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Monomeals-Diät: Mit dieser Abnehm-Methode schmelzen die Pfunde im Nu

Von Marvena.Ratsch am Freitag, 2. August 2019 um 11:29 Uhr

Hier ein Röllchen am Bauch, da ein Pölsterchen an der Hüfte oder ein Kilo zu viel am Po? Wenn ihr euren Problemzonen effektiv den Kampf ansagen wollt, dann wäre die Monomeals-Diät vielleicht genau das Richtige für euch. 

Wenn man an eine Diät denkt, dann kommen einem zwangsläufig Begriffe wie Verzicht, Hungern oder Jojo-Effekt in den Sinn. Daher ist es auch kein Wunder, dass die meisten Menschen radikalen Ernährungsumstellungen eher skeptisch gegenübertreten. Wieso also sollte es mit der Monomeals-Diät anders aussehen? Ganz einfach: Im Gegensatz zu vielen anderen Abnehm-Methoden zwingt euch diese Diät nicht zum Hungern, denn ihr könnt so viel essen, wie ihr wollt! Natürlich gibt es einige Einschränkungen, WAS ihr verspeisen dürft, doch Hungern müsst ihr nicht, weshalb es in Zukunft auch nicht zu dem gefürchteten Jojo-Effekt kommt.

Monomeals-Diät: So funktioniert sie

Das Prinzip der Monomeals-Diät ist alles andere als kompliziert. Wie der Begriff "Mono", aus dem Griechischen "einzig", bereits ein wenig andeutet, ist pro Mahlzeit lediglich ein Lebensmittel erlaubt. Zum Frühstück könnt ihr beispielsweise so viele Blaubeeren schlemmen, wie ihr wollt, gegen Mittag darf es dann All You Can Eat-Tomaten geben und zum Abendbrot könnt ihr wiederum beherzt zu einer großen Portion Gurken greifen. Dies war jetzt nur ein Beispiel, doch es verdeutlicht, welche Art von Speisen in dem Zeitraum der Diät gegessen werden dürfen. Während Kohlenhydrate, Zucker, Fette und Gewürze tabu sind, darf ausschließlich unverarbeitete Rohkost in Form von Gemüse und Obst in Bio-Qualität auf eurem Speiseplan, der sich aus drei Mahlzeiten zusammensetzt, stehen. Und hier kann ebenfalls noch einmal zwischen Lebensmitteln mit einem hohen Wasseranteil (Gurken, Tomaten, Wassermelonen), die den Abnehmerfolg zusätzlich steigern würden, und weniger wasserhaltigen Obst- und Gemüsesorten (Bananen, Möhren, Mais) unterschieden werden. Wenn ihr diese Einschränkungen allerdings beherzigt, dann könnt ihr ohne Kalorienzählen nach Herzenslust schlemmen.

Wichtig: Natürlich sollt ihr ausreichend Flüssigkeit in Form von mindestens zwei Litern stillem Wasser pro Tag zu euch nehmen, doch eine halbe Stunde vor der Mahlzeit bis zwei Stunden danach solltet ihr nichts trinken, damit die Magensäure nicht verdünnt und somit die Verdauung belastet wird.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Bringt diese Abnehm-Methode wirklich etwas?

Doch wie kann das Abnehmen klappen, wenn man so viel essen darf, wie man will? Ganz einfach! Auch wenn ihr so viele Gurken wie ihr nur könnt verspeist, so hat diese Mahlzeit immer noch deutlich weniger Kalorien als eine Portion Nudeln mit Tomatensauce. Doch nicht nur die Reduzierung des täglichen Kalorienverbrauchs unterstützt den Gewichtsverlust während dieser Diät. Indem ihr pro Mahlzeit auf lediglich ein Lebensmittel zurückgreift, könnt ihr auch noch eure Verdauung unterstützen, die zu den wichtigsten Funktionen beim Abspecken gehört. Während die Verdauung von herkömmlichen Mahlzeiten, die aus mehreren Zutaten bestehen, den Darm eine Menge Energie kosten, da für jedes einzelne Lebensmittel – ob Kohlenhydrate, Proteine oder Fette – bestimmte Enzyme gebildet werden müssen, um die Lebensmittel zu zersetzen, belasten Speisen aus nur einer Zutat den Magen-Darm-Trakt deutlich weniger. Gleichzeitig können die Nährstoffe der Ost- und Gemüsesorten viel besser vom Körper aufgenommen und verarbeitet werden. So habt ihr sehr viel seltener mit einem Blähbauch zu kämpfen, Heißhungerattacken überfallen euch seltener und die typische Abgeschlagenheit, die sich nach einer reichhaltigen Mahlzeit breitmacht, gehört auch der Vergangenheit an.

Ein nicht zu vernachlässigender Faktor während der Monomeals-Diät ist auch der Verzicht auf Gewürze. Zwar erscheinen Mahlzeiten ohne Salz, Pfeffer und Co. ein wenig fade, doch diese Aromen verleiten dazu, dass man mehr isst. Dies kommt daher, dass das Gehirn durch die vielen Reize von salzig, scharf oder exotisch überfordert wird und dem Körper zu spät das Signal gibt, dass man eigentlich satt ist.

 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Gibt es auch Nachteile?

Natürlich bringt die Monomeals-Diät auch einige Nachteile mit sich. So sind bestimmte Vitamine wie A, D, E und K fettlöslich und können nur in Kombination mit Butter, Olivenöl und Co. von dem Körper aufgenommen werden. Daher empfiehlt sich die Diät nicht länger, als über einen Zeitraum von etwa zwei Wochen durchzuziehen, damit der Körper keinem Mangelzustand ausgesetzt wird, der wiederum zu körperlichen Problemen wie Abgeschlagenheit oder auch Haarausfall, sowie dem gefürchteten Jojo-Effekt führen würde. Ein guter Kompromiss ist da eine vegane Mahlzeit pro Tag – am besten gegen Mittag –, für die ihr maximal drei Gemüsesorten mit etwas Olivenöl in einer Pfanne anschwitzt. Wenn es geht, verzichtet hierbei ebenfalls auf die Zugabe Gewürzen. 

Ein weiterer Grund, warum ihr die Diät nur für 14 Tage machen solltet ist, dass sich eurer Körper und dementsprechend auch eurer Stoffwechsel an die einseitige Ernährung gewöhnt. Wenn ihr nach einem noch längeren Zeitraum in dem ihr euch von Monomeals ernährt habt, wieder auf einen herkömmlichen Speiseplan setzt, kann dies zu dem Jojo-Effekt führen, da der Körper den Überfluss an Kohlenhydraten in Form von lästigen Problemzonen anlagert, falls er irgendwann mal wieder einer so einseitigen Ernährung ausgesetzt ist.

 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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