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Wassereinlagerungen: Mit diesen Tricks wirst du sie während der Periode los

Von Silky am Dienstag, 22. September 2020 um 16:25 Uhr

Du hast mit schmerzhaften Wassereinlagerungen während oder sogar schon vor der Periode zu kämpfen? Wir verraten dir, mit welchen fünf Tipps du diese loswirst…

Dass die monatliche Menstruation für uns Frauen nicht immer ein Zuckerschlecken ist, müssen wir keinem erklären. Übelkeit, Kopf- und Unterleibschmerzen, Akne, Stimmungsschwankungen und Co. sind nur einige Nebenwirkungen, mit denen die meisten Ladies von uns alle vier Wochen zu kämpfen haben. Und wäre das nicht schon genug, bringt die Erdbeerwoche noch etwas mit sich: Wassereinlagerungen! Einige Frauen werden es kennen: Die Periode steht kurz bevor und nicht nur die Brüste schwellen an, auch der Körper generell scheint dicker zu werden und eine Gewichtszunahme kann festgestellt werden. Doch keine Panik. Es handelt sich hierbei in den meisten Fällen nicht um zu viele verspeiste Kalorien, sondern um gewisse Einlagerungen. Durch die hormonellen Veränderungen kann sich in unserem Organismus bereits zwei Wochen vor, aber auch während der Menstruation Flüssigkeit ansammeln, die in Form von unangenehmen Schwellungen und Dellen zu spüren ist. Doch was kann man gegen die schmerzhaften Stellen tun? Wir haben uns näher damit befasst und verraten dir fünf hilfreiche Tipps.

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1. Wechselduschen

Vor der Periode wird die Kapillarwand durchlässiger, sodass sich Flüssigkeit schneller im Bindegewebe ansammelt und nicht vom Lymphgefäßsystem abtransportiert werden kann. Das Problem: Die Einlagerungen vermehren sich. Allerdings kannst du die Schmerzen etwas mindern, indem du dich in diesem Zeitraum für Wechselduschen entscheidest. Verwende zunächst warmes Wasser und nässe damit die betroffenen Stellen. Danach gehst du mit kühlem Nass über diese Körperregion. Durch die Kälte ziehen sich die Gefäße zusammen und die Einlagerungen können einfacher abtransportiert werden. Das Ganze wiederholst du am besten noch ein zweites Mal, sodass du die Kur wieder mit einem kalten Wasserstrahl beendest. Tust du dies regelmäßig, sollte sich schon bald ein Unterschied bemerkbar machen.

2. Viel trinken

Es klingt zwar merkwürdig, dass Wassereinlagerungen durch das regelmäßige Trinken von Flüssigkeit vermieden werden können, es ist aber tatsächlich wahr. Nehmen wir mindestens zwei Liter Wasser zu uns, können die Ödeme viel besser ausgeschwemmt werden, sodass die Dellen reduziert werden. Tun wir das nicht, dehydriert der Organismus und unserem Körper fehlt der natürliche Treibstoff. Zudem kann das Trinken auch gegen Kopfschmerzen helfen, die während der Periode häufig vorkommen. Wenn dir reines Wasser zu langweilig ist, kannst du auch auf bestimmte Kräutertees setzen. Diese regen nicht nur das Lymphsystem an und entwässern den Körper, sondern können auch noch eine beruhigende Wirkung auf Beschwerden im Unterleib haben. Unser Favorit ist Brennesseltee, den du dir sogar über Amazon von der Marke Büntig Tee für ca. 2 Euro kaufen kannst

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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3. Richtige Ernährung

Ist die Rede von Getränken, ist auch das Thema Ernährung nicht fern. Natürlich wissen wir, dass wir uns generell gesund und ausgewogen ernähren sollten. Doch gerade während der Periode und um schmerzende Wassereinlagerungen zu vermeiden, ist die richtige Nahrung essenziell. Kurz vor deiner Menstruation solltest du daher auf Lebensmittel mit wertvollen Aminosäuren setzen, die den Wasserhaushalt in deinem Körper regulieren. Dazu gehören unter anderem Isoleucin, Methionin oder Valin. Finden tust du diese Säuren in Speisen wie Linsen, Eiern, Sojabohnen, Cashews, Haferflocken oder Thunfisch. Versuche diese gesunden Nahrungsmittel in deinen Alltag zu integrieren, damit die Schwellungen Abnehmen.

4. Sport

Ja, wir wissen es doch selbst. Sport während oder sogar vor der Periode macht oftmals nicht so viel Spaß. Wieso denn auch? Meist haben wir mit Unterleibschmerzen und anderen Problemen zu kämpfen. Trotzdem ist ausreichend Bewegung besonders wichtig, will man schmerzhaften Wassereinlagerungen den Kampf ansagen. Schwimmen, Radfahren oder einfach nur der regelmäßige Spaziergang um den Block reichen bereits aus, um den Stoffwechsel anzukurbeln und die Flüssigkeit aus den Beinen herauszuziehen. Gerade wenn du den ganzen Tag im Büro sitzt, solltest du so eine kleine Session täglich einplanen. Wer kein Fan davon ist, draußen Sport zu treiben, kann sich auch einfach an ein Home Workout trauen. Dafür eignet sich diese Fitness-Matte von Tresko (über Amazon, ab ca. 19 Euro) besonders gut.

5. Auf Salz verzichten

Sobald wir plötzlich Lust auf Süßes oder Salziges haben, merken wir sofort, dass unsere Periode ansteht. Gerade Letzteres ist unser Erzfeind, wenn es um Wassereinlagerungen geht. Warum? Gerade mal acht Gramm Salz binden rund einen Liter Wasser im Körper. Essen wir also zu viele Chips, Fertiggerichte oder sogar Fast Food, sammelt sich mehr Flüssigkeit in unseren Geweben und Gefäßen an, die sich mit der Zeit vermehren kann. Dasselbe gilt übrigens auch für Kohlenhydrate, die in der Leber als Glykogen gespeichert werden. Ein Gramm davon bindet bereits drei Gramm Wasser und kann daher auf Dauer auch für die Einlagerungen verantwortlich sein. Am besten reduzierst du oder verzichtest vollkommen auf besonders salzige Speisen, wenn du deine Periode erwartest.

Nun wollen wir auch deine Meinung zu diesem Thema. Hast du ebenfalls mit Wassereinlagerungen vor oder während der Periode zu kämpfen? Hier kannst du abstimmen 👇🏼:

 

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