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Stoffwechsel anregen: So gelingt die Fettverbrennung in den Wechseljahren

Von Marvena.Ratsch am Donnerstag, 15. August 2019 um 14:57 Uhr

Je älter man wird, desto schwieriger wird es auch die Pfunde zum Schmelzen zu bringen. Damit der Stoffwechsel also noch in den Wechseljahren auf Hochtouren läuft, sollten wir so einige Dinge beachten...

Manchen stehen sie noch bevor, andere wiederum sind mitten drin; die Wechseljahre. Spätestens in dieser Zeit wird einem nur zu deutlich klar, dass man nicht mehr 20 ist (was allerdings auch überhaupt nicht schlimm ist), da sich der Körper komplett verändert. Nicht nur der Hormonspiegel, welcher weniger Östrogen produziert, ändert sich, wodurch die Haut ihre Spannkraft verliert und die Mähne dünner erscheint, auch der Stoffwechsel arbeitet sehr viel langsamer. Und dass sich – wenn der Stoffwechsel nicht auf Hochtouren läuft – lästige Pfunde sehr viel leichter auf den Problemzonen absetzen können, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Doch so leicht, wie noch vor zehn Jahren lässt sich dieser allerdings nicht mehr anheizen. Statt lediglich eine Komponente wie die Ernährung umstellen zu können und beispielsweise nur auf Süßigkeiten zu verzichten, müssen wir mittlerweile etwas mehr dafür tun, um die Pfunde zum Schmelzen zu bringen. Was genau, dass verraten wir nun...

1. Trinken, trinken, trinken…

Nicht nur in jungen Jahre sollte die Devise für eine schlanke und straffe Silhouette "Trinken, trinken, trinken" heißen, auch in den Wechseljahren sollten wir mindesten acht Gläser stilles Wasser oder auch ungesüßten Tee am Tag trinken. Die Flüssigkeit kurbelt den Stoffwechsel und die Fettverbrennung an, in ausreichenden Mengen schwemmt es auch Wassereinlagerungen – mit denen man in den 40ern und 50ern das eine oder andere Mal zu kämpfen hat – aus dem Körper. Netter Nebeneffekt: Das Lebenselixier kann zudem noch die kleinen Fältchen auf der Stirn, unter den Augen und um den Mund mindern.💦

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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2. Proteine und Ballaststoffe statt Kohlenhydrate

Den Verbrauch von Brötchen, Gebäck und Co. aus Weißmehl sollten wir in unseren Wechseljahren (leider!) so gut es geht einstellen, da diese den Stoffwechsel nur unnötig verlangsamen. Wenn wir dann Kohlenhydrate in unseren Speiseplan aufnehmen, dann sollten es diese sein, welche in Produkten aus Vollkorn zu finden sind. Die darin enthaltenen Ballaststoffe liefern nämlich länger anhaltende Energie und regen die Verdauung an, wodurch wiederum der Stoffwechsel auf Trab gehalten wird. Doch nicht nur Ballaststoffe sollten in unseren Mahlzeiten zu finden sein, auch Proteine sind ein wichtiger Schlüssel auf dem Weg "Stoffwechsel ankurbeln". Diese halten nicht nur lange satt, schützen vor Heißhungerattacken und helfen beim Muskelaufbau, unser Körper gerät dadurch auch sehr viel schneller in die Fettverbrennung, die ungeliebten Problemzonen an den Kragen geht.🙅🏼

Diese protein- und ballaststoffreichen Lebensmittel sollten vermehrt auf unserem Speiseplan stehen: Nüsse, Brokkoli, Spinat, Gurken, Hülsenfrüchte, Kürbiskerne, Eier, Magerquark, griechischer Joghurt, magere Hähnchenbrust, Lachs, Vollkornprodukte

3. Bewegung in den Alltag integrieren

Während wir vor einigen Jahren lediglich über die Umstellung unserer Ernährung die Pfunde zum Purzeln gebracht haben, gestaltet sich dies in den Wechseljahren nicht mehr ganz so leicht. Mit zunehmenden Alter verbrennt unser Körper nämlich immer weniger Kalorien im Ruhezustand und daher ist regelmäßige Bewegung das A und O. Ob nun in Form von ausgiebigen Spaziergängen nach der Arbeit, beruhigenden Yoga-Einheiten im Morgengrauen oder schweißtreibenden Workouts im Gym – es spielt keine Rolle, was wir machen, sondern dass wir es regelmäßig tun. Bereits eine gewisse Anzahl an Schritten oder die Wahl der Treppe statt des Fahrstuhls können bereits kleine Veränderungen bewirken, indem Muskeln aufgebaut werden, das Gewebe gestrafft und natürlich auch der Stoffwechsel angeregt wird.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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4. Gerichte mit "schweißtreibende" Gewürzen verfeinern

