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Pariser Diät: So nimmst du ab wie die Französinnen

Von Judith am Samstag, 22. Dezember 2018 um 12:46 Uhr

Pariserinnen haben nicht nur ein einzigartiges Stilgefühl, sie scheinen auch auf magische Weise den Figur- und Wohlfühl-Code geknackt zu haben. Ihr Geheimnis? Die Pariser Diät verrät es...

Sie sind unaufgeregt schön, sehen trotz (oder gerade wegen) ihrer verwuschelten Haare immer top gestylt aus und sind umgeben von dieser geheimnisvoll-verruchten Aura. Die Rede ist natürlich von Französinnen und dem Mythos der Parisienne. Denn die coolen French Girls scheinen in Sachen Stil- und Lebensgefühl einfach mühelos perfekt zu sein. Und sie wissen, wie man gutes Essen genießt und trotzdem den laut Studien durchschnittlich niedrigsten BMI europaweit hält. Wie das geht? Die Pariser Diät verrät, wie du ganz im Stil der Pariserinnen biszu 13 Kilo mit Genuss abnehmen kannst...

Die Pariser Diät: Das Abnehmgeheimnis der Französinnen

Das Leben genießen und dabei perfekt aussehen – eine Philosophie, die scheinbar jede Pariserin verfolgt. Und die auch Bestandteil der Pariser Diät ist. Der französische Ernähurngsexperte Dr. Jean-Michel Cohen warf nämlich einen genauen Blick auf die Teller und die Essgewohnheiten der Pariser Frauen und entwickelte ein Konzept, dass nicht nur eine schnelle Abnehm-Methode ist, sondern auf lange Sicht als Philosophie betrachtet werden kann. Das Prinzip: Auf der einen Seite soll durch einen in drei Phasen unterteilten Speiseplan das Gewicht reduziert werden, auf der anderen soll die Diät das Bewusstsein für die eigene Ernährung schärfen. 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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So funktioniert die Pariser Diät

Die Idee beruht auf drei Phasen, in denen unterschiedliche Aspekte im Fokus stehen. In den ersten beiden soll das Gewicht am meisten reduziert werden – und zwar um bis zu 13 Kilogramm laut Autoren. Wie das funktioniert?

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von AnneLaure Mais Moreau (@adenorah) am

1. Café-Phase

Die erste Phase der Pariser Diät ist mit 8 bis 10 Tagen zwar die kürzeste, allerdings auch die strengste. Denn der Speiseplan besteht hauptsächlich aus flüssigen und breiartigen Gerichten wie Smoothies, Püree, Suppen oder kaltgepresste Säfte. Zudem sollte man ausreichend Flüssigkeit wie Wasser, ungesüßten Tee und schwarzen Kaffee zu sich nehmen. Dabei den Gelüsten standzuhalten ist aber nicht immer leicht. Doch die Herausforderung zahlt sich mit spürbaren Effekten aus. Aber Vorsicht: Während der ersten Phase ist der Körper durch die geringe Kalorienzufuhr extrem beansprucht, auf anstrengendes Sport und Fitness-Programm sollte man daher lieber verzichten und stattdessen auf sanfte Yoga-Übungen setzen. 

2. Bistro-Phase

In Phase zwei darf es dann mit festen Nahrungsmitteln wieder vielseitiger werden. Vor allem eiweißhaltigen Produkte stehen ganz oben auf dem Speiseplan. Kohlenhydrate und Fette sollten dabei weiterhin gemieden werden, um den Abnehm-Prozess zu fördern. Fisch, Hühnchen, Eier oder Sojaprodukte sind ideal und auch frisches Obst und Gemüse versorgen den Körper während der 2 bis 3-wöchigen Phase mit den nötigen Vitaminen und Nährstoffen. Blumenkohl, Brokkoli, Möhren, Kartoffeln, Leinsamen, Mandeln, Weizenkleie, Haferflocken oder Hülsenfrüchte sorgen für die richtigen Ballaststoffe, die außerdem Heißhungerattacken vorbeugen und die Verdauung anregen. Außerdem darf es in der Bistro-Phase wieder regemäßiger Sport sein. 

3. Gourmet-Phase

In Phase drei heiß es dann endlich: Genießen! Denn in der letzten Phase dreht sich alles um den Genuss und darf beliebig lang durchgeführt werden. Bei Bedarf oder wenn die Lieblingsjeans wieder etwas kneift, kann sie durch die erste oder zweite Phase unterbrochen werden. Im Prinzip gibt es in der Gourmet-Phase keine Regeln, auf ein paar Dinge sollte man dennoch achten, um sein Wohlfühlgewicht langfristig zu halten.

An erster Stelle steht dabei natülich der Genuss. Denn in Frankreich ist gutes Essen Teil der Kultur. Leckereien, die man wirklich gerne isst, darf man also gerne ohne schlechtes Gewissen vernaschen und dabei auf bewussten Genuss achten. Das heißt auch, das Lieblingsgericht nicht in großen Mengen und rasant herunterzuschlingen, sondern in Ruhe und in Maßen zu genießen. Wenn es dann doch mal ein bisschen mehr Pasta am Abend geworden ist, kann man den Überschuss an Kalorien einfach am nächsten Tag mit dem Verzicht aufs Dessert oder einer extra Runde Joggen ausgleichen. Gutes und gesundes Essen heißt aber auch keine Fertigprodukte. Stattdessen sollte man sich langfristig auf frische, saisonale Lebensmittel konzentrieren. 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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