Haferflocken: 3 Gründe, warum ihr das Getreide nicht mit Milch essen solltet

Haferflocken: 3 Gründe, warum ihr das Getreide nicht mit Milch essen solltet

Ein routinierter Griff zu den Haferflocken und im Anschluss zum Milchkarton? Stopp! Denn das Getreide solltet ihr lieber nicht mit dem cremigen Drink essen...

Was gibt es morgens Entspannteres, als sich in Ruhe sein Frühstück zuzubereiten? Besonders Haferflocken erfreuen sich für die erste Mahlzeit des Tages großer Beliebtheit, denn das Getreide lässt sich nicht nur auf vielfältige Weise köstlich zubereiten, es bringt auch eine Extraportion Nährstoffe mit, die sich positiv auf Haut, Figur und Gesundheit auswirken. Damit das allerdings der Fall ist, sollte das Augenmerk auf der richtigen Zubereitung liegen. Das Superfood schnell mit einer Portion Milchkombiniert? Keine gute Idee, denn die weiße Flüssigkeit ist nicht unbedingt der ideale Partner für Haferflocken und sollte lieber nicht dazu gegessen werden. Warum? Hier findet ihr nun 3 Gründe:

1. Ihr könnt Pickel bekommen

Eigentlich zählen Haferflocken zu den Lebensmitteln, die aufgrund des darin enthaltenen Biotins sowie Eisen, Zink und Selen einem reinen Teint in die Karten spielen, da die Haut durch die genannten Nährstoffe optimal versorgt und gestärkt wird. Esst ihr das Getreide jedoch mit Milch, werden diese positiven Eigenschaften mehr oder weniger aufgehoben, denn die Flüssigkeit bringt die körpereigenen Hormone durcheinander, was letztendlich dazu führt, dass die Talgproduktion angeregt wird. Verstopfte Poren inklusive Pickel sind die Folge.

2. Die Eisenaufnahme wird gehemmt

Gerade für uns Frauen ist es wichtig, immer darauf zu achten, dass der Eisenhaushalt im Gleichgewicht bleibt. Haferflocken sollten in diesem Fall auf keinem ausgewogenen Speiseplan fehlen, da das Getreide mit 5,4mg Eisen pro 100 Gramm zu den wichtigsten Lieferanten des Spurenelements zählt. Die Aufnahme dessen kann allerdings durch Calcium gehemmt werden. Und worin ist Calcium enthalten? Genau, in Milch. Also nicht die beste Idee, die beiden Lebensmittel zu kombinieren. Pflanzliche Milcherzeugnisse sind in diesem Fall eine bessere Alternative.

3. Ihr bekommt einen Blähbauch

Für diejenigen, die unter Verdauungsbeschwerden leiden, sind Haferflocken ebenfalls eine Wohltat, denn die Speise regt dank ihres langkettigen Aufbaus, der nur sehr langsam verdaut werden kann, die Darmaktivität an. Ein unangenehmer Blähbauch kann bei regelmäßigem Verzehr des Getreides so optimal vorgebeugt werden. Jedoch nicht, wenn ihr es mit einer ordentlichen Ladung Milch esst, denn die Spaltung der darin enthaltenen Laktose mittels eines Enzyms namens Laktase kann die Körpermitte – vor allem bei einer Unverträglichkeit – ziemlich belasten und zu einem aufgeblähten Bauch sowie Blähungen führen. 

Die besten Milch-Alternativen für Haferflocken

Dass wir Haferflocken also künftig lieber ohne Milch essen sollten, ist deutlich geworden, doch womit können wir das Getreide stattdessen kombinieren? Ganz klar: Pflanzliche Milchalternativen aus Soja, Hafer, Mandeln oder Kokos sind in diesem Fall die idealen Begleiter für Porridge, Müsli und Co. Wir können die Drinks genauso unkompliziert wie Milch zubereiten und vermeiden dabei die drei genannten Probleme. Zudem enthalten diese Getränke oftmals deutlich mehr Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, die wir unserem Körper so zusätzlich noch zuführen können. Das nennen wir mal Win-win!

Lade weitere Inhalte ...