Lifestyle

Darm-Diät: Mit dieser Methode programmiert ihr euren Körper auf schlank

Von Jenny am Freitag, 13. November 2020 um 18:18 Uhr

Ihr habt den Jojo-Effekt satt und wollt nicht nur Abnehmen, sondern auch langfristig schlank bleiben? Dann solltet ihr unbedingt die Darm-Diät kennenlernen und bestimmte Ernährungsgewohnheiten vermeiden...

Unser Darm ist ein besonders sensibles Organ, welches allerdings in vielen Fällen nicht die Aufmerksamkeit erhält, die wir ihm eigentlich zukommen lassen sollten. Denn nicht umsonst bezeichnet man ihn als das Zentrum unserer Gesundheit. Er enthält wichtige Bakterien, die für unser Wohlbefinden, unsere Verdauung sowie unsere Figur äußerst entscheidend sind und stets im Gleichgewicht sein sollten. Geraten die Bakterien nämlich aus der Balance, kann keine Diät der Welt helfen und uns dem Ziel unserer Wunschfigur näherbringen. Wer jetzt glaubt, seine Bakterien könnten diesem Ungleichgewicht zum Opfer gefallen sein, der hat nichts zu befürchten, denn wir haben eine Diät ausfindig gemacht, die laut Expertin verspricht, dass mit der Ernährungsweise der Darm wieder auf Vordermann gebracht werden kann und ihr euren Körper langfristig auf schlank umprogrammieren könnt. Außerdem verraten wir dir auch, welche Ernährungsangewohnheiten schlecht für unseren Verdauungskanal sind.

Diese Diät-Themen solltet ihr nicht verpassen:

Darm-Diät: So funktioniert die Ernährungsweise

Die Expertin Anita Frauwallner hat sich unserem Darm angenommen und mithilfe ihres Wissens eine Diät entwickelt, die uns nicht nur in Kürze Abnehmerfolge beschert, sondern dafür sorgt, dass wir uns langfristig an unserem Wohlfühlgewicht erfreuen können. Die Leiterin eines Forschungsinstituts, das sich mit unserem Verdauungsorgan beschäftigt, fand heraus, welche positiven Wirkungen die richtigen Bakterien im Darm auf das Abnehmen haben. Diese werden als Bacteroidetes, auch Schlankmacher-Bakterien, bezeichnet. Sie sorgen dafür, dass Zucker verkapselt und ausgeschieden wird. Jedoch besiedeln auch sogenannte Firmicutes unseren Darm, welche auch den Namen Dickmacher-Bakterien tragen, die sich sogar rasch vermehren können. Haben wir ein Überschuss dessen in unserem Körper, nützt auch jede noch so knallharte Diät nichts, damit die Kilos ins Purzeln kommen.

Darauf solltet ihr während der Darm-Diät achten

Aber keine Sorge, mit der Darm-Diät kann dieser Misere von der Schippe gesprungen, die Bakterien auf schlank gepolt und der Jojo-Effekt sogar umgangen werden. Wie das Ganze funktioniert? Natürlich mit den richtigen Lebensmitteln! Während auf Fertiggerichte, Zucker, Mehl, Getreideprodukte und Alkohol weitestgehend verzichtet werden sollte, dürfen solche wie mageres Fleisch, Nüsse, Fisch, Gemüse und Obst auf dem Speiseplan stehen. Diese werden zusätzlich mit präbiotischen Lebensmitteln, die unsere Darmflora unterstützen, erweitert. Dazu zählen unter anderem Zwiebeln, Artischocken, Lauch und Chicoree, aber auch Schwarzwurzeln und Pastinaken. Wer die Kilos purzeln sehen will, wird dies nicht über Nacht spüren. Die Wirkung der Ernährungsumstellung braucht seine Zeit, weshalb ihr mindestens ein Jahr lang auf die aufgeführten Lebensmittel verzichten solltet. Erste Erfolge werdet ihr aber sicher schon in den ersten Wochen feststellen. Wer sich noch weiter über die Annehmmethode informieren möchte, der sollte sich das Buch der Expertin Frauwallner bei Amazon für ca. 14 Euro zulegen

Diese Ernährungsgewohnheiten sind schlecht für den Darm

Ohne Frage, bei dieser Darm-Diät ist es natürlich super wichtig, dass wir uns an die richtigen Lebensmittel halten und solche vermeiden, die schlecht für das Organ sind. Neben diesen Faktoren spielen aber auch bestimmte Ernährungsangewohnheiten eine zunehmend essenzielle Rolle, wenn es um die Gesundheit unseres Verdauungskanals geht. Werden zum Beispiel die Mahlzeiten unter Zeitdruck oder am Arbeitsplatz hinunter geschlungen, vergessen wir ganz das Kauen. Das bedeutet für den Magen aber deutlich mehr Arbeit und zudem schlucken wir dabei zu viel Luft, was zu Blähungen und häufiges Aufstoßen führen kann. Des Weiteren ist die Portionsgröße sehr relevant, denn ist der Teller bis zum Rand gefüllt und nehmen wir dann noch einen Nachschlag, kann das zu einem unangenehmen Völlegefühl führen. Stattdessen sollten wir über den Tag verteilt lieber kleinere Portionen zu uns nehmen, um unseren Magen-Darm-Trakt zu entlasten. Vorsicht geboten ist auch bei angebrannten Speisen und zu hohe Temperaturen beim Braten, Backen oder Grillen sollten vermieden werden. Das Risiko an Magen- und Dickdarmkrebs zu erkranken ist dabei nämlich ziemlich hoch. Und aus diesem Grund sollte zu guter Letzt auch auf Nikotin verzichtet werden. Es ist also empfehlenswert, sich diese Ratschläge zu Herzen zu nehmen, um dem Körper etwas Gutes zu tun und das eigene Wohlbefinden zu stärken.

Diese Artikel könnten euch ebenfalls interessieren:

Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel enthält unter anderem Produkt-Empfehlungen. Bei der Auswahl der Produkte sind wir frei von der Einflussnahme Dritter. Für eine Vermittlung über unsere Affiliate-Links erhalten wir bei getätigtem Kauf oder Vermittlung eine Provision vom betreffenden Dienstleister/Online-Shop, mit deren Hilfe wir weiterhin unabhängigen Journalismus anbieten können.

Themen
Darm