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Sexuelle Unlust: Das sind die Gründe für eine verminderte Libido

Von Silvia am Donnerstag, 25. Februar 2021 um 12:57 Uhr

Wenn deine Lust auf sexuelle Nähe wieder mal nicht auf ihrem Höhepunkt ist, dann können folgende Gründe für die verringerte Libido verantwortlich sein.

Ein leidenschaftliches und spannendes Sexualleben bildet schon lange nicht mehr die Grundlage deiner Beziehung? Stattdessen herrscht tote Hose und über eine kurze Kuscheleinheit gehen romantische Abende nicht hinaus? Ein klarer Fall von fehlender Lust auf Sex, womit laut Umfrage etwa 30 Prozent der Frauen zwischen 18 und 59 Jahren zu kämpfen haben und damit die häufigste "Funktionsstörung" des weiblichen Geschlechts ist. Obwohl wir scheinbar mit diesem Problem nicht alleine sind, fällt die verminderte Libido trotzdem unter die Tabu-Themen unserer Gesellschaft. Um jedoch das mangelnde Interesse an körperlicher Nähe wieder umpolen zu können – was auch der Beziehung zum Freund oder gar Ehemann mit Sicherheit nicht schaden würde – muss über die Ursachen für die sexuelle Unlust gesprochen werden. Je nachdem wie gravierend sich das unwohle Gefühl auf den eigenen Körper und das Verhältnis zum (Nicht-)Sexualpartner auswirkt, kann auch die Beratung eines Experten Licht ins Dunkle bringen. Wir geben dir jetzt vorab einen Überblick, welche Gründe hinter deinem verringerten Begehren stecken könnten.

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1. Deine Hormone spielen verrückt

Wenn du immer wieder mit dem Gedanken spielst, die Anti-Baby-Pille abzusetzen, dann aus gutem Grund: Denn das umstrittene Verhütungsmittel ist bekannt dafür, auf unseren Gemütszustand zu schlagen und uns auch in unserer sexuellen Lust auszutricksen. Denn das darin enthaltene Östrogen dämpft die Libido maßgeblich. Falls du auf bestimmte Medikamente angewiesen bist, die deine Schilddrüse, den Bluthochdruck oder auch Diabetes betreffen, könnte der verminderte Sexualtrieb ebenfalls Teil der Nebenwirkungen sein. In diesem Fall unbedingt mit dem jeweiligen Facharzt das Gespräch suchen!

2. Du befindest dich in der Menopause

Während die Pille eher ein Problem jüngerer Frauen darstellt, ist eine sexuelle Funktionsstörung bei Frauen ab dem mittleren bis reiferen Alter auf ganz andere Ursachen zurückzuführen. Denn die Menopause ist ein wahrer Liebeskiller, wenn es um die Lust auf heiße Nächte geht. In den Wechseljahren produzieren die Eierstöcke nämlich weniger Sexualhormone und das Ergebnis davon erklärt sich von selbst. Obwohl dieser Grund keine Seltenheit ist, können wir mit aphrodisierenden Ölen an dieser Stelle etwas nachhelfen und mithilfe eines sinnlichen Duftes unsere Libido steigern – wir lieben das von Aromatika, welches du für knapp 15 Euro auf Amazon nachshoppen kannst.

Ⓒ Gilaxia/iStock

3. Du fühlst dich zu deinem jetzigen Partner nicht mehr hingezogen

Während die ersten beiden Gründe auf der Veränderung unseres komplexen Organismus beruhen, kann sexuelle Unlust oft auch von unserer Psyche gesteuert werden. Solltest du (Gott sei Dank!) erfolglos nach körperlichen Ursachen suchen, dann lohnt sich eventuell ein ehrlicher Blick Richtung deines Gegenübers und die Auseinandersetzung damit, ob diese Person noch die Richtige für dich ist. Denn obwohl wir schwindende Gefühle für den Langzeitpartner nicht wahrhaben wollen, können wir auf die klaren Anzeichen des Unterbewusstseins und Bauchgefühls vertrauen. So oder so, wir sollten keine Angst davor haben, über das verringerte Begehren nach Sex zu sprechen und es aktiv anzugehen!

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