Lifestyle

Abnehmen: Diese Haferflocken-Fehler begehen wir alle und sie machen dick

Von Martyna am Freitag, 7. August 2020 um 13:58 Uhr

Welche Haferflocken-Fehler uns am Abnehmen hindern, haben wir für euch recherchiert und wissen, wie das Getreide stattdessen zum Diät-Helfer werden kann. 

Wir sind schon lange Fans von Haferflocken in allen möglichen Variationen, die den Stoffwechsel anregen, indem sie unseren Blutzucker- und Cholesterinspiegel senken und so dazu beitragen, dass wir unsere schlanke Linie halten. Richtig zubereitet beispielsweise als leckeres Porridgesättigt uns das ballaststoffreiche Getreide nämlich langfristig und sorgt dafür, dass fiese Heißhungerattacken ausbleiben. Aber selbst kleine Fehler, die wir meist unwissentlich begehen wie die Verwendung des falschen Geschirrs oder der falsche Zeitpunkt, können dafür sorgen, dass die Kilos nicht wie gewünscht purzeln, sondern, dass wir an Gewicht zunehmen. Wie das beliebte Getreide nicht zum Dickmacher wird und wie ihr den Jo-Jo-Effekt umgeht, verraten wir nun.

1. Ihr verwendet Trockenobst statt frische Toppings

Haferflocken mögen für manche Feinschmecker ohne Toppings etwas fade schmecken aber einen Berg von getrockneten Früchten hinzuzufügen, ist nicht der richtige Weg. Vor allem dann nicht, wenn man abnehmen möchte. Denn 50 Gramm Trockenfrüchte enthalten mehr Kalorien, als die gleiche Menge des Getreides allein, wobei Rosinen die Fettnäpfchen schlechthin sind und mit 120 Kalorien und 29 Gramm Zucker pro 50 Gramm zu Buche schlagen. Die bessere Alternative: Frisches Obst, denn das Volumen pro Kilokalorie von knackfrischen Äpfeln, fruchtige Beeren und Pfirsichen, just gepflückt, ist größer als bei den Varianten aus der Tüte. Damit bleibt ihr länger satt und nehmt zudem noch mehr Vitamine und weniger Süße zu euch! 

Haferflocken haben viele Vorteile, aber nur, wenn man sie richtig isst

©ISTOCK

2. Ihr nutzt eine zu große Schüssel

Kennt ihr Victoria Beckhams Geheimnis für eine schlanke Linie? Es ist total einfach und kann euch davor retten, zu viel der leckeren Getreideflocken zu euch zu nehmen: Die Designerin und Mutter vierer Kinder nimmt ihre Mahlzeiten von einem kleinen Teller zu sich oder wählt eine Schüssel, die weniger Volumen umfasst. Eine Studie konnte sogar die positive Wirkung belegen. So sieht die Portion größer aus, als sie es in Wirklichkeit ist, denn manchmal ist alles nur eine Frage der Perspektive. Immerhin wissen wir ja, dass bereits 40 Gramm, beziehungsweise vier Esslöffel der Haferflocken reichen, um satt zu werden.

3. Ihr wählt den falschen Zeitpunkt 

Wer Haferflocken als Snack zu sich nimmt, begeht einen großen Fehler, der zur Folge haben kann, dass das lästige Bauchfett oder die überschüssigen Kilos an den Oberschenkeln einfach nicht schmelzen wollen. Denn wenn ihr Oats eher als Zwischenmahlzeit esst, bleiben bis zum nächsten Essen nicht genügend Stunden in denen der Körper das Getreide mit all seinen positiven Eigenschaften und Nährstoffen verdauen kann. Anders als bei frischem Obst, welches zügig verarbeitet wird, verbleiben die Getreideflocken ihre Zeit im Magen. Kommen währenddessen bereits neue Kohlenhydrate in Form von Pasta oder anderen Lunch-Snacks obendrauf, steigt der Blutzuckerspiegel an und die entschlackende und langfristig sättigende Wirkung der Haferflocken setzt aus. 

Haferflocken helfen beim Abnehmen. Wie der Porridge am Morgen zum Diät-Helfer wird, verraten wir hier.

©ISTOCK

4. Ihr nehmt zu viel Milch zu euch

Eine Portion Haferflocken kann am Morgen bereits mit vielen Kalorien zu Buche schlagen, wenn ihr diese mit Kuhmilch oder zusätzlich gesüßten Pflanzendrinks aus Soja, Hafer oder Reis zubereitet. Kommt dann noch ein großer, gezuckerter Latte Macchiato dazu, kann diese Mahlzeit schnell zur Kalorienbombe werden. Damit der Körper diese Menge an fett- und zuckerhaltigen Zutaten verbrennen kann, ohne das sich etwas davon in Form von kleinen Speckröllchen bemerkbar macht, müsste im Anschluss eigentlich das Laufband angeschmissen werden. Eine bessere Alternative: Wasser oder ungesüßte Pflanzendrinks wie Kokosmilch. 

5. Ihr setzt auf industrielle Müsliriegel

Nicht immer reicht die Zeit aus, um die Haferflocken mit Milch aufzukochen, das frische Obst hineinzuschneiden und Extras, wie Chiasamen, die zudem zur langen Sättigung beitragen, hinzuzugeben. Gerade, wenn der Tag stressig ist, sind abgepackte Müsliriegel aus Hafer und anderen Getreidesorten eine bequeme Alternative. Fehler! Dies strotzen nämlich nur so vor ungesunden Zusätzen wie Zucker und Konservierungsstoffe. Auch wenn man meinen könnte, ein Hafersnack sei ein praktischer und halbwegs gesunder Weg, den Körper mit schneller Energie zu versorgen, so bewirken die meisten Riegel das Gegenteil und bringen den Blutzuckerspiegel aus dem Gleichgewicht, sodass Müdigkeits- und Heißhungerattacken vorprogrammiert sind. Besser wäre es, wenn ihr die Healthbars selbst zubereitet. So könnt ihr sicherstellen, dass nur gute Zutaten wie ungezuckerte Nüsse, geröstete Oats und Honig in dem Snack landen. Unser liebstes Rezept haben wir hier verlinkt. Guten Appetit! 🙂

Noch mehr Tipps zum Abnehmen haben wir hier gesammelt:

Abnehmen: Mit diesem Insulin-Trick purzeln die Pfunde langfristig

Frühstück: Wenn ihr DAS nach dem Aufstehen esst, schmelzen die Pfunde garantiert