. Dabei haben die Wissenschaftler folgende Faktoren in Verbindung gebracht: die Anzahl der Bevölkerung in ihrem Wohnort, ihr IQ-Wert, ihre Lebenszufriedenheit und wie oft sie sich mit Freunden treffen oder mit ihnen telefonieren. Das Ergebnis zeigt, dass Menschen, die viel Zeit mit ihren Bekannten verbringen und in einem weniger belebten Wohnort hausen, besonders glücklich mit ihrer Situation sind. Bei den intelligenteren Teilnehmern sieht das Resultat allerdings etwas anders aus.

ⒸiStock

Diese sind überraschenderweise sogar viel unglücklicher mit ihrem Leben, wenn sie viele Freunde und soziale Kontakte haben. Dabei macht die Anzahl der Bevölkerung in ihrem Umkreis keinen großen Unterschied. Jetzt stellt sich allerdings die Frage, warum intelligentere Menschen mit weniger Freunden glücklicher sind? Die Forscher begründen dieses Phänomen mit einer Verbindung zu unseren Vorfahren. Früher lebten die Menschen in Gruppen von ca. 150 bis 200 Personen und kämpften gemeinsam für das Überleben. Nur so konnten sie und ihre Familien die Tage überstehen. Intelligente Menschen haben sich diese Instinkte allerdings mit der Zeit abgewöhnt und wissen mittlerweile, dass die eigene Existenz nicht mehr von der Anzahl der Menschen um einen herum abhängig, sondern auch alleine möglich ist. Aus diesem Grund machen sie ihre Zufriedenheit nicht von der Anzahl ihrer Genossen abhängig. Das bedeutet allerdings nicht, dass Personen mit einem hohen IQ komplett auf sozialen Kontakt verzichten. Sie haben bloß weniger Kameraden und sind trotzdem glücklich.

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