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Wassereinlagerung: Wir haben 8 schnelle Tipps gegen die Schwellungen im Sommer

Von Frederika am Mittwoch, 22. August 2018 um 17:36 Uhr

Müde Beine, geschwollene Füße, schmerzende Hände: Wassereinlagerungen können im Sommer häufiger auftreten und wir verraten dir, wie du am besten mit ihnen umgehst…

Gegen Wassereinlagerungen in den Beinen hilft oftmals schon das Hochlegen dieser Manche Betroffene haben sogar starke Schmerzen in den Waden  Eine Massage kann wahre Wunder wirken und die Beschwerden lindern Jede Frau hat so ihre Problemchen, unter Wassereinlagerungen leiden gerade im Sommer viele Ladies

Ja, wir lieben den Sommer, doch vor allem in Sachen Beauty und Wohlfühlen bringt er das ein oder andere Problem mit sich. Wassereinlagerungen sind eins davon: Je wärmer es ist, desto mehr Wasser lagert sich im Körper ein und besonders Frauen mit weicherem Bindegewebe haben darunter zu leiden. Typischerweise haben sie geschwollene Beine, dickere Finger, ein aufgeschwemmtes Gesicht, manche haben auch Einlagerungen von Flüssigkeit in Armen und Bauch und manche sogar Schmerzen, weil die sogenannten Ödeme Spannungen verursachen. In der Regel sind solche Einlagerungen jedoch harmlos und können mit ein paar einfachen Tricks schnell reduziert werden.

Wassereinlagerungen: Die häufigsten Ursachen

Es gibt viele verschiedene Ursachen für Ödeme. Langes Stehen oder Sitzen, hormonelle Schwankungen, die durch das prämenstruelle Syndrom oder eine Schwangerschaft ausgelöst werden, ein hoher Salzkonsum, eine Unterfunktion der Schilddrüsen, eine Mangelernährung oder Nebenwirkungen von Medikamenten können Auslöser für Wassereinlagerungen sein. Wichtig ist: Sollten die Schwellungen über längere Zeit stören oder besonders intensiv sein, sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden, da dann eine Fehlfunktion der Nieren oder des Herzes vorliegen könnte. Gerade im Sommer ist es jedoch schlicht und einfach die Hitze, die unserem Körper zu schaffen macht und zu Wassereinlagerungen führt. Sie führt dazu, dass Wasser aus dem Lymph- oder Blutsystem austritt, und sich eben in anderen Bereichen des Körpers ansammelt.

Wassereinlagerungen treten im Sommer besonders häufig auf

Woran erkenne ich Wassereinlagerungen?

Meistens wissen Betroffene allein vom Gefühl, dass es sich um eine Wassereinlagerung handelt, wenn sie im Sommer plötzlich den Lieblingsring nicht mehr über den Finger streifen können oder es nach einem langen Tag plötzlich deutlich schwerer fällt, die Schuhe auszuziehen. Die Körperteile fühlen sich geschwollen an, manche vernehmen ein pochendes Gefühl, andere fühlen Spannungen oder gar Schmerzen. Besonders an den Beinen lassen sich sogenannte Ödeme leicht selbst erkennen: Man drückt dazu mit dem Finger auf die gespannte Stelle, und wenn eine sichtbare Delle bleibt, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Wassereinlagerung.

Wassereinlagerungen: Diese Tipps helfen schnell und effektiv

Wassereinlagerungen sind lästig und verhindern häufig, dass wir uns im Sommer so richtig wohlfühlen. Ein Arzt muss aber erst dann aufgesucht werden, wenn die Wassereinlagerungen für eine lange Zeit nicht verschwinden oder größer werden. Bis dahin gibt es glücklicherweise jede Menge Tipps, mit denen wir unseren Körper auf natürliche Art und Weise entwässern können.

1. Salz und Zucker reduzieren

Um Wassereinlagerungen vorzubeugen, solltest du auf Lebensmittel verzichten, die Wasser im Körper binden können. Dazu gehört vor allem Salz, aber auch Zucker. Es hilft dabei, frische Mahlzeiten du dir zu nehmen, statt auf Fertiggerichte zurückzugreifen. So erlangst du die Kontrolle darüber, wie viel Salz und Zucker tatsächlich in deinem Essen landet, was bei verarbeiteten Lebensmitteln nicht der Fall ist. Wer aber nicht genug von Salz bekommen kann, sollte zumindest auf Meersalz umsteigen, da dieses weniger Natrium enthält, welches hauptsächlich für die Wasserbindung verantwortlich ist.

2. Magnesium, Kalium und Vitamin B6

Meersalz enthält, wie oben erwähnt, weniger Natrium und höhere Anteile anderer Mineralien wie zum Beispiel Kalium. Davon sollten wir wiederrum mehr zu uns nehmen, denn es bringt Balance in den Körper und kann unter anderem über Avocados, Nüsse, Quinoa, Spinat und Bananen aufgenommen werden. Magnesium reduziert ebenfalls die Symptome von Ödemen und ist unter anderem in Lebensmitteln wie Nüssen, dunkler Schokolade, Vollkornprodukten und grünem Gemüse gespeichert. Auch Vitamin B6 ist nachgewiesen eine Hilfe bei der Reduzierung von Wassereinlagerungen und findet sich zum Beispiel in Kartoffeln, Bohnen, Fleisch, Ananas, Wassermelone, Sellerie, Gurke und Birne.

