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Cover ups: Das solltest du beachten, wenn dein altes Tattoo verschwinden soll!

Von Judith am Samstag, 27. Oktober 2018 um 16:33 Uhr

Du liebst Tattoos und hast auch selbst schon welche, die du unter keinen Umständen missen willst... wenn da nur nicht dieses eine Motiv wäre, das du irgendwie bereust. Doch keine Sorge, denn mit einem Cover-up kannst du dein Tattoo verschiwnden lassen. Was du dabei beachten solltest, erklären wir hier...

Wer kennt das nicht: Man ist total verliebt und möchte am liebsten der ganzen Welt zeigen, wie sehr. Da kommt ein süßes Pärchen-Tattoo, wie diese Stars es haben, gerade richtig. Doch nicht alle Beziehungen halten für immer – das Symbol unter der Haut allerdings schon. Nicht nur deshalb gibt es einige Motive und Tattoos, die wir unter Umständen bereuen oder die, wie das allseits belächelte Tribal, einfach aus der Mode gekommen sind. Damit du aber nicht jeden Morgen dein gehasstes Tattoo mit Camouflage Make-Up überdecken musst, gibt es auch eine dauerhaftere Lösung: Cover-up Tattoos. Damit dieses aber nicht zu deinem nächsten Problem wird, solltest du diese Tipps beachten...

1. Schließe eine Laser-Behandlung nicht aus

Auch wenn die Entfernung eines Tattoos mit einem Laser heutzutage relativ einfach ist, sie ist trotzdem ziemlich kostspielig und schmerzhaft. Dennoch solltest du vor deinem Termin beim Tätowierer darüber nachdenken, denn es kann durchaus sein, dass du eine solche Behandlung brauchst. Je nachdem wie alt, kräftig oder verlaufen dein Tattoo ist, ist es schwierig, die Farben mit einem neuen abzudecken. Deshalb nimm dein Motiv genau unter die Lupe. Und noch etwas: Falls die Stelle schon mehrmals abgedeckt wurde, solltest du einen Besuch beim Dermatologen einplanen, um zu checken, ob deine Haut die bevorstehende Behandlung aushält. Deine Gesundheit geht vor!

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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2. Nimm dir Zeit für die Recherche

Nicht jeder Tätowierer, so talentiert er auch ist, macht auch Cover-ups. Denn ein Tattoo mit einem neuen abzudecken ist eine Kunstform für sich, die gelernt sein will. Deshalb solltest du deine Stalking-Skills rausholen und zunächst einen geeigneten Artist in deiner Nähe finden. Schaue dir seinen Instagram-Account an, seine Ästhetik und die bisherigen Arbeiten. Und vor allem: Mache zunächst einen Termin zur Besprechung. Denn bevor du kopfüber in dein nächstes Tattoo stürzt, heißt es erst mal viel Planung. 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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3. Wäge deine Optionen ab

Nicht jedes Tattoo erfordert eine Rundumerneuerung durch ein komplettes Cover-up. Manchmal reicht es auch schon, manche Linien und verblichenen Stellen aufzufrischen. Dabei spielt natürlich der Grund, warum du dein Tattoo ändern möchtest, eine große Rolle. Deshalb solltest du dir genau überlegen, warum du es loswerden möchtest. Falls ein Touch-up, bei dem das Motiv aufgefrischt wird, nicht ausreicht, gibt es zum Beispiel eine Methode die sich "Blast over" nennt. Dabei wird ein frisches, kräftigeres Motiv über das bisherige Tattoo gezogen. Dadurch ist das alte Motiv noch da und scheint durch das neue hindurch. Bei schlecht gestochenen Tattoos hilft es, die alten Lines in das neue Tattoo zu integrieren. 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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4. Check dein Budget und Kalender

Wie bei jedem anderen Tattoo kann ein Cover-up eine ganz schön kostspielige Angelegenheit sein, die von Artist zu Artist variieren kann. Hinzu kommt dass, je nachdem wie groß das Tattoo ist, viel Zeit in Anspruch genommen werden muss. Und zwar nicht nur für die einzelnen Session, sondern auch in der Zeit dazwischen. Denn deine Haut braucht, je mehr Termine du hast, länger um vernünftig zu heilen und mögliche Infektionen zu verhindern. 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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5. Denk noch mal über deine Entscheidung nach

Damit du nicht in ein paar Jahren dein Tattoo wieder überdecken lassen musst, solltest du dir bei deiner Entscheidung mehr als sicher sein. Nicht nur, weil ein Cover-up ganz schön ins Geld gehen kann, sondern auch, weil es jede Menge Zeit in Anspruch nimmt und schmerzhaft sein kann. Deshalb solltest du dir, wie bei jedem neuen Tattoo, die Frage stellen, ob es auch wirklich das ist, was du willst. 

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