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Diese 1-2-3-Diät bringt deine Fettreserven zum Schmelzen

Von Judith am Samstag, 7. September 2019 um 10:03 Uhr

So viel essen wie du willst und dabei trotzdem Abnehmen? Das soll klappen – mit der 1-2-3 Diät. Wie diese funktioniert und was du dabei beachten musst, erklären wir dir hier…

Diäten gibt es gefühlt wie Sand am Meer. Ob das Wunderwasser für den Herbst, das überschüssige Kilos sofort schmelzen lassen soll, oder die Pape- Diät, bei der die Ernährung dem Bio-Rhythmus angepasst wird. Das Problem bei den meisten Abspeck-Methoden? Sie bauen auf das Verzichten bestimmter Lebensmittel, sind nur für einen kurzen Zeitraum machbar oder haben häufig einen fiesen Jojo-Effekt zur Folge. Doch jetzt gibt es eine Methode, bei der wir nicht nur lästiges Kalorienzählen vergessen können, sondern bei der sogar noch ein echter Cheat-Day pro Woche dabei ist. Wie genau die 1-2-3 Diät funktioniert, erfährst du hier…

Das steckt hinter der 1-2-3 Diät

Kein Kalorienzählen, so viel essen, bis man satt ist und trotzdem an Körperfett verlieren – das verspricht die 1-2-3 Diät. Wer die Regeln der Diät an sechs Tagen der Woche einhält soll so sein Sättigungshormon Leptin schulen und Heißhungerattacken Lebewohl sagen. Die Diät, die auf den Münchner Arzt Peter Rohsmann zurückgeht, setzt dabei auf die Senkung des Insulinspiegels zur Regelung des Hormons Leptin. Als Botenstoff sorgt dieses nämlich dafür, dass wir uns satt fühlen – oder eben nicht. Bei einem dauerhaft erhöhten Leptin-Spiegel kann es zu einer Abstumpfung der Rezeptoren des Botenstoffs im Appetitzentrum kommen und das Sättigungsgefühl ist nicht mehr vorhanden. Durch die proteinreiche und kohlenhydratarme Ernährung während der 1-2-3 Diät soll der Insulin- und Leptin-Spiegel gesenkt werden und das Sättigungsgefühl nach vier bis sechs Wochen wieder richtig funktionieren. 

 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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1-2-3 Diät: So funktioniert die Abnehm-Methode

Die 1-2-3 Diät zu befolgen ist im Prinzip ganz leicht: An sechs Tagen in der Woche isst man drei bis vier Mahlzeiten, die zu jeweils einem Drittel aus drei Lebensmittel-Gruppen bestehen. Die erste Gruppe setzt sich aus eiweißreichen Produkten wie Eier, Huhn, Rindfleisch, Hüttenkäse, Quark, Fisch, Schweinefleisch, oder Tofu zusammen. Gruppe zwei besteht aus Hülsenfrüchten wie Linsen, Schwarze Bohnen, Borlotti-Bohnen, Kidney-Bohnen und Kichererbsen. In Gruppe drei finden sich verschiedene Gemüsesorten wie Spinat, Brokkoli, Blumenkohl, Erbsen, grüne Bohnen, Spargel und Salat. Zum Kochen kann man außerdem Gewürze und Kräuter nach Belieben verwenden und auch Olivenöl, Butter oder Kokosnussöl sind erlaubt, wenn auch in Maßen. Zudem können die Hülsenfrüchte ganz einfach aus der Dose kommen und das Gemüse kann auch al TK-Ware verwendet werden.  

 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Während der sechs Tage solltest du allerdings Zucker (inklusive Honig, Sirup etc.), Obst, Weizen, Roggen, Reis, Kartoffeln, Mais und Milchprodukte (außer Quark und Hüttenkäse) von deinem Speiseplan streichen. Auch auf Alkohol, Säfte und gesüßte Getränke solltest du während dieser Zeit verzichten. Dafür darfst du an einem Tag in der Woche schlemmen was das Zeug hält und essen, worauf du Lust hast. Dann kannst du den Gelüsten nachkommen, auf die du in der Woche verzichtet hast und hältst du länger durch. Dennoch ist auch diese Diät mit Vorsicht zu genießen. Zwar ist es nur empfehlenswer auf Alkohol und gesüßte Getränke zu verzichten und auch Heißhungerattacken bekommt man so in den Griff. Allerdings führt die Diät auf Dauer zu einer einseitigen Ernährung. Der Cholesterin-Spiegel kann durch den täglichen Verzehr von Eiern beispielsweise steigen und so Herzerkrankungen fördern. 

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