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Abnehmen: So programmiert ihr euer Gehirn auf schlank – laut Wissenschaft

Von Silky am Mittwoch, 19. Februar 2020 um 12:00 Uhr

Die Pfunde schmelzen lassen und das nur mit den Gedanken? Laut einem Stanford-Forscher ist dies auf jeden Fall möglich und wir verraten euch, wie es klappt…

Wenn wir an das Abnehmen denken, kommen uns direkt unzählige Diäten und stundenlange Sporteinheiten in den Sinn. Wenn diese aber keine positiven Ergebnisse zeigen, setzen wir als letzten Ausweg auf ungesunde Crash-Diäten, die alles andere als bei der Gewichtsreduzierung helfen. Sie sind eher für das Gegenteil verantwortlich. Solche Diäten und längerfristiges Fasten erhöhen nur die Wahrscheinlichkeit auf fiese Heißhungerattacken, die uns sogar noch mehr Hüftgold verschaffen. Verzweifelt geben wir die Hoffnung einfach auf und denken uns, wie einfach es doch wäre, wenn wir bloß die Augen schließen müssten und uns unser Idealgewicht von einem Flaschengeist wünschen könnten. Gewünscht, getan! Allerdings ist der magische Dschinni in diesem Fall wir selbst. Hört sich komisch an, ist aber so. Ein Stanford-Forscher hat nämlich herausgefunden, wie wir mithilfe unserer Gedanken unser Traumgewicht erreichen. Wie seine Methode funktioniert, verraten wir jetzt.

So nehmt ihr mit der Kraft eurer Gedanken ab

Laut Bernard Roth, Professor für Ingenieurwissenschaften und Mitgründer des Hasso Plattner Institute of Design an der Stanford University, stehen wir uns meist selbst im Weg, wenn es darum geht, unsere Ziele oder Träume zu erreichen. Das Stichwort hier lautet "Design Thinking". Diese Methode ist allerdings nicht nur beim Abnehmen hilfreich, sondern auch, wenn es darum geht allgemeine Dinge im Leben zu erreichen, die man sich gerne wünscht oder anstrebt. Und so funktioniert das Verfahren: Als erstes müsst ihr das Problem erkennen und das Hauptthema identifizieren. In diesem Fall ist es der Gewichtsverlust. Anschließend müsst ihr euch fragen, was passieren würde, wenn ihr dieses Problem gelöst bekommt. Was würde sich verändern? Stellt man sich die Auswirkungen einer Gewichtsabnahme vor und verbindet diese mit etwas Positivem, setzt sich das Gehirn dieses als Ziel, um die positive Veränderung zu erreichen.

ⒸiStock

Ein gutes Beispiel dafür gibt uns Tara Parker-Pope, die in einem Artikel der The New York Times über ihre Erfahrung mit "Design Thinking" berichtet. Wegen ihres Gewichtes hat sie Feiern und Parties absagen müssen, damit sie von Freunden und Bekannten nicht schief angeschaut wird. Laut ihrer Gedanken wäre die positive Auswirkung einer Gewichtsreduzierung, dass sie sich dadurch wohler und selbstbewusster fühlen würde. Damit wurde ihr klar, dass das Hauptproblem gar nicht unbedingt das Abnehmen ist, sondern ihr Wunsch ein soziales Leben zu führen. Dieser Gedanke motivierte sie dazu, mehr auf ihre Ernährung zu achten. Somit fand sie tatsächlich heraus, dass sie auf den Zucker und die Kohlenhydrate, die sie täglich zu sich nahm, verzichten muss. Ihr Ergebnis: "Dadurch, dass ich meine Konzentration nicht nur auf das Abnehmen legte, sondern auf die positiven Auswirkungen, die dieses mit sich bringen würde, schaffte ich es ganze 11 Kilo abzunehmen."

Deshalb funktioniert "Design Thinking"

Roth sagt: "Die Erfahrung, die Kontrolle über das eigene Leben zu übernehmen, wird eure Realität verändern und es möglich machen, nahezu jedes Ziel zu erreichen, das ihr wirklich erreichen wollt." Bei dieser Methode geht es darum, dass man sich nicht nur vorstellt, gewisse Dinge zu erreichen, sondern aktiv dafür handelt. "Design Thinking" funktioniert nur dann, wenn man sich einmal bewusst macht, dass das Ziel definitiv erreichbar ist und mit einem positivem Ergebnis zusammenhängt. Stellt ihr euch also vor, dass ihr durch das Abnehmen Probleme im Alltag lösen könnt, handelt ihr dementsprechend. Mit der Zeit wird dieses Benehmen zu einer Angewohnheit und einer erfolgreichen Gewichtsabnahme steht somit nichts im Wege. Wer mehr über "Design Thinking" und Bernard Roths Tipps erfahren möchte, kann sich jetzt sein Buch "The Achievement Habit" für ca. 12 Euro zulegen.

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