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Sex: Das passiert mit eurem Körper, wenn ihr ein halbes Jahr keinen mehr habt

Von Julika am Montag, 13. September 2021 um 16:39 Uhr

Von Sex kann man eigentlich nie genug bekommen – oder doch? Wir haben herausgefunden was passiert, wenn wir länger keinen mehr haben...

Egal ob wir in einer Beziehung oder Single sind – den Gedanken, regelmäßig einem attraktiven Menschen Sex zu haben, würden wohl die wenigsten aus ihrem Kopf verbannen. Dennoch gibt es wohl bei jeder von uns Momente, in denen das körperliche Feuer vorerst auf Eis gelegt wird. Trennung, Nachwuchs oder weil wir uns mit unserem Partner auf eine Sex-Pause geeinigt haben (ja, sogar Topmodel Miranda Kerr wartete mit ihrem zweiten Ehemann Evan Spiegel bis nach der Ehe): Die Gründe für die Enthaltsamkeit sind divers, doch die Dinge, die dann mit unserem Körper passieren, soll dafür einem genauen Muster entsprechen. Schon mal darüber nachgedacht, wie der Körper auf eine längere Sexflaute von sechs Monaten reagiert? Dann aufgepasst, wir sind der spannenden Thematik nachgegangen und waren ebenfalls überrascht von den Ergebnissen… 👀

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1. Wir können uns schlechter konzentrieren

Wer hätte das gedacht ... regelmäßiger Sex macht schlau – zumindest, wenn es nach einer niederländischen Studie geht. Die Experten des VU University Medical Center in Amsterdam fanden nämlich heraus, dass Menschen zwischen 58 und 98 Jahren, die noch immer ein reges Sexualleben führten, ein deutlich besseres Gedächtnis hatten als die Teilnehmer ohne. Warum? Beim Geschlechtsverkehr soll die Neuronen-Produktion im Gehirn angeregt werden, was wiederum die Zellerneuerung der Gehirnzellen beschleunigt. Bleibt diese indirekte Stimulation aus, wird die Denkleistung nicht weiter gefördert und wir können uns auf lange Sicht schlechter konzentrieren.

2. Die Libido nimmt ab 

Sex ist wie Fahrradfahren und das verlernt man ja bekanntlich nie ...? Stimmt schon, dennoch ist der Körper auch ein Gewohnheitstier und streicht Dinge, die er nicht nutzt aus seinem Repertoire. Heißt: Unser Sexualhormon Östrogen wird geringer produziert und die Lust nimmt ab, sobald kein Sex mehr im Spiel ist. Doch keine Sorge, auch wenn mal eine Sexflaute herrscht, bedeutet das nicht, dass wir unser Lustempfinden komplett verlernen. Allerdings sollte der Körper regelmäßig an seine Fähigkeiten erinnert und mit Masturbation wieder angeheizt werden. Dann werdet ihr von einer sinkenden Libido auch ohne Sex garantiert nichts merken. 🔥

© oleg66/iStock

3. Der Körper wird schwächer

Bei wenig sexueller Aktivität machen auch die Muskeln eher schlapp, denn: Das Sexualhormon Testosteron spielt eine wichtige Rolle beim Aufbau der Körpermuskulatur. Wird dieses nicht regelmäßig ausgeschüttet, bleibt auch der Muskelaufbau auf der Strecke. Zusätzlich stärkt bereits eine einfache Missionarsstellung Beckenboden und Rücken und kann daher fast als kleines Training erachtet werden. Zusätzlicher Minuspunkt: Beim Sex produziert der Körper nicht nur automatisch Testosteron, sondern auch Immunglobulin. Dieses stärkt das Immunsystem und erhöht die Zahl von Antikörpern um 30 Prozent, wie eine Studie in Pennsylvania herausfand. Eine längere Abstinenz kann also auch häufiger Erkältungen und Co. mit sich bringen.

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