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Abnehmen mit der Hybrid-Diät: So kommt dein Stoffwechsel auf Hochtouren

Von Marvena.Ratsch am Sonntag, 7. April 2019 um 12:03 Uhr

Ihr wollt für den anstehenden Urlaub noch ein wenig an eurem Bikini-Körper feilen? Dann könnte die Hybrid-Diät vielleicht genau das Richtige für euch sein?!

Ob Bauch, Po oder Oberschenkel – fast jede Frau hat so ihre kleinen Problemzonen, mit denen sie vielleicht nicht ganz so zufrieden ist, doch oftmals erzielen Diäten nicht den gewünschten Effekt, vor allem nicht auf lange Sicht. Dies liegt oftmals daran, dass das Prinzip Hungern und Verzicht greift und der Körper in einem Notzustand gerät. Nach dem Ende der Diät lagert er jedoch umso mehr Reserven an, um sich für eine erneute Hungerphase zu wappnen, die in den meisten Fällen jedoch gar nicht eintritt. So entsteht schließlich auch der gefürchtete Jojo-Effekt. Auf der Suche nach einer Diät, die wirklich hält, was sie verspricht und bei der ihr nicht nur verzichten müsst, sind wir auf einen neuen Diät-Trend gestoßen, der sehr vielversprechend klingt, da er den Stoffwechseln von Grund auf ankurbelt.

Was ist die Hybid-Diät und wie funktioniert sie?

Die Hybrid-Diät wurde von dem Engländer Patrick Holford entwickelt, der der Meinung ist, dass der Überfluss, in dem die heutige Gesellschaft lebt und der den Stoffwechsel so träge macht, die Hauptursache für das ein oder andere überflüssige Pfündchen ist. Sein Konzept setzt sich aus zwei Aspekten zusammen – aus einer ausgewählten Ernährung und einem Fastenplan. Fasten hört sich natürlich jetzt wieder nach Hungern an, doch ganz so schlimm ist es gar nicht. Ähnlich, wie beim Intervall-Fasten, versucht er mit seiner Diät über einen Wechsel von Überfluss und Mangel den Stoffwechsel wieder anzukurbeln. So soll man laut seiner Theorie 18 von 24 Stunden nichts essen. Wenn ihr also abends um 18 Uhr eure letzte Mahlzeit zu euch genommen habt, könnt ihr am nächsten Tag um 12 Uhr auch schon wieder reinhauen. Allerdings spielt in diesem Ablauf eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung und vor allem die richtige Ernährungsweise eine noch sehr viel wichtigere Rolle, um sich von den lästigen Problemzonen endgültig verabschieden zu können.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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So funktionieren die Ernährungsphasen

Die Hybrid-Diät besteht aus zwei Ernährungsphasen, die regelmäßig wechseln sollten. Während der ketogenen Diät solltet ihr ausschließlich Lebensmittel mit einem hohen Fett- und Proteinanteil zu euch nehmen und komplett auf Kohlenhydrate verzichten. In dieser Zeit (nach circa drei bis fünf Tagen) setzt die Ketose ein und der Körper stellt sich auf die gewünschte Fettverbrennung um, da die Kohlenhydratspeicher aufgebraucht sind und der Körper nicht mehr auf diese Form der Energie zugreifen kann. Dabei geht es den Fettreserven, die für die kleinen Pölsterchen um Bauch, Hüfte und Oberschenkel verantwortlich sind, endlich an den Kragen.

In der zweiten Phase gewöhnt man den Körper schließlich wieder an Kohlenhydrate. Dabei solltet ihr vor allem auf die langsam verwertbaren Carbs, wie Vollkornprodukte oder Quinoa, setzen. Indem die Zufuhr der Kohlenhydrate weiterhin in einem sehr niedrigen Bereich befindet und man sie nur sehr langsam erhöht, schnellt der Blutzuckerspiegel nicht in die Höhe und ihr seid vor Heißhungerattacken und dem damit einhergehenden Jojo-Effekt geschützt.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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