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Cellulite: So viele Frauen haben Orangenhaut – und das hilft wirklich dagegen

Von Julika am Montag, 14. September 2020 um 15:44 Uhr

Unschöne Dellen an Po und Oberschenkeln gehen ganz schön auf die Nerven. Ihr denkt, ihr seid die einzigen? Wir verraten euch, wie viele Frauen wirklich Cellulite haben und was dagegen hilft ...

Wir haben alle schon unsere Erfahrungen mit ihr gemacht: Cellulite.  Ob mit 25, 40 der 50, viele Frauen entdecken beim genaueren Hinsehen kleine Dellen an sich. Ein unausgeglichener Hormonhaushalt oder bereits dünner werdende Haut  – ungleichmäßige Fettverteilungen, die als Orangenhaut bekannt sind, können vielerlei Gründe haben. Auch wir erfreuen uns nicht an ihnen, doch tatsächlich sind diese ganz normal. Selbst Bond-Girls – vielleicht erinnert ihr euch Ursula Andress – hatte in "James Bond jagt Dr. No" leichte Dellen und Victoria's Secret Models haben sie – denn kaum ein weiblicher Körper ist vollkommen straff. Doch egal welche Creme, Fastenkur oder Sportübung, bisher hat noch keine Methode geholfen, die lästige Cellulite loszuwerden. Aufgepasst: Jetzt zeigen uns die Stars aus Hollywood einen weiteren Helfer auf. Welcher das ist und wie viele Frauen statistisch Cellulite haben, verraten wir nun.

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Lymphdrainagen lassen Orangenhaut verschwinden

Während einige Frauen nur mit leichten Unebenheiten an der Rückseite der Oberschenkel hadern, ist Cellulite für den Großteil von uns ein fester Bestandteil des gesamten Körpers. Fakten auf den Tisch: Rund 98 Prozent aller Frauen leiden laut Techniker Krankenkasse darunter.  Der Grund sind genetisch bedingte Fettläppchen in der Unterhaut, die sich bei zunehmendem Alter bei Frauen weiter ausbreiten. Auch die Genetik, das weibliche Geschlechtshormon Östrogen und Wassereinlagerungen können zur Dellenbildung beitragen. Gewicht oder körperliche Fitness spielen dabei keine Rolle, denn auch schlanke Frauen (siehe Models und Co.) lagern ganz automatisch Fettgewebe ein. Auch wenn wir demnach alle im selben Boot sitzen und dies den bitteren Beigeschmack von Cellulite nimmt, gibt es dennoch eine Lösung, die in Hollywood bereits als wahres Wundermittel gehandelt wird. Sie soll nicht nur die Fettverbrennung ankurbeln, sondern binnen weniger Minuten auch zu einem flachen Bauch und weniger Cellulite verhelfen: Wir reden von der manuellen Lymphdrainage. Die systematische Druckmassage von Bauch, Oberschenkel und Po in kleinen fließenden Bewegungen regt nämlich die Lymphe und hilft so, dass Wassereinlagerungen schnell abtransportiert werden und die Hautzellen sich erneuern. Ziel ist es die Flüssigkeiten aus dem Gewebe und in die Lymphknoten zu bewegen, wo schädliche Mikroorganismen zerstört werden. Das bringt straffe Haut und stärkt das Bindegewebe. Während sich Hollywood-Schönheiten von Masseurin Flavia Lanini glatt kneten lassen – die Brasilianerin mit eigenem Studio in L.A. ist mittlerweile eine Berühmtheit auf Instagram – könnt ihr die Drainage aber auch ganz einfach im heimischen Bad vornehmen.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Am besten funktioniert die Technik mit den eigenen Händen. Wem das zu aufwendig ist, kann zu einem Gua Sha beispielsweise im Set von GES (bei Amazon schon für ca. 19 Euro zu kaufen) greifen. Wichtig: Egal ob mit den eigenen Händen oder einem Massageroller, ihr solltet einen starken Druck ausüben können. Damit es dabei keine Verletzungen gibt, sind Schwangerschaftsöl oder reichhaltige Bodylotion als Gleitmittel ideal. Erster Schritt ist nun die Aktivierung der Lymphe. Dafür presst ihr den Leistenknoten – das ist die Stelle zwischen Leiste und Hüfte – dreimal tief für zwei Sekunden ein. Dann geht es ans Massieren: Für die untere Hälfte des Körpers, also Oberschenkel und Po fangt ihr auf Höhe der Leisten an. Von dort aus streichen die Hände von außen nach innen bis zur Mitte des Pos. Mit einer geschlossenen Faust oder dem Drainagetool geht es anschließend achtmal vom Knie in Richtung Körpermitte. Hier legt ihr anschließend eure Handinnenfläche auf die Stelle zwischen den Hüftknochen, etwa zwei Zentimeter unter dem Bauchnabel, und wandert mit mäßigem Druck zum Nabel hoch. Dann kreisen die Hände um den Bauchnabel herum und kneifen ihn bis die Stelle leicht rosa wird. Übrigens: Bereits dreimal die Woche reichen aus um den Dellen an Arme, Beine und den Bauch erfolgreich entgegenzuwirken. Wir wissen dann, was künftig neben dem Rasieren noch unter der Dusche machen wollen.

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