Lifestyle

Haferflocken: Wenn ihr das macht, wird das Getreide zur Kalorienfalle

Von Marvena.Ratsch am Freitag, 7. Februar 2020 um 15:13 Uhr

Gerade wenn man das eine oder andere überschüssige Kilo verlieren will, sind Haferflocken eine ideale Speise, da sie Verdauung und Stoffwechsel anregen. Beachtet ihr allerdings einige Dinge nicht, kann das Getreide ganz schnell zur Kalorienfalle werden...

Haferflocken werden eine Menge gesundheitsfördernder Eigenschaften nachgesagt. Neben einem positiven Einfluss auf Haut, Haare und Nägel sowie die Verdauung, die Muskeln und das Energielevel, ist das Getreide auch ein idealer Begleiter im Kampf gegen überschüssige Pfunde. Obwohl die beliebten Frühstücksflocken einen hohen Kaloriengehalt aufweisen und reich an Kohlenhydraten sind, können sie die Verdauung, den Stoffwechsel und auch den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen. Der lang anhaltende Sättigungseffekt sorgt schließlich noch dafür, dass die tägliche Anzahl von Kalorien verringert werden kann, ohne dass ihr es merkt. Allerdings könnt ihr auch einige Fehler im Umgang mit dem gesunden Getreide begehen und diese können wiederum dazu führen, dass die Flocken zu einer echten Kalorienfalle werden. Welche das sind, erfahrt ihr nun.🌾

1. Zu viele Haferflocken essen

In den meisten Rezepten wird angegeben, dass ihr 40 bis 50 Gramm Haferflocken verwenden sollt. Wenn diese dann vor einem in der Schüssel liegen, sieht die Portion allerdings ziemlich mickrig aus. Darum neigt man schnell dazu noch einige Löffel der Flocken hinzuzugeben. Wenn ihr dies allerdings macht, dann wird eure Mahlzeit zu einer richtigen Kalorienbombe, da Haferflocken nämlich einen relativ hohen Kaloriengehalt haben. Lasst euch also nicht von der Optik täuschen, schließlich quellen die Flocken in eurem Magen noch einmal auf und entfalten dort erst ihre gesamte sättigende Wirkung.


©ISTOCK

2. Haferflocken ohne Toppings essen

Die wohl beliebteste Zubereitungsweise für Haferflocken ist Porridge und dieses genießen die meisten Liebhaber pur oder mit etwas Zimt verfeinert. Allerdings kann dies im Laufe des Tages negative Auswirkungen auf euren Körper haben, die wiederum dazu führen, dass ihr zunehmt. Das liegt daran, dass euer Körper mehr als nur das Getreide benötigt, denn sonst kann diese einseitige Ernährung dazu führen, dass ihr von fiesen Heißhungerattacken überrascht werdet. Etwas Quark als Proteinquelle, Nüsse, Samen oder frische Früchte sind beispielsweise die idealen Toppings.

3. Haferflocken mit den falschen Toppings essen

Doch nicht nur das Weglassen von Toppings kann die Haferflocken zu einer Kalorienbombe machen, auch die falsche Garnierung kann dafür sorgen, dass die Mahlzeit aus dem Getreide dick macht. Gerade wenn man den Flocken mit Zucker, Sirup oder Schokolade ein süßes Upgrade verleihen möchte, sollte man aufpassen. Diese künstlichen Zusätze enthalten ausschließlich leere Kalorien, die nicht satt machen und zudem auch noch zu plötzlichen Fressattacken führen können. Mit frischem Obst und Zimt könnt ihr den Haferflocken auch ein schmackhaftes Finish verleihen, was sich allerdings nicht in Form von Problemzonen bemerkbar macht.


©Photo by Alexander Mils on Unsplash

4. Haferflocken als Snack essen

Für den kleinen Hunger zwischendurch einfach eine Portion Haferflocken essen? Klingt im ersten Moment nach einer gesunden Alternative zu Schokoriegeln, süße Teilchen und Co., doch der hohe Kaloriengehalt des Getreides eignet sich nicht so optimal für einen leichten Snack – vor allem dann nicht, wenn man den kleinen Fettpölsterchen an Bauch, Hüfte und Po den Gar ausmachen will.

5. Ihr greift zur falschen Milch

Ob nun in Form von Müsli oder als cremiges Porridge – um Haferflocken genießen zu können, benötigt es Milch. Bei der Wahl dieser wichtigen Grundlage kann man allerdings auch Fehler machen, die einen in die Kalorienfalle treten lassen. Herkömmliche Kuhmilch ist zwar reich an Kalzium und somit super für die Knochen, doch der hohe Fettanteil ist nicht gerade zuträglich für eine schlanke Silhouette. Pflanzliche Alternativen wie Soja-, Hafer- oder Mandelmilch enthalten dagegen wichtige Nährstoffe, die die Verdauung anregen und euch somit im Kampf gegen überschüssige Pfunde unterstützen. Netter Nebeneffekt: Auch euer Hautbild wird sich dadurch verbessern, da tierische Milchprodukte Entzündungen hervorrufen können.


©Adobestock

Diese Lifestyle-News dürft ihr nicht verpassen:

Abnehmen: So bringt ihr mit der Hüttenkäse-Diät die Pfunde zum Schmelzen

Desserts unter 250 Kalorien: Diese Nachspeisen helfen euch beim Abnehmen