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Haare: Das ist der größte Fehler, den wir beim Lufttrocknen machen

Von Julika am Sonntag, 6. September 2020 um 12:00 Uhr

Du lässt deine Mähne nach dem Waschen geduldig an der Luft trocknen, um Frizz zu entgehen? Dann hergehört: Mit dieser einen Angewohnheit begehst du eines der größten Haarfehler überhaupt...

Schön glänzend und volle Wellen ohne Spliss – gesunde Haare sind der Stolz einer jeden Frau und verleihen jede Menge Selbstbewusstsein. Wer eine Rapunzelmähne will, hält sich daher von heißer Föhnluft fern und lässt das Haar stattdessen Lufttrocknen. Klingt simpel? Ganz so einfach ist es nicht. Denn vor allem eine feuchte Haarstruktur braucht besonders viel Beachtung. Dieser Step will daher gelernt sein. Neben unzähligen Tücken, wie dem Trockenrubbeln mit groben Handtüchern, gibt es insbesondere einen großen Fehler, der dein Air-Dry in eine Katastrophe verwandelt. Der Irrtum vieler Frauen: Haare sollten nach dem Waschen gebürstet werden. Falsch! Die Feuchtigkeit kann Knötchen in den Haaren blockieren und sie so verfilzen. Das macht das Entwirren mit einer groben Bürste nicht nur deutlich schmerzhafter, sondern kann auch zu Haarbruch und unerwünschtem Frizz führen.

Das ist der größte Haarfehler beim Lufttrocknen

Es ist ein verbreiteter Irrglaube, dass sich nasse Haare leichter entknoten lassen. Das Gegenteil ist der Fall: Die Schuppenschicht ist weiter geöffnet und dadurch deutlich anfälliger für Haarschäden. Stumpfes Haar und Spliss sind die Devise. Mit einer alten Paddle Brush solltest du dir daher definitiv nicht durch das nasse Haupt kämmen. Lieber geduldig bleiben, alles in Ruhe trocknen lassen und die Haare später vorsichtig Strähne für Strähne entwirren. Dies dauert zwar länger, bewahrt jedoch vor ordentlich Kummer. Alternativ zur Fingertechnik kannst du auch zu einem grobzackigen Kamm oder diesem Detangler von Wet Brush (ca. 10 Euro über Amazon) greifen. Diese Tools sind deutlich schonender als eine klassiche Bürste und zerstören die Haarstruktur nicht. Am besten vorsichtig von unten nach oben arbeiten und zuerst die Spitzen kämmen und anschließend in Richtung Ansatz hocharbeiten. So gerät die aufgequollene Haarfaser nicht aus dem Gleichgewicht.

Du wünschst dir extra Geschmeidigkeit und willst dir das Entwirren der getrockneten Haarparteien vereinfachen? Die Anti-Frizz Leave-in-Creme von John Frieda, die du ebenfalls für ca. 10 Euro auf Amazon kaufen kannst sorgt dafür, dass die Mähne mit Feuchtigkeit versorgt wird, geschmeidig bleibt und schön glänzen kann.

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Ab sofort springen wir also aus der Dusche und lassen die Mähne an der Luft trocknen, ohne sie zu kämmen. Damit deine Haarstruktur allerdings richtig voll aussieht und strahlt, gibt es für jeden Haartyp noch ein paar individuelle Tricks. Frauen mit feinem Haar sollten zu leichten Shampoo-Texturen greifen. Ist dieses zu reichhaltig, sieht der Schopf schnell platt aus. Haar-Primer wie der Redken "Extreme Length Primer", den du hier für ca. 33 Euro shoppen kannst, sorgen zusätzlich für Griffigkeit Volumen und Glanz. Anschließend kannst du deine Haare vorsichtig mit Klammern hinter den Ohren feststecken. Diese Methode sorgt für ordentlich Fülle. Dicke Haare hingegen sollten mit einem Haaröl oder eine Stylingcreme verwöhnt werden. Die "Don't Blow It Thick Creme" von Bumble and Bumble (ca. 30 Euro über Amazon), versorgt deine Mähne mit Avocado- und Jojobaöl. Das Mousse sorgt dafür, dass diese elastisch bleibt und trotzdem wie frisch gestylt aussieht. Ladies mit Locken können das Haar zusätzlich trocken kneten und so für extra Sprungkraft sorgen.

 

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