Ob Chili, Kurkuma, Ingwer oder Zimt – scharfe Gewürze, die einem nicht nur die Tränen in die Augen, sondern auch den Schweiß auf die Stirn treiben, sollten so oft, wie nur möglich auf unserem Speiseplan stehen. Die scharfen Inhaltsstoffe der Gewürze sorgen nämlich dafür, dass die Thermogenese, die Wärmebildung durch Prozesse des Stoffwechsels, um fast 25 Prozent erhöht wird. So wird dieser und auch die Fettverbrennung richtig auf Hochtouren gebracht und unser Körper verbrennt reichlich Kalorien, die sich dann nicht mehr auf Bauch, Hüfte und Po in Form von Problemzonen ansammeln können.🔥

5. Rote Beeren und Zitrusfrüchte

Wenn es um das Thema Abnehmen geht, dann bekommen wir ziemlich oft zu hören oder zu lesen, dass zu viel Obst der schlanken Linie schadet. Dies ist natürlich auch richtig, da ein Großteil der Früchte eine Menge Fruchtzucker enthält, der zwar gesünder als die raffinierte Variante ist, jedoch ebenfalls der Figur und dem Stoffwechsel schadet. Allerdings befinden sich unter der vielfältigen Range der süßen Snacks einige Varianten, die beim Abnehmen in den Wechseljahren helfen. Zitrusfrüchte wie Orangen oder Zitronen, die unserem Wasser eine fruchtige Note verleihen, stärken beispielsweise nicht nur das Immunsystem, sie beschleunigen auch die Verbrennung von Fett. Wer kein Freund von der Säure sein sollte, kann auch zu roten Beeren greifen, die dank ihres hohen Ballaststoffgehalts die Verdauung anregen und vor lästigen Heißhungerattacken schützen.

Diese Früchte sollten vermehrt auf unserem Speiseplan stehen: Rote Beeren, Zitrusfrüchte, Ananas, Äpfel, Aprikosen, Kiwis, Pfirsiche

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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6. Drei Mahlzeiten pro Tag

Nicht nur der Kalorienverbrauch sinkt in den Wechseljahren, auch der Bedarf an Energie ist nicht mehr so hoch, wie in den 20ern. Um abnehmen zu können, muss die tägliche Kalorienzufuhr also reduziert werden. Um dies auch wirklich zu schaffen, ist es ratsam, den Speiseplan auf drei geregelte Mahlzeiten festzulegen, sodass man den Überblick behält. Um den Stoffwechsel noch stärker anzukurbeln (falls man etwas mehr abspecken möchte), kann auch das Prinzip des Intervallfastens sinnvoll sein. Diese Methode, in der wir in einem Zeitraum von sech Stunden essen dürfen und die restlichen 18 Stunden auf Nahrung verzichten, unterstützt den Körper beim Entgiften und speziell die Fettverbrennung wird dabei richtig angekurbelt. Bye, bye Speckröllchen!

7. Einfach mal runterkommen

Stress ist ein wahrer Abnehm-Killer! Manchmal sind die Termine zwischen Job, Familie und Freundeskreis einfach zu viel und dann beginnt der Körper das sogenannte Stresshormon Cortisol auszuschütten. Und genau dieses ist der größte Feind des Stoffwechsels, denn dadurch, dass das Hormon den Körper in "Alarmbereitschaft" versetzt und er schnell und leicht zu verarbeitende Energie benötigt, ist dem Griff zu Schokolade, Chips und Co. nicht mehr so leicht zu wiedertsehen. Gleichzeitig speichert unser Körper sehr viel schneller Fett an, wodurch es auf Dauer zu Stoffwechselstörungen kommen kann. Daher sollten mindesten acht Stunden Schlaf und regelmäßige Entspannungsübungen ebenfalls auf unserer "Stoffwechsel anregen"-Agenda stehen.😌

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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