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Mit der Nutritarian Diät purzeln die Kilos bis zum Sommer ganz ohne Sport

Von Judith am Montag, 27. Mai 2019 um 19:21 Uhr

Die Nutritarian Diät hilft nicht nur dabei, ungewollte Kilos schnell loszuwerden, sondern auch langfristig dabei, dein Wohlfühlgewicht zu halten. Wie das funktioniert? Wir verraten es dir…

Diäten versprechen immer das Eine: Schnell nervige Pfunde loszuwerden. Doch riskiert man mit kompliziertem Kalorienzählen und wochenlangem Verzicht nicht nur kurzfristige Erfolge, sondern auch und vor allem den gefürchteten Jojo-Effekt. Denn statt auf eine generell gesunde und ausgewogene Ernährung zu setzen sorgen die meisten Trend-Diäten oftmals für genau das Gegenteil. Doch eine Diät aus den USA verspricht da Abhilfe – die Nutritatian Diät ist nämlich als langfristige Ernährungsumstellung konzipiert. Doch hat sie auch einen netten Nebeneffekt: Schon nach kurzer Zeit sollen einige Pfunde purzeln. Perfekt also für den Start in den Sommer! Worum genau es bei der Nutritarian Diät geht, haben wir deshalb für euch herausgefunden…

Das steckt hinter der Nutritarian Diät

Das Prinzip der Nutritarian Diät stammt, wie so viele Diät-Rezepte, aus den USA. Dort erfand der amerikanische Arzt Dr. Joel Fuhrman diese bereits 2003, weil er auf der Suche nach einer geeigneten Ernährungsweise für seine Patienten nicht fündig wurde. Statt für kurze Zeit auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten geht es bei der Diät um eine langfristige Umstellung der Ernährung auf eine gesunde Kalorienzufuhr. Dadurch soll das Risiko für Erkrankungen sinken, das Wohlbefinden gesteigert und die generelle Lebensqualität verbessert werden. Wie das geht? Ganz einfach: Die Grundidee ist, Makronährstoffe (Proteine, Kohlenhydrate, Fette) durch Mikronährstoffe, sprich Spurenelemente, Pflanzenstoffe, Vitamine und Mineralien zu ersetzen. Heißt: Statt Fertigprodukte und Fast Food kommen frisch zubereitete Gerichte und nährstoffreiche Nahrung auf den Teller. Dadurch müssen keine Kalorien gezählt werden, aber "leere" Kalorien aus Junk Food und Co. werden durch gesunde Alternativen ausgetauscht. 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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So funktioniert die Trend-Diät

Jetzt aber zum Wesentlichen: Was darf auf den Teller, und was nicht? Oder eher: Wie viel? Denn folgt man Fuhrmans Prinzip geht es vor allem um das richtige Verhältnis. Demnach besteht der Hauptteil der Ernährung aus frischem Gemüse und Obst, um genau zu sein ein Drittel, im besten Fall 60 Prozent, der Kalorienzufuhr am Tag. Möhren, Brokkoli oder Paprika stehen dabei zur einen Hälfte roh, zur anderen gekocht auf dem Speiseplan. Nüsse, Hülsenfrüchte oder Avocados stellen weitere zehn bis 40 Prozent der Kalorienzufuhr dar. 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Tierische Lebensmittel, also Fleisch, Fisch, Eier oder Milchprodukte sollten laut der Nutritarian-Diät höchstens zehn Prozent der Energiezufuhr ausmachen. Dr. Fuhrman empfiehlt außerdem auch die Menge an Kartoffeln und Vollkornprodukten zu reduzieren, da sie als eher "schlechte" Kalorienfüller gelten, und sollten deshalb nicht mehr als 20 Prozent der täglichen Kalorienzufuhr darstellen. Noch ein Tipp: Prinzipiell gilt, wie bei allen Diäten eigentlich, auf den eigenen Körper zu achten und zu hören. Das heißt vor allem aufs Bauch- und Sättigungsgefühl, das im Alltagsstress und hektischen Mittagspausen oftmals untergeht. 

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