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Intervallfasten: Diese Fehler sorgen dafür, dass die Pfunde nicht purzeln

Von Marvena.Ratsch am Dienstag, 10. November 2020 um 10:50 Uhr

Wenn es eine Abnehmkonzept gibt, welches sich in den vergangenen Jahren ganz besonders bewährt hat, dann ist es das Intervallfasten. Allerdings können wir bei dieser Methode auch einige Fehler begehen, die dazu führen, dass die Pfunde einfach nicht purzeln wollen, und auch der richtige Zeitraum spielt hierbei laut einer Studie eine große Rolle...

Wenn wir uns mal wieder nicht ganz wohl in unserem Körper fühlen, da sich der exzessive Genuss von Schokolade als lästige Problemzonen an Bauch, Hüfte und Po angelagert hat, dann ist das Intervallfasten wohl die gängigste und auch eine sehr gesunde Methode, um die kleinen Speckröllchen schnell wieder loszuwerden. Indem wir nur in einem festgeschriebenen und kurzen Zeitfenster schlemmen dürfen, wird nicht nur unser Stoffwechsel angeregt, auch die schwer zu erreichende Fettverbrennung wird aktiviert, sodass wir ganz schnell unser Traumgewicht erreichen. Doch welcher Zeitraum ist der richtige? Was in der Theorie super easy klingt, kann in der Praxis allerdings etwas komplizierter sein, denn es schleichen sich schnell Fehler ein, welche dafür sorgen, dass wir mithilfe des Intervallfastens nicht effektiv Abnehmen können. Welche das sind und welche Methode laut Studie wirklich hilft, verraten wir nun. 👀

Hier gibt es noch mehr zum Thema "Abnehmen":

1. Zu wenig trinken

Egal um welche Diät es geht, sie alle haben etwas gemeinsam. Um erfolgreich abnehmen zu können, sollten wir ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüßtem Tee zu uns nehmen. Tun wir dies nicht, dann stellen sich auch bei dem sonst so effektiven Intervallfasten keine Erfolge auf der Waage ein. Zwei bis drei Liter gleichmäßig über den Tag verteilt sollten auf jeden Fall Pflicht sein.


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2. Zu viel und zu ungesund essen

Wenn man sich das Prinzip von Intervallfasten genau ansieht, dann ist dies doch relativ einfach umzusetzen. Während wir einen gewissen Zeitraum nichts essen dürfen, haben wir tagsüber – je nach Fastenmethode – ein kleineres oder auch etwas größeres Zeitfenster, indem wir das essen dürfen, wonach uns ist. Allerdings sollten wir es nicht übertreiben, denn auch innerhalb eines kurzen Zeitraums können wir ganz einfach die empfohlene Tagesmenge von Kalorien überschreiten und dies führt wiederum nicht dazu, dass die Pfunde purzeln. Zudem sollten wir es auch nicht mit ungesunden Lebensmitteln übertreiben, da zu viel Zucker, Kohlenhydrate und Fett dazu führen, dass für den Stoffwechsel relevante Prozesse verlangsamt werden.

3. Zu wenig Ruhe gönnen

Damit wir den Problemzonen an Bauch, Hüfte und Po den Gar ausmachen können, ist es nicht nur wichtig, dass wir uns gesund ernähren und uns regelmäßig bewegen, wir sollten uns auch genügend Auszeiten nehmen und darauf achten, dass wir ausreichend Schlaf bekommen. Kommt dies zu kurz, gerät der Hormonhaushalt unseres Körpers aus dem Gleichgewicht und es werden vermehrt das Stresshormon Cortisol und das Hungerhormon Ghrelin ausgeschüttet, welche zu unkontrollierten Heißhungerattacken führen. Da bringen dann auch die Fastenphasen keinen Erfolg...


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4. Falsche Wahl der Methode

Ob nun die 1:1-Methode, das klassische 16:8-Fasten oder die Eat-Stop-Eat-Diät – die Auswahl der verschiedenen Fasten-Varianten ist riesig. Allerdings sollten wir uns nicht gedankenlos die erstbeste Version heraussuchen, sondern uns mit den verschiedenen Vor- und Nachteilen der einzelnen Abnehmmethoden auseinandersetzen und schauen, ob sich diese auch in unseren Alltag integrieren lassen. Kommen wir mit der gewählten Methode nämlich nicht klar, wandert die Motivation bereits nach kürzester Zeit in den Keller und die Wahrscheinlichkeit, dass wir abbrechen, ist sehr viel größer.

5. Zu ungeduldig sein

Im Gegensatz zu ungesunden Crash-Diäten ist das Intervallfasten eine sehr viel gesündere Alternative, welche uns auf schonende Weise dabei hilft den Problemzonen den Gar auszumachen. Wer sich bereits nach zwei oder drei Tagen einen krassen Gewichtsverlust erhofft, den müssen wir enttäuschen. Um mithilfe dieser Methode Erfolge auf der Waage feiern zu können, braucht es ein wenig Geduld. Dafür ist das Ergebnis langfristig und wir geraten nicht in den gefürchteten Jojo-Effekt.


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Laut Studie: Dieser Zeitraum beim Intervallfasten ist am effektivsten

Doch das sind nicht die einzigen Fehler, die sich bei dieser Abnehmmethode einschleichen. Viele entscheiden sich für den falschen Zeitraum zum Essen und Fasten. Dabei spielt auch dieser eine große Rolle, wenn die Pfunde wirklich purzeln sollen. Forscher aus Alabama haben dieses Thema genauer unter die Lupe genommen und festgestellt, dass sechs Stunden essen und 18 Stunden nicht die optimale Gewichtung beim Intervallfasten ist. Im Rahmen der Untersuchung wurden männliche Teilnehmer in zwei Teams aufgeteilt. Ein Teil hatte über zehn Wochen täglich sechs Stunden Zeit, vor 15 Uhr drei Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Die andere Hälfte durften sich 12 Stunden dafür nehmen. Das Ergebnis nach der zehnwöchigen Studie: Die Herren, die weniger Zeit für ihre Speisen hatten, wiesen einen stabileren Blutzuckerspiegel, niedrigeren Blutdruck und weniger Appetit auf. Das ist allerdings nicht alles. Mit dieser Untersuchung haben die Experten zudem noch feststellen können, dass diese Methodik nicht nur beim Abnehmen unterstützt, sondern auch beim Durchhalten des Fastens, da hierbei die Anzahl der Heißhungerattacken der Teilnehmer immer weniger wurde.

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