Lifestyle

Abnehmen: So zügeln fermentierte Lebensmittel den Appetit

Von Silky am Mittwoch, 12. Februar 2020 um 11:45 Uhr

Dieses Jahr feiert ein ganz besonderer Speise-Trend sein Revival. Fermentierte Lebensmittel sind jetzt wieder in aller Munde und sollen auch noch beim Abnehmen helfen. Wir verraten dir, wie…

Wer an einer ungesunden Darmflora leidet, wird ganz genau wissen, wie negativ sich dieser Zustand auf den Körper auswirken kann. Nicht nur die Haut wird schlechter, sondern weitere Symptome, wie Durchfall, Blähungen und Kopfschmerzen deuten darauf hin. Um den Darm wieder ins Gleichgewicht zu bringen, setzte man bereits vor Jahrzehnten auf eine einfache, doch geniale Technik: Das Fermentieren! Dieser Prozess wurde angewendet, um Gemüse länger haltbar zu machen. Über die Jahre verlor dieses Verfahren an Aufmerksamkeit, aber jetzt feiert diese Methode ein echtes Comeback und wird glatt zum nächsten Food-Trend. Während diese Speisen gute Bakterien für unseren Darm enthalten und unser Immunsystem aktivieren, helfen sie uns gleichzeitig auch noch beim Abnehmen. Wenn wir damit nicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, wissen wir auch nicht weiter. Zu den häufigsten fermentierten Lebensmitteln gehören unter anderem Sauerkraut, Kimchi, Joghurt und Kefir. Wie die Gewichtsabnahme mit fermentierten Speisen funktioniert, decken wir jetzt auf.

So nimmst du mit fermentierten Lebensmitteln ab

Der hohe Anteil an Ballaststoffen in fermentierten Lebensmitteln führt dazu, dass sie unseren Appetit zügeln und uns somit länger satt halten. Abgesehen davon entfalten sie sich im Darm und die Verdauung wird dadurch angeregt. Allerdings sind nicht alle Lebensmittel, die sich im Supermarkt als probiotisch, also gut für den Darm, verkaufen gleich gesund – häufig enthalten Joghurt- und Kefirdrinks viele Kalorien und Zucker. Um mit fermentierten Lebensmitteln erfolgreich abzunehmen, solltest du daher zu Naturjoghurt oder Kefir greifen. Auch beim Kauf von Sauerkraut können versteckte Fallen auftauchen. Herkömmliches Kraut wird nämlich oft erhitzt, womit die Bakterien absterben. Entscheide dich hierbei lieber für unbehandeltes Sauerkraut, den du im Reformhaus kaufen kannst.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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So fermentierst du zu Hause

Wer jetzt Lust auf fermentierte Lebensmittel hat, der muss nicht direkt zum Supermarkt laufen. Denn fermentieren, kannst du auch ganz einfach zu Hause und das ganz ohne Strom. Alles, was du dafür brauchst: Wasser, Meersalz, feste Gemüsesorten, wie Kohl, Kraut, Rettich, Rüben oder Rote Beete, ein Einmachglas, wie dieses hier von Tescoma und etwas Geduld. Das Gemüse schneidest du in kleine Stücke, schichtest sie in das Gefäß und stampfst die Lebensmittel zusammen. Je nach Wunsch kannst du sie auch mit Knoblauch, Chili oder Koriander würzen. Als nächstes stellst du eine Salzlake her, indem du 20 Gramm Salz in ein Liter Wasser auflöst. Anschließend gießt du das Salzwasser in das Glas, bis das Gemüse vollständig bedeckt ist. Jetzt nur noch den Behälter fest schließen und für drei bis vier Tage bei Raumtemperatur aufbewahren. Danach kann das Glas auch in den Kühlschrank wandern. Unser Tipp: Je länger du die Lebensmittel fermentierst, desto länger sind sie haltbar. Das Gemüse schmeckt je nach Dauer des Fermentationsprozess unterschiedlich. Eine genaue Zeit, bis es "fertig" ist, gibt es nicht, sondern ist einfach nur von deinem Geschmack abhängig. 😋

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