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Stars im Magerwahn: So erschreckend dünn sind diese Celebrities

Von Jenny am Freitag, 9. November 2018 um 14:13 Uhr

Trotz der "Body Positivity"-Bewegung zeigen sich viele Stars mit erschreckend dünnen Körpern in der Öffentlichkeit und verfallen dem Magerwahn. Wir haben diese genauer unter die Lupe genommen...

Wenn wir uns auf Instagram & Co. umschauen, wird das Schönheitsideal vieler Ladies schnell klar: schlanke Beine, eine dünne Taille und bloß keine Fettpölsterchen! Immer mehr Stars verraten ihre Diät-Geheimnisse, lassen sich extrem abgemagert ablichten und zelebrieren ihre Size Zero, die einer Konfektionsgröße 32 entspricht und werden damit zu gefährlichen Vorbildern. Wir haben den Mager-Trend genauer unter die Lupe genommen und zeigen euch die erschreckenden Bilder…

So gefährlich ist der Mager-Trend

Ladies, wie Kaia Gerber und Jaime King machen es vor und präsentieren sich immer wieder extrem erschlankt und fast abgemagert in der Öffentlichkeit. Kein Gramm zu viel darf an Po, Hüfte oder dem Bauch sitzen. Ein Trend, der dank Social Media auch schnell Nachahmer finden. Mit einem gesunden Körper haben der Toblerone Tunnel, die DIN A4 Challenge (die Herausforderung eine schmale Taille wie ein Blatt Papier zu haben) oder die Collabone-Challenge (bei der, so viele Münzen wie möglich auf einem knöchrigen Schlüsselbein gehalten werden sollen) nicht viel gemeinsam. Ganz im Gegenteil: Sie bedingen vielmehr Essstörungen wie Magersucht oder Bulimie.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Diese Stars haben den Kampf gegen die Magersucht gewonnen

Einige Stars gaben ihre Magersucht bereits öffentlich zu und gestanden sich ihre Krankheit dabei selbst ein – ein mutiger Schritt. Zu ihnen zählt unter anderem Kinderstar Mary Kate Olsen, die 2005 in eine Klinik eingewiesen wurden und hier versuchte, wieder zu einem normalen Essverhalten zurückzufinden. Auch die Tochter von Musiklegende Phil Collins schockierte die Öffentlichkeit mit ihrem Geständnis im Interview mit E!News, als Teenager an der Magersucht gelitten zu haben. Der Daily Mail gegenüber räumte Lily Collins später sogar ein, dass auch das Verhältnis mit ihrem Vater hierfür verantwortlich gewesen sei und erklärte: "Meine tiefsten Unsicherheiten rühren größtenteils aus den Problemen mit meinem Vater." Und sogar die lebensfrohe Lady Gaga, die für unzählige Jugendliche ein Vorbild ist, gab zu, mit fünfzehn Jahren an Bulimie erkrankt zu sein. Heute unterstützt die Sängerin junge Menschen mit diesem Problem und versucht sie zu sensibilisieren und gibt ihnen Kraft.

Aber nicht nur weibliche Celebrities haben mit Magersucht und Bulimie zu kämpfen, auch vor dem männlichen Geschlecht macht die Krankheit nicht Halt. So offenbarte das ehemalige "One Direction" Mitglied und Freund von Model Gigi Hadid, Zayn Malik, seine Magersucht, aufgrund der er teilweise tagelang keine Speise mehr zu sich nahm. Erst einige Zeit später gestand er sich selbst sein Verhalten ein und gab zu, dass es für ihn das einzige im Leben gewesen sei, dass er selbst kontrollieren konnte. Heute haben diese Stars die Erkrankung hinter sich gelassen und machen mit ihren Erfahrungen anderen Menschen Mut und verbreiten den Gedanken der "Body Positivity" und das jeder genau so richtig ist, wie er nun mal ist und sich wohl fühlt.

After-Baby-Body: Auch nach der Schwangerschaft ist der Druck hoch

Sogar nach der Schwangerschaft, in der jede Frau ein paar Pfunde zunimmt, was auch völlig gesund ist, halten sich Celebrities an strikte Diäten und ihr eisernes Sportprogramm. Sobald das Kind dann zur Welt gekommen ist, bringen sie sich mithilfe von Personal Trainern, Privatköchen und Co. in Shape und vermitteln das verzerrte Bild an die Öffentlichkeit, eine werdende Mutter könnte mit Leichtigkeit in Form kommen und sollte sich das auch so schnell wie möglich als Ziel setzten. Das beste Beispiel ist hier Kylie Jenner, die erst im vergangenen Februar ihr erstes Baby zu Welt brachte und sich nur einen Monat später mit ultraflachem Bauch auf Snapchat präsentierte. Dass Ladies wie die Beauty-Unternehmerin oder auch weitere Stars nach der Geburt ihres Kindes aber nur dieses eine Ziel verfolgen – nämlich einen "Vorzeige-After-Baby-Body" zuhaben – gerät dabei oftmals in Vergessenheit.

Stars wie Zweifach-Mom Chrissy Teigen äußern sich aus gutem Grund sehr kritisch gegenüber diesem Trend. In einem Interview verriet die Ehefrau von John Legend: "Wir haben Ernährungsexperten, Diätcoaches, Trainer und Nannys. Wir haben Leute im Hintergrund, die es möglich machen, wieder in Form zu kommen", und holt so manch einen auf den Boden der Tatsachen zurück.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Body-Positivity: Diesem Wandel unterliegt die Modewelt

Gerade in dieser Zeit ist deshalb die Body Positivity, die Models wie Nina Adgal oder Brands wie ASOS und Missguided feiern, wichtiger denn je. Cellulite, Dehnungsstreifen und Co. – sie werden auf Kampagnenbilder und Fotos der Onlineshops nicht mehr retuschiert und machen deutlich: Das alles ist völlig normal! Auch weitere Fashion Retailer darunter H&M und auch ZARA springen auf den Zug auf und präsentieren Diversität und unterschiedliche Formen des weiblichen Körpers. Wir geben zu, dass uns dieser Trend deutlich besser gefällt, als der Magerwahn der Stars. ❤️

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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