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Kaputte Mähne: Diese Haarfehler schädigen eure Strähnen – laut Friseur

Von Marvena.Ratsch am Donnerstag, 29. Oktober 2020 um 17:15 Uhr

Eine dünne, trockene und ausgefranste Mähne ist das Letzte, was wir Frauen wollen, und daher sollten wir laut Friseur auch die folgenden Fehler, welche die Strähnen schädigen, bei unserer Haarpflege vermeiden.

Wenn es um unsere Haare geht, dann vertrauen wir kaum einem Menschen so sehr wie unserem Friseur. Schließlich weiß der Profi, was der Mähne guttut, welche Frisur am besten zu unserem Stil und unserer Gesichtsform passt und von welchen Dingen wir lieber die Finger lassen sollten, um unserem Schopf nicht zu schaden. So ist es schon häufiger vorgekommen, dass wir uns den Rat des Experten zu Herzen genommen haben und beispielsweise ein ganz spezielles Shampoo für eine voluminöse und glänzende Mähne geshoppt oder einen gewissen Fehler beim Föhnen vermieden haben. Bleiben wir jedoch erst einmal bei den Fehlern, denn davon schleichen sich viele in unseren Alltag ein und welche Fauxpas, die wir alle begehen, die Haare dauerhaft schädigen können, hat der französische Hairstylist Frederic Fekkai, dem auch viele Stars vertrauengegenüber der DailyMail offenbart. 

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1. Haare zu oft oder zu selten Waschen

Wenn es um das Thema Haarewaschen geht, dann streiten sich die Geister: Die einen sagen, man sollte sie regelmäßig reinigen und andere wiederum behaupten, dass man die Mähne so selten wie nur möglich shampoonieren sollte. Der Experte bringt nun Licht ins Dunkle, denn die Häufigkeit der Wäsche sollte von der individuellen Struktur des Schopfes abhängig gemacht werden, sonst werden die Strähnen auf kurz oder lang geschädigt. Spliss und Haarbruch sind da die Folge. Frederic Fekkai verrät: "Ich empfehle Frauen mit feinem Haar, ihre Mähne täglich zu waschen und ein voluminöses Shampoo zu verwenden, da dies das Aussehen verbessert und einen Gesamteindruck von Dicke vermittelt. Ladies mit mittlerem bis grobem Haar würde ich empfehlen, die Wäsche auf dreimal pro Woche zu reduzieren.". 

©iStock

2. Keine pflegenden Haarmasken verwenden

Gerade diejenigen, die eine gefärbte Mähne haben, sollten diese nicht vernachlässigen und zu x-beliebigen Pflegeprodukten greifen, wie der Experte verrät. Das ist allerdings auch kein Wunder, denn aufgrund der Colorationen wird das Haar sehr stark belastet und wird es dann nicht mit den richtigen Nährstoffen versorgt, dann sind trockene und geschädigte Spitzen vorprogrammiert. Damit der Schopf gesund sowie glänzend bleibt und die Nuance besonders lange hält, hat Frederic Fekkai einen Tipp: "Normalerweise empfehle ich die Verwendung eines feuchtigkeitsspendenden Shampoos und einer Maske, da sie für gefärbtes, behandeltes Haar vorteilhaft sind und die Lebensdauer der Haarfarbe verlängern.". Die "Inforcer"-Maske von L'Oréal Professionnel Serie Expert bietet genau diese Art von intensiver Pflege

3. Glätteisen, Lockenstab und Co. verwenden

Es ist ja nicht so, als hätten wir es nicht gewusst: Laut des Friseurs sind Stylinggerät, welche die Haare mithilfe von hohen Temperaturen formen, das Schlimmste, was man der Mähne nur antun kann. Gegenüber der DailyMail erklärt er: "Ich mag das Glätteisen wirklich nicht. Sie sind zu hart für das Haar, und ich sehe regelmäßig Kunden mit einem sehr gesunden Schopf, der durch diese Geräte versengt und geschädigt wurde.". Das liegt daran, dass die Hitze in Kombination mit der Reibung die Oberfläche der Strähnen aufraut und diese schließlich schneller austrocknen. Der Profi empfiehlt, Stylinggeräte so selten wie möglich zu benutzen und wenn davor einen hochwertigen Hitzeschutz wie das Spray von ghd (über Amazon ca. 12 Euro) zu verwenden.

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4. Zu extreme Umwelteinflüsse

Wir machen uns die meiste Zeit keine allzu großen Gedanken, doch auch Umwelteinflüsse strapazieren die Mähne erheblich, wie der Experte verrät. Ladies, die ihren Schopf beispielsweise zu viel UV-Strahlung oder Chlorwasser aussetzen, müssen sich nicht wundern, wenn der dieser Schäden davonträgt. Die Strähnen trocknen aus und benutzt ihr dann noch zu viele Stylingprodukte, sind Spliss und Haarbruch garantiert. Zudem verlieren die Haare an Volumen, denn der französische Hairstylist erklärt: "Harte Stylingprodukte zusammen mit all den Umweltaggressoren in unserem täglichen Leben können zu Ablagerungen führen.". Und genau diese beschweren die Strähnen schließlich, sodass sie platt am Kopf herunterhängen.

5. Trockenshampoo zu dich am Kopf auftragen

Wenn es morgens mal wieder schnell gehen muss, dann ist Trockenshampoo der Retter in der Not, denn das Treatment trocknet einen fettigen Ansatz innerhalb weniger Minuten aus und lässt die Mähne wie frisch gewaschen aussehen. Doch laut des Experten begehen die meisten Frauen einen großen Fehler, indem sie das Produkt zu dicht an der Kopfhaut auftragen. Der Profi erklärt: "Man muss nur darauf achten, es nicht in der Nähe der Wurzeln aufzutragen, und darauf achten, es 20 bis 30 cm vom Kopf entfernt aufzusprühen, um einen puderigen Ansatz zu vermeiden.". Allerdings ist der helle Scheitel nur das eine, die Partikel des Treatments sorgen zudem dafür, dass die Talgdrüsen verstopfen und die Haare längst nicht mehr so gesund wachsen kann.

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