3. Smoothies

Viele der oben genannten Lebensmittel können leicht und lecker in einen Smoothie integriert werden, den wir zur Reduktion von Wassereinlagerungen außerdem gerne mit entwässerndem Obst bestücken. Dazu gehören unter anderem Wassermelone, Ananas und Erdbeeren. Wichtig ist nur, den Smoothie nicht künstlich zu süßen.

4. Dry Brushing

Das Trockenbürsten wirkt ähnlich wie eine Lymphdrainage, bei der durch eine sanfte Massage der Rückfluss der Lymphflüssigkeit angeregt wird, die Wassereinlagerungen verursacht. Mit einer Naturborstenbürste sollte die Haut über 10 bis 20 Minuten leicht massiert werden. Dadurch verbessert sich die Durchblutung, Flüssigkeiten werden beinahe sofort aus dem Körper entfernt und außerdem sorgt das DIY-Treatment für weiche Haut.

5. Wechselduschen

Da große Hitze häufig der Auslöser für Wassereinlagerungen ist, macht es nur Sinn, dass Kühlung die Symptomatiken lindern kann. Zwar sind kalte Duschen nicht unbedingt jedermanns Sache, doch an betroffenen Stellen wie den Beinen oder Füßen sind sie meist erträglich. Die kühlen Strahlen bewirken, dass sich die Gefäße zusammenziehen und das eingelagerte Wasser so abtransportiert wird. Durch einen Temperaturwechsel bei Wechselduschen wird die Elastiztät dieser Gefäße gefördert und dieser Prozess so trainiert. Damit er langfristige Wirkung zeigt, sollte ein Temperaturvorgang Teil eines jeden Duschganges sein.

6. Viel trinken: Wasser und Kräutertees helfen

Eigentlich ironisch oder? Gegen gespeichertes Wasser hilft, richtig, mehr Wasser! So paradox es auch sein mag: Wassermangel führt zu Wassereinlagerungen, da der Körper für sämtliche Prozesse Flüssigkeit benötigt, zum Beispiel bei Zellprozessen und dem Ausspülen von Giftstoffen. Es hilft deshalb, immer eine Flasche Wasser bei sich zu haben, doch auch Kräutertees sind echte Wundermittel gegen Ödeme. So wirkt beispielsweise Brennnesseltee entwässernd und hilft so gegen die störenden Einlagerungen. Auch Birkenblätter, Löwenzahn und Schachtelhalmkraut leisten gute Abhilfe. Zwei echte Geheimtipps: Koriander- und Leinsamen. Koriandersamen fördern die Durchblutung, lindern Schwellungen und Schmerzen und können mit einer Tasse Wasser aufgekocht und anschließend als Tee zugeführt werden. Leinsamen entgiften ihrerseits den Körper und wirken entzündungshemmend. Gibt man zweimal am Tag einen halben Teelöffel davon in ein Glas Wasser, sollte schnell Linderung eintreten.

7. Regelmäßige Bewegung

Ein aktiver Lebensstil ist der Schlüssel zur Vermeidung oder schneller Bekämpfung von Wassereinlagerungen. Dabei ist es nicht wichtig, möglichst intensive Workouts durchzuführen, sondern Bewegung regelmäßig in den Alltag zu integrieren, indem man zum Beispiel mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt oder mal zu Fuß zum Einkaufen geht. Ausdauersportarten wie Radfahren, Joggen oder Walken bieten sich besonders an. Wenn längere Zeiten des Stillsitzens unumgänglich sind, wie es zum Beispiel im Büro der Fall sein kann, lassen sich Ödeme mit kurzen Übungen für Zwischendurch bekämpfen. Ein Beispiel: Stelle dich aufrecht hin und versuche nun, langsam und kontrolliert die Fersen zu heben und quasi nur auf den Zehenspitzen zu stehen. Dann langsam wieder senken und einige Male wiederholen, sodass zu kontrolliert auf den Zehenspitzen auf uns ab wippst. Das aktiviert die Wadenmuskulatur und lässt gebundenes Wasser schnell abfließen.

8. Die richtigen Schuhe

Klar sind Wedges, Mules und Co. super stylisch und schick, aber manchmal sind sie der Grund für die Wassereinlagerungen in unseren Beinen. Gerade Schuhe, die eng und drückend sind, unterbrechen die Durchblutung und fördern somit die schmerzenden und dicker werdenden Füße und Waden. Auch High Heels, selbst wenn sie sich bequem anfühlen mögen, sollten wir öfters mal gegen ein flaches Paar Schuhe tauschen. Insbesondere zu Hause und im Park oder im eigenen Garten ist das Barfuß laufen sogar das Allerbeste, denn es fördert die Durchblutung und wirkt so den Wassereinlagerungen entgegen. 

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