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Wechseljahre: Rotkleetee hilft gegen Hitzewallungen in der Menopause

Von Julika am Freitag, 25. September 2020 um 17:26 Uhr

Hitzewallungen zählen zu den Beschwerden, die uns Frauen in den Wechseljahren am häufigsten belasten. Wir zeigen, wie ihr trotz unkontrollierter Schweißausbrüche einen kühlen Kopf bewahrt.

Egal ob man sie schon hatte, mitten drin ist oder noch darauf wartet – die Wechseljahre haben einen schlechten Ruf. Dabei ist die hormonelle Umstellungsphase ein ganz natürlicher und wichtiger Prozess. Der Körper – der allmählich zu alt für diese Strapazen wird – leitet gewisse Schritte ein, um Schwangerschaft und Geburt nicht mehr bewältigen zu müssen. Zwar rüttelt die Phase glücklicherweise nicht an unserem Wert als Frau oder der Attraktivität, kann aber dennoch ganz schön Nerven kosten. Denn Fakt ist: Zwei von drei Frauen leiden unter Begleiterscheinungen des Hormonwechsels. Plötzliche Schweißausbrüche, gerötete Haut, durchgeschwitzte Kopfkissen – Hitzewallungen sind dabei die typischsten Beschwerden, mit denen Frauen in der Menopause zu kämpfen haben. Reichen diese bis hin zu Schlafstörungen und innerer Unruhe, raten viele Ärzte zu einer aufwendigen Hormonersatztherapie. Für uns eher eine Notlösung! Wir haben uns schlau gemacht und tatsächlich ein einfaches Hausmittel ausfindig gemacht, dass den nervigen Hitzeschüben ebenso gut an den Kragen geht. Welches es ist, erfahrt ihr jetzt …

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Tee mit Rotklee lindert Hitzewallungen in den Wechseljahren

Die plötzlichen Hitzeschübe hängen mit dem sinkenden Östrogenspiegel zusammen. Wenn der Körper die Produktion der weiblichen Sexualhormone herunterfährt, entsteht ein hormonelles Ungleichgewicht, das eine Fehlsteuerung des Temperaturzentrums im Gehirn verursacht. Der Organismus empfindet die Umgebungstemperatur daraufhin als kälter, als sie ist und reagiert mit Erhitzen und unkontrollierbaren Schweißausbrüchen. Aus diesem Grund erleben die meisten Frauen zu Beginn der Menopause Hitzewallungen. Diese treten in der Regel zwei bis dreißigmal pro Tag aus. Manchmal nur wenige Sekunden, ein anderes Mal bis zu einer Stunde. Puh, ganz schön anstrengend. Wir halten fest: Hormonschwankungen während der Wechseljahre wirbeln unseren Organismus ganz schön durcheinander. Doch nicht nur hochdosierte Hormonpräparate, sondern auch die Apotheke der Natur hat ein pflanzliches Hilfsmittel parat. Es handt sich um Rotklee. Das "Frauenheilkraut", das sich übrigens ganz einfach als Tee aufbrühen lässt, enthält nämlich besonders viele Isoflavone. Dies sind pflanzliche Östrogene, die den Hormonhaushalt in den Wechseljahren regulieren und insbesondere bei Hitzewallungen eine positive Wirkung auf den Körper haben. Zudem wirkt der Wiesenklee, unter diesem Namen ist die Pflanze auch bekannt, stimmungsausgleichend und hilft dabei die Menopause gut gelaunt zu meistern.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Da sich im Herbst ohnehin warme Getränke anbieten, konsumieren wir das Kraut am liebsten in Kombination mit Salbei, Schafgarbenkraut und Frauenmantel, mit dem Wechseljahretee von Tea2Be by Sarenius (diesen könnt ihr euch schon ab ca. 11 Euro bei Amazon zu legen). Dieser hilft auch allgemein gegen Frauenleiden von Menstruationsbeschwerden bis zur Menopause. Alle Frauen in der Phase schwören darauf, also kauft auch ihr euch die lecker Teemischung am besten gleich nach, denn so habt ihr genau die richtige Mischung der Kräuter parat und könnt mit einem leckeren Drink der inneren Hitze entgegenwirken. Neben dem Getränk könnt ihr auch aber auch den Hitzeschüben modisch entgegenwirken. Wir empfehlen die Kleidung je nach Situation anzupassen. Wählt dafür idealerweise Teile aus Naturfasern wie Leinen aus, da Textilien aus Kunststoff nur noch mehr zum Schwitzen anregen. Ebenso hilfreich ist es, zwei dünne Pieces übereinander anzuziehen, da ihr eines davon im Falle einer Hitzewallung ausziehen könnt. Passend zum Herbst lieben wir den klassischen Zwiebellook aus Pullover, Cardigan und Mantel, der nicht nur an Frauen mittleren Alters super stylisch aussieht.

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