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Hungerstoffwechsel: So hindert er dich am Abnehmen und das kannst du dagegen tun

Von Inga am Montag, 7. Oktober 2019 um 11:21 Uhr

Wer denkt, mit langanhaltenden Fastenkuren und strengen Diäten würde er seinem Körper etwas Gutes tun, der irrt. Denn der sogenannte Hungerstoffwechsel kann dafür sorgen, dass wir am Abnehmen gehemmt werden. Was es damit auf sich hat und wie du ihn am besten umgehst, haben wir herausgefunden und verraten wir jetzt.

Um ihre Traumfigur zu erreichen, setzen Frauen nicht selten auf strenge Diäten oder Fasten-Formen, wie alternierendes Fasten oder Intervallfasten, was einen schnellen Abnehmerfolg verspricht. Das Ziel dabei ist es, den Stoffwechsel möglichst anzukurbeln und auf Hochtouren zu bringen, doch nicht immer gelingt der gewünschte Effekt. Wer es nämlich übertreibt und über einen langen Zeitraum ganze Mahlzeiten auslässt oder Phasen des Fastens einlegt, der läuft Gefahr, dass der sogenannte Hungerstoffwechsel einsetzt, welcher eine Reaktion des Körpers auf einen Nahrungsmangel ist. Wir erklären, was genau es damit auf sich hat, wie er den Abnehmerfolg unterbrechen kann und was du tun kannst, um genau das zu vermeiden…

Was ist der Hungerstoffwechsel?

Trotz Diät und gesunder Ernährung stagniert dein Gewicht und die Pfunde wollen nicht weiter purzeln? Was erst einmal nicht logisch erscheint, kann viele verschiedene Ursachen haben. Wenn du dich jedoch in einer längeranhaltenden Fastenkur befindest, unregelmäßig isst oder eine strikte Diät befolgst, die mit wenig Nahrung einhergeht, liegt der Verdacht nahe, dass bei dir der Hungerstoffwechsel eingesetzt hat. Dieser bedeutet, dass sich der Stoffwechsel bei Nahrungsmangel umstellt – der Grundumsatz sinkt und der Körper verbraucht weniger Kalorien als sonst. Wenn diese Phase über einen längeren Zeitraum anhält, ist der Körper dazu gezwungen, auf Energiereserven zurückzugreifen. Dabei wird zuerst der Kohlenhydratspeicher geleert, im Anschluss werden Fettpolster und auch Muskeln abgebaut. Nun tritt der Hungerstoffwechsel in Kraft, wobei der normale Energieverbrauch gedrosselt wird, damit die Reserven länger halten. Auch der Kalorienverbrauch sinkt auf Dauer und der Puls wird langsamer. Neben der Tatsache, dass diese Situation für den Körper alles andere als gesund ist, hat sie zur Folge, dass wir nicht so leicht bis gar nicht abnehmen.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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So kannst du den Hungerstoffwechsel umgehen

Doch das ist noch nicht alles, denn der Hungerstoffwechsel steht auch in Verdacht, für einen darauffolgenden Jojo-Effekt verantwortlich zu sein. Zum Glück können wir diese Phase aber relativ einfach umgehen und zwar indem wir auf eine ausgewogene Ernährung setzen und lange Diät- und Fasten-Zeiten vermeiden. Dafür sollten Frauen – je nach Gewicht und Größe – ihren täglichen Grundumsatz errechnen und den Körper mit der Anzahl an Kalorien versorgen, die er benötigt. Diese müssen sich, wenn man den einen oder anderen Kilo abnehmen möchte, nicht aus Pommes, Burger und Co. zusammensetzen. Stattdessen können wir uns die Kalorien auch aus vollwertigen Lebensmitteln und komplexen Kohlenhydraten, wie Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Co., holen und besonders auf Lebensmittel und Mahlzeiten mit vielen Proteinen setzen, welche den Stoffwechsel anregen, lange satt halten und beim Muskelaufbau helfen.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Außerdem ist es wichtig, darauf zu achten, dass man regelmäßig Mahlzeiten zu sich nimmt und keine auslässt. So wird der Körper mit Energie versorgt und nicht auf Sparflamme gesetzt, sodass der Stoffwechsel auf Hochtouren arbeiten kann. Weitere Tricks und hilfreiche Infos, wie du deinen Stoffwechsel anregen und beschleunigen kannst, findest du in dem Buch "Stoffwechsel beschleunigen & anregen: Gesundheit ankurbeln leicht gemacht!" von Isabella Dresner, das es hier für etwa 6 Euro im Angebot gibt

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