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Laut Experte: Hast du diese 4 Angewohnheiten, wird er sich von dir trennen

Von Lena.Everling am Sonntag, 4. Oktober 2020 um 11:27 Uhr

Eine Beziehung ist kein Zuckerschlecken und bedarf viel Arbeit. Doch es gibt einige Angewohnheiten, die dafür sorgen, dass eure Partnerschaft schon bald vor dem Aus steht…

Keine Beziehung ist perfekt. Knistert es am Anfang noch gewaltig, kehrt irgendwann der Alltag ein und man muss sich arrangieren. Komme ich mit all seinen Macken klar? Reibungslos läuft es wohl in keiner Partnschaft. Meinungsverschiedenheiten und Diskussionen gehören zu einer gesunden Bezehung dazu. Es gibt schließlich nicht nur Höhen, sondern auch Tiefen. Diese festigen die Liebe und steigern das Verständnis und die Wertschätzung füreinander. Jedoch sollte man aufpassen, dass die Tiefen nicht die Überhand nehmen und die Beziehung schon bald auf der Kippe steht. Um herauszufinden, ob es wirklich ernst ist, hilft ein Blick auf den amerikanischen Psychologen und Autor John Gottman. Auch als „Einstein der Liebe“ bezeichnet, kann er Paaren mit bis zu 90%-iger Wahrscheinlichkeit voraussagen, ob sie sich innerhalb der nächsten 6 Jahre trennen werden. Er hat herausgefunden, mit welchen vier Angewohnheiten wir unweigerlich auf eine Trennung zusteuern. Was es mit diesen sogenannten „Vier Reitern der Apokalypse“ genauer auf sich hat und welche Fehler ihr in einer Beziehung lieber vermeiden solltet, verraten wir euch jetzt.

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1. Kritik

Differenzen kommen in so gut wie jeder Partnerschaft vor und müssen auch angesprochen werden. Jedoch herrscht ein schmaler Grad zwischen Kritik und Beschwerde. Die normale Beschwerde bezieht sich meistens auf einen spezifischen Fall und ist eher beschreibend. Jedoch neigen einige Paare dazu, ihre Frust schnell mal in starker Kritik zu äußern, indem sie dem Partner mit vorwurfswollen Ton entgegentreten und bestimmte Dinge verallgemeinern. Es ist wichtig, über Probleme zu sprechen, allerdings sollte dies mit Respekt und ohne Schuldzuweisung einhergehen. Laut Gottman kann das Problem so nämlich kaum beseitigt werden und eskaliert nur im Streit.

2. Verachtung

Zu Beginn unserer Beziehung treten wir unserem Partner sehr respektvoll entgegen und vergöttern ihn. Nach einiger Zeit verhalten wir uns jedoch immer mal wieder unbewusst gemein und werfen ihm sarkastische Sprüche an den Kopf. Diese Art der Verachtung führt dazu, dass sich der Gegenüber wertlos und unterlegen fühlt. Auch körperliche Auswirkungen können der Fall sein, denn Verachtung macht regelrecht krank. Untersuchungen haben aufgedeckt, dass Paare, die sich gegenseitig so behandeln, häufiger Infektionskrankheiten bekommen, als andere. Laut Gottman ist es daher der größte Einzelindikator für eine baldige Trennung.

3. Abwehrhaltung

Womöglich kennen wir diesen „Reiter“ alle, denn er ist allgegenwärtig, wenn Beziehungen scheitern. Als Reaktion auf Kritik und Verachtung geht man oft in die Abwehrhaltung. Wenn wir uns auf Dauer zu Unrecht beschuldigt fühlen, sind wir die ganze Zeit im Verteidigunsmodus und gehen in die Defensive. Wir rechtfertigen uns dauerhaft und man hat das Gefühl, dass diese Partnerschaft nur noch aus Kampf besteht und viel Energie raubt. Eine normale Unterhaltung ist kaum mehr möglich, wenn einer (oder beide) sich dauerhaft in dieser Haltung befinden. Laut Beziehungexperte Gottman wäre es vorteilhafter, statt sich zu rechtfertigen, auf die Beschwerde oder Kritik direkt einzugehen, die dahinter liegenden Gefühle zu verstehen und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen, um dieses Problem aus der Welt zu schaffen.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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4. Mauern

Mauern bedeutet, dass man das Gefühl hat, sich vor dem Partner schützen zu müssen und sich daher zurückzieht. Es ist also im Grunde genommen eine Schutzreaktion des Körpers. Sei es auf körperlicher Art und Weise, zum Beispiel wenn er sich abwendet oder aus dem Raum geht, oder auch innerlich, indem er dich beispielsweise anschweigt oder ignoriert. Dieses Phänomen ist laut Gottman bei Männern stärker ausgesprägt als bei Frauen. Wer mauert und komplett dicht macht, vermittelt seinem Partner das Gefühl, dass er alleine dasteht und nicht mehr durchkommt. Wer sich also komplett aus der Interaktion zurückzieht und total blockiert, beendet emotional bereits die Partnerschaft. Wenn auch nur während der Streitphase. Wenn also dieser letzte „Reiter“ auftritt, kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Trennung vorhersehen. Zu häufiges kritisieren oder verachten bringt uns nämlich in die Schutzhaltung. Jedoch gehören immer zwei zum Scheitern einer Beziehung. Wenn ihr einen oder bereits mehrere Reiter in eurem Verhalten wieder erkennt, könnte eine Veränderung der Denkweise und gesunde Kommunikation mit euren Liebsten vielleicht Wunder bewirken.

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