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Elefantenstellung: Die beste Sexposition mit Orgasmus-Garantie

Von Marvena.Ratsch am Freitag, 10. September 2021 um 17:10 Uhr

Die schönste Nebensache der Welt kann manchmal auch weniger schön sein, vor allem dann, wenn immer der heiß ersehnte Höhepunkt ausbleibt. Mit der Elefantenstellung kann euch das allerdings nicht passieren…

Keine Frage: Sex macht Spaß! Sich mit seinem Liebsten zwischen den Laken zu wälzen und sich gegenseitig auf körperliche Weise kennenzulernen, ist ein wichtiger Teil einer gut funktionierenden Beziehung. Doch gerade zu Beginn – hat man gegenüber dem Partner noch Hemmungen zu sagen, was einem wirklich gefällt – kommt es bei uns Frauen nicht selten vor, dass wir beim Schäferstündchen nicht voll und ganz auf unsere Kosten und letztendlich nicht zum Höhepunkt kommen. Das Wichtigste zuerst: Spielt von Anfang an mit offenen Karten im Bett und sagt eurem Partner, was euch anturnt. Und probiert euch zudem einfach mal an andere Sexstellungen als Missionar, Reiter und Doggy aus. Eine Sexposition mit Lust- und Orgasmus-Garantie wäre beispielsweise die Elefantenstellung und wie die funktioniert verraten wir euch jetzt.🔥

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Wie funktioniert die Elefantenstellung?

Sie ist die 22. Stellung im Kamasutra des Vatsyayana: die Elefantenstellung. Im Gegensatz zu anderen Sexpositionen kann man sich bei diesem Namen nicht sehr viel drunter vorstellen, allerdings sollte eines vorweg gesagt werden: In dieser Haltung kann der G-Punkt optimal penetriert werden. Natürlich wollen wir euch nicht länger auf die Folter spannen und verraten Schritt für Schritt, wie die Elefantenstellung funktioniert:

  1. Die Frau legt sich auf den Bauch, stützt sich auf den Ellenbogen ab, sodass im Rücken ein leichtes Hohlkreuz entsteht, und lässt ihre Beine locker
  2. Dann legt sich der Mann von hinten auf die Frau, positioniert seine Beine zwischen denen der Frau, stellt die Hände seitlich von ihren Schultern ab und positioniert seinen Schaft auf Höhe ihres Pos
  3. Nun kann er von hinten in sie eindringen und sie kann ihm ihr Becken leicht entgegen wölben


©iStock/Sergii Gnatiuk

Warum heißt die Elefantenstellung eigentlich Elefantenstellung?

Woher die Elefantenstellung ihren Namen hat? So wie der Doggy-Style nach dem Paarungsverhalten von Hunden benannt ist, lässt sich die Elefantenstellung eben von dem der Dickhäuter ableiten. Das Männchen begattet das Weibchen langsam von hinten. Zwar ist "Elefanten" nicht gerade der heißeste Name für eine lustvolle Sexposition, doch die zahlreichen Vorzüge der Kamasutra-Variante trösten auf jeden Fall darüber hinweg.

Welche Vorteile bietet die Elefantenstellung?

Was die Elefantenstellung zu einem solchen Orgasmus-Garanten macht? Wer es noch nicht ausprobiert haben sollte, kann sich von den folgenden fünf Vorteilen der Kamasutra-Position überzeugen lassen:

  1. Im Gegensatz zu vielen anderen Sexstellungen des Kamasutras braucht es bei der Elefantenstellung keine akrobatischen Fähigkeiten, Ausdauer oder Kraft, wodurch ein leidenschaftliches Liebesspiel schnell mal zu einer anstrengenden Angelegenheit wird. Die entspannte Position ermöglicht es, dass ihr euch voll und ganz auf die Intimität zwischen euch und eurem Partner konzentrieren könnt.
  2. Intimität ist das zweite Stichwort, denn das Paar kann sich bei der Stellung ganz besonders nah sein. Während der Doggy-Style doch etwas unpersönlicher ist und ihr euch im Prinzip nur an einer "Schnittstelle" berührt, habt ihr bei der Elefantenposition sehr viel mehr Hautkontakt an Beinen, Rücken, Hals und Kopf. Der Mann kann euch ausgiebig streicheln, die Klitoris für einen noch intensiveren Höhepunkt stimulieren und zudem noch eure Ohren – eine besonders erogene Zone – mit Flüstern und Knabbern bearbeiten.
  3. Ist man schon länger mit dem Partner liiert, dann schleicht sich auf kurz oder lang eine gewisse Routine im Schlafzimmer ein. Standardpositionen wie die Missionar oder Reiter werden dann mehr oder weniger abgespult und da kann die Elefantenstellung für ein wenig mehr Abwechslung zwischen den Laken sorgen.
  4. Ein Thema, welches auch zahlreiche Paare anlockt, ist Analverkehr. Die Stellung mit dem Namen der gutmütigen Dickhäuter eignet sich dafür ganz besonders, da der Mann kontrolliert in den Po der Frau eindringen kann. Gerade für Anfänger, die Lust auf ein sexuelles Experiment haben und erst noch ihre Grenzen auf diesem Gebiet austesten müssen, bietet sich die Sexposition ideal an.
  5. Last but definitely not least: In der Haltung benannt nach den Elefanten kommt vor allem die Frau voll auf ihre Kosten, denn aufgrund ihrer Beckenstellung und des Eintrittwinkels des Penis wird der G-Punkt optimal stimuliert. Besonders intensiv wird es, wenn die Frau ihre Schenkel zusammenpresst und das Becken mithilfe eines Kissens zusätzlich noch leicht anhebt. Da ist ein sagenhafter Orgasmus garantiert.

Elefantenstellung: Gibt es auch Schwierigkeiten?

Im Gegensatz zu manch anderen Stellungen aus dem Kamasutra, für die gewisse körperliche Voraussetzungen gefragt sind und bereits etwas Erfahrung fordern, eignet sich die Elefantenstellung für jeden und bereitet in den meisten Fällen keine Schwierigkeiten. Frauen, die allerdings Schmerzen beim Eindringen des Penis verspüren, sollten vielleicht dann doch eine andere Position wählen, da durch die dicht beieinander liegenden Oberschenkel die Vagina verengt wird und dementsprechend verstärkt Schmerzen bei Sex auftreten könnten. Ein zweiter Nachteil dieser Stellung könnte für manche Frauen sein, dass sie auf dem Bauch liegen und dies aufgrund des Drucks als unangenehm empfunden werden könnte. Dann ist ein Stellungswechsel natürlich angebracht und sagen wir mal so: Die Auswahl an Positionen lässt ja nun wirklich keine Wünsche offen...😏


©iStock/PeopleImages

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