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Heißhunger: Diese Tricks verhindern plötzliche Fressattacken im Home Office

Von Marvena.Ratsch am Donnerstag, 19. März 2020 um 11:16 Uhr

Im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus befinden sich momentan viele von uns im Home Office. Zuhause haben wir allerdings uneingeschränkten Zugang zu ungesunden Snacks, die nur darauf warten, von uns geschlemmt zu werden. Zum Glück gibt es einige Tricks, dank denen wir den Heißhungerattacken widerstehen können...

Das sich schnell verbreitende Coronoavirus wirkt sich seit einigen Tagen deutlich auf unseren Alltag aus. Geschäfte bleiben geschlossen, Kinos und Fitnessstudios haben zu und die Arbeit erledigen viele von uns mittlerweile ebenfalls von Zuhause aus. Nur so kann die Ausbreitung ein wenig verlangsamt werden. Allerdings birgt das Leben unter Quarantäne so einige Tücken, die sich nicht nur auf unsere Stimmung und unsere Beziehung, sondern auch auf unsere Figur auswirken können. Wir haben deutlich weniger Bewegung und müssen die Einheiten im Gym gegen Home Workouts tauschen, um unsere Silhouette weiterhin zu straffen. Doch viel größere Auswirkungen, als die fehlende tägliche Bewegung an sich, hat vor allem die Ernährung in der Isolation auf unsere Figur. Während wir nämlich den gesamten Tag in unseren vier Wänden vor dem Laptop hocken, ist die Schublade mit all den verlockenden Snacks immer in Reichweite. Da fällt es besonders schwer, nicht einfach mal hineinzugreifen und sich eine der fettigen, süßen oder salzigen Leckereien zu gönnen. Natürlich würden sich diese spätestens nach ein paar Tagen auf der Waage bemerkbar machen. Damit es also gar nicht so weit kommt, können wir mithilfe einiger Tipps gegen diese lästigen Heißhungerattacken, die uns während des Home Office gefühlt alle zehn Minuten überfallen, effektiv angehen.😋

1. Ein protein- und ballaststoffreiches Frühstück

Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages und mit einer mit Bedacht ausgewählten Speise können wir dafür sorgen, dass wir seltener von Heißhungerattacken überfallen werden. Wichtig ist, dass vor allem Proteine und Ballaststoffe, die beispielsweise in Haferflocken, Quark und Joghurt sowie in frischem Obst enthalten sind, auf dem Teller landen. Diese halten zum einen lange satt und zum anderen bringen sie den Blutzuckerspiegel nicht aus dem Gleichgewicht, welcher einen besonders hohen Einfluss auf die Entstehung plötzlicher Gelüste hat.

©Photo by Brooke Lark on Unsplash

2. Der Duft von Vanille

Da ist es schon wieder – dieses drängende Gefühl, einen Schokoriegel aus der Verpackung zu schälen und sich diesen in den Mund zu schieben. Wenn wir genau dieses Verlangen spüren, dann wird es Zeit, dass wir ein Fläschchen Vanillearoma öffnen und daran riechen. Wissenschaftler des St. George's Hospital in London haben nämlich beobachtet, dass wir weniger Appetit verspüren, wenn wir den Duft von Vanille inhalieren. Dies liegt daran, dass das vegetative Nervensystem so beeinflusst wird, dass es dem Gehirn vermittelt man sei satt.

3. Nüsse immer griffbereit haben

Natürlich müssen wir nicht immer der Lust nach etwas zu Knabbern widerstehen. Damit wir allerdings nicht zu den Kalorienbomben greifen, sollten wir immer eine kleine Portion an Nüssen in unserer Nähe haben. Mandeln, Walnüsse und Co. haben zwar ebenfalls einen hohen Anteil an Kalorien, doch gleichzeitig sind sie reich an essenziellen Nährstoffen, die lange sättigen und dabei den Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht halten. Besonders wenn wir Lust auf Schokolade haben, kann eine kleine Handvoll des gesunden Snacks wahre Wunder bewirken.

©Photo by Mgg Vitchakorn on Unsplash

4. Das Verlangen nach Snacks wegdrücken

Nein, die Rede ist nicht davon, dass wir das verlangende Gefühl nach diesen kalorienreichen Leckereien einfach unterdrücken. Es gibt auch eine Möglichkeit gegen Heißhungerattacken anzugehen, die weniger Selbstdisziplin erfordert. Eine Technik aus der Akupressur kann nämlich dafür sorgen, dass das Gehirn so beeinflusst wird, dass ein Sättigungsgefühl eintritt. Dafür einfach für 30 Sekunden mit dem Zeigefinger auf den Punkt zwischen Nase und Oberlippe drücken. Voilà, die Gelüste sind verschwunden.

5. Ein Kaugummi kauen

Kaugummis helfen nur gegen einen unangenehmen Atem? Von wegen! Wenn uns mal wieder nach einem fettigen Snack ist, dann können wir uns einfach ein Gum oder auch einen Minzbonbon in den Mund schieben. Der Minzgeschmack wirkt sich – ganz ähnlich wie das Vanillearoma – auf das Sättigungszentrum des Gehirns aus, sodass Verlangen sofort abnimmt. Zähneputzen oder eine Tasse Pfefferminztee haben übrigens einen ganz ähnlichen Effekt.


©Adobestock

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