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Das passiert mit deinem Körper, wenn du an einer Schilddrüsenüberfunktion leidest

Von Jenny am Dienstag, 5. Januar 2021 um 12:29 Uhr

Leidet man an einer Schilddrüsenüberfunktion, dann lässt sich diese oftmals an bestimmten Signalen ablesen, die der Körper gibt. Welche Symptome gemeint sind und was mit dem Körper bei der sogenannten Hyperthyreose passiert, verraten wir dir nun.

Sie ist klein und unscheinbar in unserem Körper und wird von vielen in ihrer Relevanz durchaus unterschätzt: Gemeint ist die Schilddrüse, die unterhalb unseres Kehlkopfes angelagert und dort für die Produktion wichtiger Hormone zuständig ist, die beispielsweise Auswirkungen auf unseren Stoffwechsel haben. Nicht selten kommt es vor, dass das schmetterlingsförmige Organ in seiner Funktionsweise gestört ist und sich eine Über- oder Unterfunktion feststellen lässt. Während wir bereits ausführlich beschrieben haben, was bei einer unterfunktionalen Schilddrüse passiert, widmen wir uns nun dem Pendant und wollen vielmehr die Schilddrüsenüberfunktion und ihre Konsequenzen für den Körper beleuchten. Woran du die in Fachkreisen als Hyperthyreose bekannte Erkrankung erkennst, bei der zu viele Thyroxin oder Trijodthyronin-Hormone produziert werden und es nicht selten zu einer optischen Vergrößerung des Organs kommt, erfährst du nun.

1. Gewichtsabnahme

Da bei einer Unterfunktion des schmetterlingsförmigen Organs besonders viele T4 und T3 Schilddrüsenhormone produziert werden, kann es zu einer Beschleunigung des Stoffwechsels kommen und in folge dessen zu einer Gewichtsabnahme trotz guten Appetits und ausgewogener Ernährung. Während einige glauben würden, dies sei ein Segen, leiden Betroffene oftmals stark unter diesem Symptom und müssen eine besondere Aufmerksamkeit auf verzehrte Lebensmittel und ihre Kalorienzahl legen, um nicht etwa ungewollt Gewicht zu verlieren.

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2. Durchfall

Nicht nur der beschleunigte Stoffwechsel, der eine typische Wirkung der Schilddrüsenunterfunktion ist, kann zum Gewichtsverlust beitragen, auch Durchfall, welcher in Zusammenhang mit der Erkrankung auftritt, kann diesen bedingen. Die richtige Ernährung sowieso auch der Weg zum Facharzt, der hier Abhilfe schaffen kann, sind nun besonders wichtig.

3. Nervosität und Unruhe

Was viele nicht bedenken: Eine Schilddrüsenunterfunktion kann auch seelische Auswirkungen haben. Leidet man an der Hyperthyreose, kommen nämlich oftmals Nervosität und Unruhe vor und starke Stimmungsschwankungen treten auf. Gerade Frauen mittleren Alters neigen dazu, diese Symptome mit denen der Menopause zu verwechseln, wodurch die Erkennung der Krankheit erschwert werden kann.

4. Schwitzen

Selbstverständlich ist Schwitzen etwas ganz Normales. Kommt es allerdings besonders stark vor und stellt man auch eine gewisse Empfindlichkeit gegenüber Hitze fest, könnte dies auf eine Überfunktion der Schilddrüse hinweisen. Auch hier kann es gerade bei Frauen in den Wechseljahren dazu kommen, dass sie diese Symptome auf die Menopause zurückführen und nicht erkennen, dass eine solche Erkrankung vorliegt. Eine Einschätzung vom Arzt seines Vertrauens einzuholen, ist deshalb immer empfehlenswert.

5. Übermäßiger Durst

Noch ein weiteres Symptom, das bei einer Schilddrüsenüberfunktion weit verbreitet ist, ist übermäßiger Durst. Geschuldet ist dieser einem Körper, der quasi auf Hochtouren läuft und Energie besonders schnell verbrennt. Um dieses Verlangen auszugleichen, kann ein starkes Empfinden nach Flüssigkeit entstehen. Selbstverständlich kann dies aber auch noch weitere Ursachen haben, weshalb in jedem Fall der Weg zum Arzt ratsam ist.

Die Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion können natürlich sehr vielseitig sein. Gerade deshalb ist es wichtig, bei einem Verdacht einen Facharzt aufzusuchen, der einem beratend zur Seite steht.

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