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Laut Wissenschaft: Mit diesen Tipps erreichst du deine Traumfigur

Von Silky am Donnerstag, 9. April 2020 um 16:53 Uhr

Du willst diesen Sommer deine Wunschfigur erreichen, aber nicht auf verrückte Diäten setzen? Musst du auch nicht, denn die Wissenschaft hat diese effektiven Tipps für dich…

Auch wenn wir momentan aufgrund der Selbst-Isolation und Quarantäne zuhause bleiben müssen, muss unserer Traumfigur nichts im Weg stehen. Gerade jetzt müssen wir uns zusammenreißen und diszipliniert bleiben, damit lästige Heißhungerattacken einer schlanken Körpermitte nichts antun können. Denn momentan ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass wir es uns zuhause zu gemütlich machen und lieber eine Fertigpizza essen oder nach einer Tüte Chips greifen, anstatt selbst etwas Gesundes zu kochen. Neben regelmäßigen Home Workouts solltest du also auch auf deine Ernährung achten. Dabei meinen wir nicht langfristiges Fasten oder eine ungesunde Crash-Diät. Dass so etwas nichts bringt, wissen wir bereits und würden wir dir auch nicht empfehlen. Wir hören lieber auf die Wissenschaft, die uns jetzt einige Ernährungstricks liefert, welche wir ab sofort befolgen sollten. Der amerikanische Arzt Dr. Michael Greger hat sieben Tipps zusammengestellt, die wissenschaftlich erwiesen haben, dass sie beim Abnehmen helfen. Welche das sind, verraten wir dir jetzt.

1. Pflanzliche Ernährung

Dass Gemüse und vegetarische Gerichte ziemlich gesund sind, war uns bereits bekannt. Die Wissenschaft stimmt zu und sagt auch, dass eine pflanzliche Ernährung dem Körper Gutes tut. Das soll allerdings nicht bedeuten, dass du nun Vegetarier oder Veganer werden musst. Achte einfach nur darauf, dass du regelmäßig Lebensmittel, wie Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, Vollkornprodukte, Gemüse und Obst auf deinen täglichen Speiseplan setzt. Auch bei der Milch kannst du auf eine pflanzliche Variante, wie Hafer-, Mandel, Soja-, oder Kokosmilch umsteigen.

2. Clean Eating

Lebensmittel, die bereits verarbeitet und industriell belastet wurden, solltest du aus deiner Diät streichen. Dr. Greger hat im Rahmen seiner Forschung feststellen können, dass sogar kleinste Plastikpartikel einen negativen Einfluss auf unser Gewicht haben. Sie können unsere Hormone durcheinanderbringen, den Appetit steigern und sogar für einen langsamen Stoffwechsel sorgen. Das alles hat zur Folge, dass wir schneller zunehmen. Beim Kauf solltest du daher auf Bio-Produkte und Flaschen oder Verpackungen aus Glas setzen.

3. Entzündungen hemmen

Industriell verarbeitete Lebensmittel, wie Weißmehl, Zucker und Co. sorgen darüber hinaus auch noch für Entzündungen im Körper. Diese verursachen nicht nur Pickel, sondern verhindern, dass unser Gehirn das hungerstillende Hormon Leptin erkennt. Die Wahrscheinlichkeit, mit solchen Nahrungsmitteln über die Jahre zuzunehmen, steigt um über 30 Prozent. Es ist also umso wichtiger entzündungshemmende Mittel zu sich zu nehmen. Dazu gehören unter anderem das Superfood Kurkuma, Blaubeeren, Wildlachs, Chia- und Leinsamen. Letzteres kannst du hervorragend in dein tägliches Müsli oder Smoothie hinzufügen.

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4. Ballaststoffe

Lebensmittel, wie Rosenkohl, Haferflocken, Vollkornprodukte oder Flohsamen, die einen hohen Anteil an Ballaststoffen haben, schlagen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Diese Nahrungsmittel quellen im Magen auf, sodass sie nicht nur für eine gesunde Darmflora sorgen, sondern uns auch noch langfristig sättigen. Nicht nur unsere Verdauung wird durch sie angekurbelt, auch der Stoffwechsel läuft auf Hochtouren, sodass die Pfunde purzeln. Hier findest du noch weitere Lebensmittel und Gemüsesorten, die Ballaststoffe enthalten.

5. Nicht zu sehr salzen

Eine ungesalzene Suppe oder ein Gericht, welches keinen salzigen Beigeschmack hat, ist oft nicht lecker. Du solltest allerdings darauf achten, dass du nicht Speisen mit zu viel Salz isst. Denn zu viel von dem Gewürz kann das Hormon Ghrelin, welches appetitanregend wirkt, anregen. Ein Beispiel solcher Gerichte sind beispielsweise Fertigwaren. Am besten kochst du selbst zuhause mit frischen Zutaten, damit du auch genau weißt, was alles auf deinem Teller ist. Du kannst übrigens auch komplett auf Salz verzichten und zu Alternativen, wie leckeren Rosmarin, Fenchel oder Sojasoße greifen, die dir geschmacklich ein ähnliches Ergebnis geben.

6. Die richtige Mahlzeit

Unser Stoffwechsel ist am Morgen schneller, daher werden die Frühstückskalorien auch besser verbrannt. Um deine Traumfigur einen Schritt näherzukommen, kannst du auf ein sättigendes Porridge oder kohlenhydratarmes Omelett setzen. Isst du übrigens am Abend eine kalorienreiche Mahlzeit, fällt es deinem Körper schwerer mit den Kalorien umzugehen. Was du stattdessen abends tun solltest, um im Schlaf überschüssige Kilos verschwinden zu lassen, verraten wir hier.

7. Auf die Energiedichte achten

Dass Lebensmittel Kalorien haben, ist uns allen bereits bekannt. Wie viele von diesen aber bereits in einem Gramm sind, verrät die Energiedichte. Merken kannst du dir also Folgendes: Nahrungsmittel und Snacks, die eine geringe Energiedichte haben, kannst du reuelos in größeren Mengen essen, ohne, dass du zunimmst. Ein Beispiel dafür sind Avocados, mageres Fleisch, Salat oder Linsen. Aufpassen solltest du logischerweise dann auf Leckereien, die in kleiner Menge viele Kalorien beinhalten. Einen Bogen machst du also lieber um Öle, fettige Fleischsorte, Brot oder Schokolade.

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