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Hülsenfrüchte: Wenn du sie so zubereitest, bekommst du keinen Blähbauch

Von Anne-Kristin am Sonntag, 13. September 2020 um 17:52 Uhr

Hülsenfrüchte sind eine super leckere Beilage und dazu noch wesentlich gesünder als Nudeln oder Backwaren. Wir wissen jetzt sogar, wie ihr sie genießen könnt, ohne einen Blähbauch zu bekommen.

Linsen, Kichererbsen oder Bohnen: Hülsenfrüchte sind extrem nahrhaft und gehören in jeden gesunden Speiseplan. Gerade wer auf die Figur achtet, sogar das eine oder andere Kilo verlieren möchte oder einfach auf eine abwechslungsreiche Ernährung achtet, greift lieber zu Linsen und Co. anstatt zu Nudeln oder Kartoffeln. Egal ob als Suppen oder im Salat: Hülsenfrüchte sind extrem vielseitig, schnell zubereitet und machen es uns so einfach, ganz easy und bequem gesund zu kochen. Sie bringen allerdings auch ein kleines unangenehmes Problemchen mit sich. Hülsenfrüchte verursachen einen Blähbauch, der nicht nur schmerzhaft sein kann, sondern auch unangenehm ist und den wir eigentlich am liebsten verhindern würden. Kein Grund, nicht mehr zu Kichererbsen, Linsen und Co. zu greifen, denn wir haben eine Möglichkeit gefunden, den aufgeworfenen Bauch nach dem Verzehr der Früchte zu verhindern. Wir verraten euch, wie ihr Hülsenfrüchte zubereiten müsst, um sie besser verdauen zu können. 😇

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So könnt ihr verhindern, dass Hülsenfrüchte Blähungen hervorrufen

Schon beim Griff ins Linsen- oder Bohnenregal kommt uns oftmals der Gedanke an den Blähbauch danach. Hülsenfrüchte sind extrem lecker, haben aber eben auch diese unangenehmen Folgen, auf die wir gut und gerne verzichten können. Ursache für die Blähungen, die Linsen und Co. nach dem Verzehr verursachen, liegt an ihren Inhaltsstoffen. Sie haben einen hohen Anteil unverdaulicher Kohlenhydrate, die sogenannten Oligosaccharide. Fast zehn Prozent machen sie in Hülsenfrüchten aus. Unser Körper kann die Kohlenhydrate nicht aufspalten, weshalb es zu erheblichen Problemen bei der Verdauung kommt. Sie kommen unverarbeitet in den Dickdarm, wo sie durch Bakterien langsam zersetzt werden. Der Abbau setzt Kohlendioxid, Methan und Wasserstoff frei, bei denen es sich um Gase handelt, wie sie im Darm öfter entstehen und die sich durch die uns bekannten Blähungen äußern. Das ist allerdings kein Grund, nicht mehr zu Hülsenfrüchten zu greifen, denn wir haben eine Lösung für das Problem gefunden. Wir verraten euch, wie ihr Linsen und Co. verarbeiten solltet, um einem Blähbauch entgegenzuwirken. 💪🏼

© Photo by Edgar Castrejon on Unsplash

Es hört sich simpel an, ist aber ein echter Lifehack, der ganz bestimmt verhindert, dass ihr nach dem Verzehr von Kichererbsen oder Bohnen einen Blähbauch bekommt: Verwendet bei der Zubereitung eures Gerichts jede Menge Gewürze. Nachdem ihr die Hülsenfrüchte gegart habt, solltet ihr sie großzügig mit Kräutern würzen. Grund dafür sind die verschiedenen Wirkungsweisen bestimmter Gewürze, die helfen, Linsen und Co. besser verträglich zu machen. Ganz klassisch solltet ihr Pfeffer verwenden, denn dieser regt die Magentätigkeit an. Knoblauch und Zwiebeln hingegen fördern die Bildung von Gallenflüssigkeit und die Fettverdauung. Ihr könnt sogar schon im Vorfeld etwas gegen Blähungen durch Hülsenfrüchte tun, indem ihr ihnen lindernde Gewürze beimischt. So helfen Kümmel, den ihr ganz nebenbei auch mitkochen könnt, Fenchel, Anis oder Majoran, Blähungen und andere Beschwerden, die auf den Magen-Darm-Trakt zurückzuführen sind, zu lindern. Auch mit Ingwer lassen sich Hülsenfrüchte perfekt verfeinern. Er sorgt dafür, dass die Darmflora günstig beeinflusst wird. Der nächsten Mahlzeit aus Bohnen, Kichererbsen oder Linsen steht so also nichts mehr im Weg. 😋

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