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Wechseljahre: Daran erkennst du, dass du sie überstanden hast

Von Hannah am Donnerstag, 8. April 2021 um 12:20 Uhr

Die Wechseljahre sind kein Zuckerschlecken, denn unser Körper arbeitet auf Hochtouren und verändert sich. Doch irgendwann ist die Menopause natürlich überstanden und wir erklären dir, woran du genau das erkennst...

Wir können uns nur noch schwer an die Pubertät erinnern, rückblickend waren es allerdings nicht gerade die besten Jahre. Kein Wunder also, dass uns die Wechseljahre wie eine Hürde bevorstehen, denn sie sind der Pubertät sehr ähnlich und darauf haben wir nun wirklich keine Lust. Der Körper arbeitet auf Hochtouren und plötzlich fährt sich die Produktion der weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron radikal runter. Ehe wir uns versehen, stecken wir auch schon mitten in der Menopause. Im Schnitt beginnt die erste Phase Anfang der 40er mit dem Aktivitätsrückgang der Eierstöcke. Insgesamt durchleben wir drei verschiedene Phasen, der Körper kann sich schließlich nicht über Nacht völlig umstellen. Doch woran merkt man eigentlich, dass die Menopause endgültig eingetreten ist? Der letzte Step ist die "Postmenopause", welche in der Regel Ende der 50er oder Anfang der 60er erreicht ist und sich dann bis zum Lebensende hinzieht. Grundsätzlich empfindet sie jeder individuell, einige Merkmale sind jedoch sehr gängig – wir erklären dir jetzt, welche Symptome die letzte Phase häufig mit sich bringt und das Ende der Wechseljahre einleutet...

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1. Starker Haarwuchs im Gesicht

Wenn du gehofft hast, dass deine Kopfhaare zum Ende der Wechseljahre deutlich voller nachwachsen, müssen wir dich leider enttäuschen. Viel mehr haben wir ab sofort mit einem starken Haarwuchs im Gesicht zu kämpfen. Das liegt an einem Überschuss von männlichen Sexualhormonen, welcher dazu führen kann, dass uns ein prägnanter Damenbart wächst. Aber keine Sorge, wir wissen uns zu helfen und können ganz einfach zu einem Gesichtsepilierer oder Rasierer greifen und das Problem aus der Welt schaffen.

2. Ein empfindlicher Teint

Eines ist klar: In den Wechseljahren müssen wir auch unsere Beauty-Routine anpassen, denn unsere Haut hat sich verändert. Während der Menopause kann es zu Hautunreinheiten kommen und letztlich verbleibt ein ausdrucksloser Teint. In jüngeren Jahren war diese noch straff und glänzend, doch in der Menopause nimmt durch die verminderte Östrogenproduktion auch die Herstellung von Kollagen ab. Das körpereigene Eiweiß speichert Wasser und wirkt wie eine Hautaufpolsterung. Der Rückgang führt dazu, dass die oberste Hautschicht an Elastizität verliert und zum krönenden Abschluss der Wechseljahre noch einmal empfindlicher wird. Kein Grund zur Panik, glücklicherweise gibt es genug Pflegeprodukte, die genau für die Zeit nach den Wechseljahren gemacht sind.

 

 

3. Gelenk- und Knochenprobleme

Die Östrogen- und Progesteronproduktion hat endgültig ihren Tiefpunkt erreicht, was häufig zu Rücken- und Gelenkschmerzen führen kann. Bis zu 40 Prozent aller Frauen erkranken in diesem Lebensabschnitt an Osteoporose (Knochenschwung). Vor allem Östrogene haben unsere Knochen in der Durchblutung gesteigert und unsere Gelenke positiv beeinflusst. Umso wichtiger ist es, sich fit zu halten und auch wenn es manchmal Überwindung kostet, sich zum Sport aufzuraffen.

4. Müdigkeit

Während der gesamten Menopause kann es sein, dass wir uns häufig sehr müde und antriebslos fühlen. Gerade wenn es dem Ende der Wechseljahre hingeht, verstärkt sich dieses Merkmal und wenn wir morgens fast gar nicht mehr aus dem Bett kommen, wissen wir, dass die Wechseljahre sich dem Ende zuneigen. Die Leistungsfähigkeit sinkt und das Reaktionsvermögen kann Abnehmen. Auch die Müdigkeit liegt an der enormen Hormonumstellung. Damit wir trotzdem genug Kraft für den Tag haben, spielt die Ernährung keine unwichtige Rolle, denn so können wir unseren Energiehaushalt beeinflussen. Dafür empfehlen wir dir das Buch "Die beste Ernährung für Wechseljahre" von Irmgard Zierden und Bettina Snowdon (knapp 20 Euro bei Amazon), das dir Inspiration und Tipps für diese besondere Zeit liefert.

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