Lifestyle

Leinsamen-Diät: So verhilft dir das Superfood zu deiner Traumfigur

Von Inga am Mittwoch, 13. November 2019 um 10:21 Uhr

Dass Leinsamen gesund sind, ist nichts Neues – doch die Kerne der Flachspflanze sollen auch wahre Wunder gegen überschüssige Kilos bewirken und wie du mithilfe des Superfoods Abnehmen kannst, verraten wir dir jetzt.

Um uns das Abnehmen möglichst stressfrei und angenehm zu gestalten, sind wir ständig auf der Suche nach schonungsvollen Methoden, dank denen wir nicht auf sämtliche Leckereien verzichten müssen und trotzdem gesund und gleichzeitig effektiv die Pfunde zum Schmelzen bringen. Nachdem wir bereits über die Minus-1-Diät, die auf Achtsamkeit beim Essen basiert, sowie die Blumenkohl-Diät berichtet haben, sind wir nun auf eine Variante gestoßen, die auf einer simplen Zutat basiert: Leinsamen. Denn die kleinen Kerne, die aus der Flachspflanze stammen, haben es in sich und gelten als die Ablöse der Chiasamen, da sie noch gesünder sind und durch ihre zahlreichen Nährstoffe auch noch als Abnehm-Wunder gelten. Wie genau eine Diät mit Leinsamen funktioniert und was es zu beachten gilt, verraten wir jetzt.

Abnehmen mit Leinsamen: So gesund ist das Superfood

Bei unserer Recherche nach einer Abnehmmethode, dank der wir weder auf schweißtreibende Sport-Sessions, noch Hungerphasen setzen müssen, sind wir auf eine der ältesten Kulturpflanzen gestoßen, die Flachspflanze, welche die etwa sechs Millimeter großen Leinsamen in sich trägt. Diese sind echte Gesundheits-Booster, denn nicht nur weisen sie einen hohen Omega 3 Gehalt auf, auch enthalten sie essentielle Eiweiße, Mineralstoffe, Folsäure sowie die Vitamine B1, B2 und B6. Darüber hinaus versorgen sie uns aber nicht nur mit wichtigen Nährstoffen, sondern sollen uns auch zu unserem Wunschgewicht verhelfen, was mit den Quell- und Schleimstoffen der kleinen Samen zusammenhängt. Die wertvollen enthaltenen Ballaststoffe quellen nämlich im Darm auf, was zur Folge hat, dass die Verdauung gefördert wird, da die Schleimstoffe die Darmwände schmieren, sodass der reibungslose Abtransport gelingt. Diese abführende Wirkung fördert nicht nur die Darmbewegungen und somit die Darmgesundheit, sondern auch eine Gewichtsreduktion.


© iStock

Ein weiterer entscheidender Vorteil: Durch die aufquellenden Ballaststoffe halten Leinsamen langanhaltend satt, drosseln das Hungergefühl und bewahren uns vor gemeinen Heißhungerattacken, bei denen wir unkontrolliert zu Süßem greifen. Doch wie lassen sich Leinsamen am besten in den täglichen Ernährungsplan integrieren? Um langfristig Erfolge zu sehen, sollten sie bereits morgens in ein ausgewogenes Frühstück integriert werden – zum Beispiel in Form von Haferflocken, Müsli oder auch als Zutat für den morgendlichen Shake oder Smoothie. Durch ihren neutralen Geschmack eignen sie sich aber auch zum Lunch als Topping auf Salat oder Avocado-Toast. Am besten empfiehlt sich eine Menge von bis zu zwei Esslöffeln Leinsamen am Tag, die Menge kann bei Bedarf mit der Zeit langsam erhöht werden, da der Körper sich erst auf die ballaststoffreiche Ernährung einstellen muss. 

Übrigens sind Leinsamen in unterschiedlichen Varianten erhältlich: Sowohl als ganze Samen (für etwa 9 Euro von Alnatura), als Öl (für 12 Euro von WeightWorld erhältlich), geschrotet (hier für etwa 8 Euro von Bauck Hof) oder als Mehl (rund 8 Euro von manako). Während Leinsamenöl sich hervorragend zum Kochen eignet, lässt sich mit der geschroteten Version und dem Mehl wunderbar backen. Wichtig ist, dass du während einer Kur mit Leinsamen ausreichend trinkst – mindestens zweieinhalb Liter Flüssigkeit pro Tag, damit der Verzehr nicht zu Verdauungsproblemen führt. 

Weitere Lifestyle-News zum Thema Abnehmen findest du hier: 

Abnehmen mit Glückshormonen: So schmelzen die Pfunde mit Dopamin

5 Gründe, warum du häufiger Haferflocken essen solltest

Themen