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Müsli: Das passiert mit deinem Körper, wenn du es jeden Morgen isst

Von Inga am Mittwoch, 24. Juli 2019 um 10:22 Uhr

Für viele gehört Müsli auf den morgendlichen Speiseplan, doch welche Auswirkungen haben die Cerealien eigentlich auf unseren Körper? Genau das haben wir herausgefunden und es verraten dir hier…

Erst einmal vorweg: Da Müsli ein breit gefächerter Begriff ist und es große Unterschiede in der Zusammensetzung und Qualität gibt, kommt es darauf an, was für ein Müsli du morgens isst: Viele Produkte aus dem Supermarkt enthalten zusätzlichen Zucker, diverse Zusatzstoffe und sind durch Schoko-Flakes und Co. regelrechte Kalorienbomben, während Reformhäuser und Biomärkte hochwertigere Varianten mit wertvollen Nährstoffen, Trockenfrüchten, Samen, Nüssen, Vitaminen, Ballaststoffen und Hafer- oder Dinkelflocken enthalten. Um nicht in die Zuckerfalle zu tappen, lohnt es sich deshalb beim Kauf von Fertigmüslis einen Blick auf die Packung zu wagen. Die Aufschrift "ohne Zuckersatz" bedeutet, dass dem Müsli nachträglich kein Zucker oder andere süßende Lebensmittel, wie beispielsweise Honig, zugesetzt wurden. Natürlich kannst du dir dein Granola auch ganz einfach selbst machen, die leckersten Rezepte findest du hierWelche Auswirkung eine morgendliche Schüssel von dem Power-Getreide – in der gesunden Variante – auf deinen Körper haben kann, haben wir genauestens recherchiert und verraten wir dir jetzt.  

1. Heißhungerattacken bleiben aus 

Die im Müsli enthaltenen Getreideflocken enthalten viele Proteine (bei Haferflocken sind es etwa 13,5 Prozent), welche nicht nur dafür sorgen, dass wir lange satt sind, sondern auch vor Heißhungerattacken bewahrt werden. Dass Eiweiß ein echter Schlankmacher ist und auf dem Weg zur dauerhaften Wunschfigur unumgänglich, ist mittlerweile bekannt. Dabei gilt eine ganz simple Regel: Wenn der Eiweißbedarf gedeckt ist, ist der Körper satt. Dass wir nach einer Schüssel Granola am Morgen kurze Zeit später plötzlichen Heißhunger verspüren, ist also sehr unwahrscheinlich. 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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2. Deine Verdauung kommt in Schwung

Du leidest hin und wieder unter Verdauungsproblemen? Gerade bei jungen Frauen ist das keine Seltenheit, denn Schwankungen im Hormonhaushalt, Diäten oder Stress können sich negativ auf den Magen-Darm-Trakt auswirken. Müsli unterstützt aufgrund seines hohen Ballaststoffgehaltes die gesunde Darmflora. Forscher der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg haben in einer Studie sogar herausgefunden, dass eine ballaststoffreiche Ernährung – zum Beispiel mit zuckerfreiem Müsli – bei chronisch-entzündlichen Gelenkerkrankungen helfen, die Knochen stärken und die Stoffwechselprodukte "guter" Darmbakterien beeinflussen kann. 

3. Du hast mehr Energie

Müsli besteht in der Regel aus einer wilden Mischung aus Haferflocken, über deren positive Wirkung wir ja bereits berichtet haben, und weiteren Produkten auf Getreidebasis. Diese Zutaten laden, dank ihrer komplexen Kohlenhydrate, Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe, unsere leeren Energiespeicher auf, da sie langsamer verdaut werden. Mit einer Portion Granola am Morgen bist du also bestens für den Tag gestärkt und kannst im Job volle Leistung bringen. 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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4. Dein Immunsystem wird gestärkt

Wer häufig krank ist, sollte es mal mit Müsli am Morgen – oder natürlich auch zu jeder anderen Tageszeit – probieren. Denn die in Vollkorngetreide, Trockenfrüchten, Nüssen und Ölsamen enthaltenen Mineralstoffe unterstützen dein Immunsystem. Magnesium und Kalzium, ebenfalls in den Cerealien enthalten, sind zudem unerlässlich für die normale Muskelfunktion, kleine Extras wie enthaltene Kakaonibs (das Endprodukt der rohen Kakaobohnen) reichern dein Müsli zudem mit Antioxidantien und anderen gesunden Wirkstoffen an.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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5. Gesunde Haare und starke Nägel 

Aber auch unsere Schönheit kommt durch den Verzehr von Müsli nicht zu kurz, Ladies. So enthalten Samen und Nüsse beispielsweise wertvolle ungesättigte Fettsäuren und B-Vitamine, welche eine positive Wirkung auf das Haarwachstum haben – ein Vitaminmangel von B12 kann den Haarwuchs nämlich erheblich verlangsamen und in seltenen Fällen sogar völlig zum Stillstand bringen. Zink und Biotin sorgen außerdem für starke Nägel. 

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