Lifestyle

Arroganz: Diese Angewohnheiten lassen dich eingebildet wirken

Von Julika am Dienstag, 22. September 2020 um 11:48 Uhr

Erfolgreiche Frauen tragen häufig ein Poker Face – ganz egal ob im Job oder der Beziehung. Manchmal kann das allerdings auch nach hinten losgehen. Wir verraten dir, welche Angewohnheiten dich auf den ersten Blick schnell arrogant wirken lassen können und wie du dies umgehst.

Es gibt die Menschen die mit einem Poker Face durch das Leben gehen und wiederum jene, die nahezu immer immer ein Lächeln auf den Lipppen haben und dementsprechend von allen Menschen gemocht werden. Bei dir ist das nicht ganz so? Keine Sorge, jeder von uns hat Angewohnheiten, die einfach zum Charakter gehören und über die wir uns keine Gedanken machen. Ärgerlich nur, wenn diese auf unser Gegenüber plötzlich negativ wirken. Oft ist uns gar nicht klar, was genau unseren Mitmenschen sauer aufstößt. Ist es ein Outfit, das uns vermessen wirken lässt, oder doch die ein oder andere Eigenart, und wenn ja, welche? Wir bringen Licht ins Dunkeln und verraten welche Eigenschaften uns tatsächlich häufig arrogant wirken lassen und wie du diese im Alltag am optimal vermeidest. Bist du gespannt? Dann lies weiter, denn wenn du dir diese Dinge abgewöhnst, gehörst du bald definitiv ebenfalls zu den Menschen, die immer eine positive Ausstrahlung haben.

Diese heißen Lifestyle-News könnten dich ebenfalls interessieren:

1. Nicht richtig zuhören

Du bist oft mit den Gedanken woanders, wenn Freunde mit dir reden? Kennen wir nur zu gut! Dabei liegt die mangelnde Auffassungsgabe gar nicht unbedingt daran, dass es dich nicht interessiert, was deine Liebsten dir erzählen, sondern vielmehr an deiner eigenen Zerstreutheit. Dabei ist ganz egal, ob dir jemand von seinem Wochenende auf der Couch oder einer heißen Nacht mit dem neuen Liebhaber erzählt. Du hast einfach zu viele Sachen gleichzeitig im Kopf. Da kommt es schon mal vor, dass du am Handy hängst, gleichzeitig Whatsapp-Nachrichten tippst und nur mit Worten wie "Aha" oder "Okay" antwortest. Wer seinen Mitmenschen nur wenig Aufmerksamkeit schenkt und bloß mit halbem Ohr zuhört, wirkt jedoch leider schnell so, als würde er sich nur für sich selbst interessieren. Dass dies so natürlich nicht gemeint ist, wissen aber nun mal nicht alle Gesprächspartner. Da hilft nur eines: Lasse dich bewusst auf die Erzählungen deine Familie und Freunde ein.

2. Andere Leute verbessern

Wenn du siehst, das jemand etwas falsch macht, dann kannst du nicht anders: Du sagst es ihm! Wahrscheinlich geht es in diesem Moment nicht unbedingt darum demjenigen zu zeigen wie toll du bist, sondern vielmehr ihm oder ihr zu helfen. Jeder Mensch hat seine Macken, das ist absolut klar. Dennoch ist es nicht unbedingt ratsam, seine Freunde ständig auf Fehler hinzuweisen. Das kann ganz schon anstrengend sein und schnell als ein Rüffel gegen die andere Person interpretiert werden. Da du sicherlich nicht indirekt sagen möchtest, wie gut DU das kannst, halte dich bei banalen Verbesserungsvorschlägen lieber ab und an zurück. Alternativ kannst du dein Feedback mit Worten, wie "Ich will jetzt gar nicht besserwisserisch klingen, aber vielleicht hilft dir das weiter..." eröffnen. Das schafft garantiert Bonuspunkte auf der Sympathie-Skala.

3. Laut und viel reden

Du bist auf einer Party und man hört eigentlich nur dich? Dann redest du wahrscheinlich ziemlich laut und viel. Zugegeben, wir alle haben mal diesen etwas lauteren Ton in unserer Stimme. Das kann entweder in der Natur der Stimme liegen, oder aber daran, dass du dringend etwas mitteilen willst. Ist zweiteres der Fall, so kann es schnell passieren, dass für andere der Eindruck entsteht, du würdest dich selbst gerne reden hören. Arroganz im Anmarsch! Denn gehörst du grundsätzlich zu den Menschen, die so laut reden, dass wirklich jeder zuhören muss und es nicht mehr möglich ist ein anderes Gespräch fortzuführen, ist das in der Tat schnell mal nervig. Natürlich – hast du etwas zu sagen sollte jede Frau ihre Stimme erheben dürfen. Doch versuche nicht jede Gesprächslücke mit deiner eigenen Stimme zu füllen und höre deinen Freunden ab und an ebenfalls zu.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von Shea Marie (@sheamarie) am

4. Sich selbst loben

Sämtliche Glücks-Ratgeber (und natürlich auch wir) predigen, wie wichtig es ist, sich selbst zu lieben. Das stimmt auch! Hast du ein Ziel erreicht, so darf das auch ordentlich gefeiert werden. Jedoch ist es hier ganz wichtig, wie genau du deine Erfolge mitteilst. Denn: Eigenlob stinkt. Bringst du also durchgehend auf den Tisch, wie toll du deine Sache gemacht hast oder, dass der Erfolg ohnehin klar war, wirkt das einfach herablassend. Der Ton macht die Musik. Versuche deine persönlichen Gewinne daher etwas zu relativieren und mit Wörtern, wie "überraschend" oder "glücklicherweise" auszuschmücken. Eine Anmerkung wie, "Ich weiß es kam ein wenig überraschend, aber ich in schon stolz auf das, was ich erreicht habe" kommt gleich viel sympathischer rüber!

5. Über Mitmenschen hinweg schauen

Eine gerade Körperhaltung und ein erhobenes Haupt sollen hochmütig wirken? Ja! Denn das Wort "hochnäsig" kommt nicht von ungefähr. Oft sind wir uns gar nicht bewusst und haben beim Balletttraining oder in der Schule einfach antrainiert, den Rücken durchzustrecken und das Kinn leicht anzuheben. Für den Körper top, für die Wahrnehmung hingegen ein riesen Flop. Eine aufrechte Position wirkt nämlich schnell so als würdest du deine Mitmenschen von oben herab betrachten. Wir empfehlen natürlich nicht, die elegante Körperhaltung jetzt vollkommen zu vergessen. Versuche stattdessen vielmehr ein Lächeln spielen zu lassen und das Kinn beim Reden leicht zu senken. Das vermittelt deinem Gegenüber garantiert, dass du dich freust ihn zu sehen.

Diese Artikel darfst du außerdem nicht verpassen: