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Fettiges Essen: Das passiert mit deinem Körper, wenn du es reduzierst

Von Marvena.Ratsch am Montag, 13. April 2020 um 09:00 Uhr

Dass eine fettreiche Ernährung nicht gerade gesund und zuträglich für die Figur ist, dürfte mittlerweile keine allzu großer Überraschung sein. Doch was passiert ganz genau mit dem Körper, wenn du den Anteil von Fett in deinem Speiseplan reduzierst? Wir verraten es dir.

Keine Frage – besonders fettige Speisen wie Pommes, Pizza oder Falafel, erfreuen unseren Gaumen ganz besonders. Doch gleichzeitig bringen diese Speise auch eine Menge negativer Begleiterscheinungen mit sich. Zu viel Fett in der Ernährung kann nämlich den gesamten Organismus aus dem Gleichgewicht bringen und unter anderem dafür sorgen, dass die Verdauung verrückt spielt, der Stoffwechsel träge wird und die Haut unter Unreinheiten leidet. Welche ekeligen Dinge mit deinem Körper passieren, wenn zu häufig fettige Speise in deinem Speiseplan zu finden sind, haben wir bereits ausgemacht. Doch wie sieht das Gegenteil aus? Natürlich solltest du Fett nicht komplett aus deiner Ernährung streichen, schließlich ist dies ein essenzieller Bestandteil. Doch wenn du jeden Tag etwas davon von deinem Speiseplan streichst – vor allem die ungesunden Fette in Fast Food, Snacks und Fertiggerichten –, was passiert dann mit deinem Körper?

1. Dein Hautbild verbessert sich

Wenn sich eine zu fettreiche Ernährung negativ auf die Haut auswirkt und dafür sorgt, dass zu viel Talg produziert wird, die Poren verstopfen und Mitesser, Pickel und Co. zu sprießen beginnen, dann tritt bei einer Reduzierung von Fett logischerweise auch das Gegenteil ein. Besonders wenn du weniger schädliche Transfette, beispielsweise in Chips, sowie gesättigte Fettsäuren in Wurstwaren in deinen täglichen Speiseplan aufnimmst, wirkt dein Teint sehr viel reiner, da die Poren nicht so schnell verstopfen.✨

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2. Die Verdauung arbeitet optimal

Genauso empfindlich wie die Haut, reagiert auch der Darm auf die Ernährung – sowohl im negativen als auch im positiven Sinne. Zu viel Fett macht den Darm beispielsweise träge. Die empfohlene Menge an Fett sollte eigentlich 25 bis 30 Prozent des täglichen Speiseplans ausmachen, doch der durchschnittliche Anteil liegt bei über 35 Prozent. Reduzierst du den Fettanteil in deiner Ernährung also um etwas mehr als fünf Prozent (was nicht viel ist), dann wird sich deine Verdauung bedanken. Eure Mahlzeiten können schneller und einfacher verarbeitet werden, was wiederum auch einen positiven Effekt auf den Stoffwechsel hat.

3. Du bist fitter

Dieser Punkt baut auf den vorherigen auf. Die Verdauung spielt nämlich eine große Rolle in Sachen Wohlbefinden. Läuft diese aufgrund einer fettarmen Ernährung rund, dann fühlst du dich automatisch fitter und bist nicht ständig müde. Dies liegt vor allem daran, dass der Magen-Darm-Trakt nicht mehr so sehr mit der Verarbeitung von zu viel Fett zu kämpfen hat und diese übrig gebliebene Energie anderweitig genutzt werden kann. Beispielsweise für ein kleines Home Workout von Pamela Reif, welches eine straffe Silhouette verspricht.💪🏻

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4. Du kannst zunehmen

Fett reduzieren und gleichzeitig zunehmen? Das klingt im ersten Moment ein wenig paradox, doch isst man weniger fettreiche Mahlzeiten, dann neigt man schnell dazu, diese durch Kohlenhydrate zu ersetzen. Doch gerade wenn dies einfache Carbs in Nudeln und Backwaren aus Weißmehl sind, kann sich das negativ auf deine Figur auswirken. Diese Lebensmittel halten nämlich nicht sehr lange satt und zudem bringen sie den Blutzuckerspiegel aus dem Gleichgewicht, sodass Heißhungerattacken auf der Tagesordnung stehen. Denk also daran: Wenn du Fett reduzierst, dann ersetze es lieber durch Obst und Gemüse. Dann können die überschüssigen Pfunde auch einfacher purzeln.

5. Dein Herz-Kreislauf-System funktioniert besser

Zu viel Fett in der Ernährung – vor allem die gesättigten Fettsäuren und Transfette – kann ein großer Faktor bei der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein. Durch einen fettreichen Speiseplan kann sich der Blutfettgehalt im Blut erhöhen, welcher das Risiko von koronaren Herzkrankheiten erhöht. Isst du dagegen weniger Fett und wenn dann eher ungesättigte Fettsäuren, wirkt sich dies logischerweise gegenteilig aus und Herz, Blutgefäße und Arterien werden gestärkt.💕

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