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Anti-Wassereinlagerungen-Diät: So haben die Schwellungen keine Chance

Von Jenny am Dienstag, 27. August 2019 um 14:07 Uhr

Schmerzende Wassereinlagerungen machen euch gerade jetzt an warmen Sommertagen das Leben schwer? Mit der richtigen Anti-Diät könnt ihr diesem Problem Abhilfe verschaffen. Wie das Ganze funktioniert und welche Lebensmittel dann auf eurem Speiseplan stehen, erfahrt ihr jetzt.

Wer mit Wassereinlagerungen zu kämpfen hat, der weiß wie schmerzhaft die Schwellungen an Beinen, Armen und sogar Händen sein können. Insbesondere Frauen, die an einem schwachen Bindegewebe leiden, kennen das aufgeschwemmte Gewebe und die Einlagerungen von Flüssigkeit zu gut. Allerdings ist nicht nur dies ist eine Ursache von schmerzenden Ödemen, auch heiße Sommertage, das viele Sitzen und sogar unser Zyklus und damit verbundene hormonelle Schwankungen können Schuld daran sein, das Wasser aus unserem Lymph- und Blutsystem schwemmt und sich in unseren Extremitäten ansammelt. Nachdem wir bereits hilfreiche Tipps wie Wechselduschen oder regelmäßige Bewegung aufgelistet haben, welche Wassereinlagerungen entgegenwirken, haben wir nun eine spezielle Diät ausfindig gemacht, mit der die Schwellungen Geschichte sein sollen. Wie diese funktioniert und was es zu beachten gilt, erfahrt ihr jetzt.

So wirkt die Anti-Wassereinlagerungen-Diät Schwellungen entgegen

Das Gute an der Anti-Wassereinlagerungen-Diät? Der Verzicht steht nicht im Vordergrund, vielmehr führen wir unserem Körper Lebensmittel zu, die den Wasserhaushalt in unserem Organismus regulieren sollen und ein Gleichgewicht unseres Hormonhaushaltes unterstützen. Genauer genommen bieten sich zum Frühstück Vollkornprodukte an, da sie den entwässernden Nährstoff Kalium enthalten. Wer sich lieber ein Müsli zusammenstellt, kann im Kampf gegen die Wassereinlagerungen auf Weizen- oder Haferkleie setzen und diese mit frischen Früchten ergänzen. Was viele verwundern mag, insbesondere wasserreiche Lebensmittel entfalten eine entwässernde Wirkung, weshalb Pfirsich, Erdbeeren aber auch Grapefruit oder die Ananas sich hier als Topping anbieten.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Kaliumreiche Lebensmittel machen nun den Unterschied

Wollt ihr die Schwellungen in eurem Körper mindern, dann sollte beim darauffolgenden Mittagessen die Zufuhr von Kohlenhydraten heruntergefahren werden. Denn tatsächlich sind sie mit dafür verantwortlich, dass Wasser in unserem Körper gebunden werden kann. Der einfache Grund: Kohlenhydrate werden als Glykogen in unserer Leber und den Muskeln abgespeichert, welche wiederum Flüssigkeit in unserem Körper einlagern. Auch salzhaltige Lebensmittel sollten weniger gegessen werden, da sie die gleiche Wirkung entfalten. Gerade in Fertigprodukten verstecken sich Salze mit einem hohen Natriumgehalt, welches wir bei einer Diät, die effektiv Wassereinlagerungen unterbinden soll, von unserem Speiseplan streichen sollten. Meersalz ist hingegen eine Alternative, die am Tag allerdings eine Menge von ca. 5 Gramm nicht überschreiten sollte. Eigens zubereitete Mahlzeiten, bei denen vielmehr mit Kräutern wie Ingwer, Kurkuma oder Koriander gewürzt wird, ein bunter Mix aus Gemüse und – zum satt machen – kaliumreiches Getreide, darunter Dinkel, Roggen und Buchweizen, bilden das perfekte Zusammenspiel für einen köstlichen Lunch der Anti-Wassereinlagerungen-Diät.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Diese Getränke haben eine entwässernde Wirkung

Bei einer ausgewogenen, gesunden Ernährung darf natürlich das Abendessen nicht vernachlässigt werden. Reichen euch die Wechselduschen, mit denen nach dem täglichen Sitzen auf der Arbeit die Beine unter der Dusche entlastet werden können, nicht aus, dann sollten nun entwässernde Gemüsesorte wie Paprika, Gurke, Zucchini und Chicorée in Verbindung mit eiweißhaltigen Lebensmitteln, damit meinen wir Tofu, Fisch und helles Fleisch, den Abschluss bilden. Alkoholische Getränke und sommerliche Cocktails werden während dieser Diät, die Wassereinlagerungen mindern soll, selbstverständlich gegen andere Flüssigkeiten substituiert. Zuckerfreie Tees aus Brennnessel und Mate runden die Ernährungsweise ab und spülen Giftstoffe aus unserem Körper heraus. Bei den aktuellen Temperaturen können diese hervorragend in Kombination mit kühlen Eiswürfeln als Eistee zubereitet werden. Als schnellen Snack zwischendurch, wenn einen wieder eine Heißhungerattacke plagt, bieten sich übrigens Cashewkerne, Erdnüsse, Mandel oder Haselnüsse an, welche ebenfalls mit ihren Inhaltsstoffen Schwellungen entgegenwirken und gleichzeitig wenig Zucker enthalten. 

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