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Metabolismus: Diese Stoffwechsel-Fehler lassen dich nicht abnehmen

Von Jenny am Donnerstag, 13. August 2020 um 09:42 Uhr

Damit die Pfunde ins Purzeln kommen ist ein funktionierender Stoffwechsel das A und O. Welche Fehler ihn verlangsamen oder runieren könnten, haben wir deshalb in Erfahrung gebracht.

Wenn Diäten einfach nicht helfen wollen und die Pfunde trotz jeglicher Bemühungen nicht schwinden, kann dieser frustrierende Zustand verschiedene Ursachen haben. Neben einer Schilddrüsenunterfunktion kann ein Grund beispielsweise ein verlangsamter Stoffwechsel sein, welche nämlich große Auswirkungen auf unser Gewicht hat. Denn der Metabolismus ist für alle biochemischen Prozesse innerhalb unserer Zellen verantwortlich, wandelt Nahrung in Energie um und leitet gleichzeitig Gift- und Abfallstoffe aus unserem Körper hinaus. Läuft dieser auf Hochtouren können Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Fette und Eiweiß im Handumdrehen verwertet werden und der sogenannte Metabolismus kommt einer Fettverbrennungsmaschine gleich. Begehen wir allerdings bestimmte Fehler im Alltag oder unserer Ernährung kann sich dies in seiner Verlangsamung und einer Gewichtsstagnation oder -zunahme rächen, weshalb wir die häuftigsten Fauxpas, die dich zunehmen lassen, aufgelistet haben.

1. Unregelmäßige Mahlzeiten

In einem stressigen Alltag ist es manchmal überhaupt nicht möglich, sich morgens, mittags, abends mit einer gesunden Speise zu versorgen. Wünschst du dir allerdings einen funktionstüchtigen Stoffwechsel, kommst du auch um regelmäßige Mahlzeiten nicht herum. Sobald nämlich mehr als 16 Stunden zwischen ihnen liegen, vermindert sich auch die Funktion des Metabolismus und dieser läuft auf Sparflamme. Ähnlich verhält es sich im Allgemeinen mit zu wenig Nahrung, die der Körper braucht, um genügend Energie zu tanken. Bekommt er diese nicht zugeführt, läuft der gesamte Organismus deutlich verlangsamt.

2. Die fehlende Würze

Chili, Knoblauch oder Pfeffer sind allesamt Gewürze, die verschiedenen Speisen eine ordentliche Schärfe verleihen können. Verzichtest du in deinen Speisen gänzlich darauf oder wendest nur eine leichte Prise an, kann genau das deinen Stoffwechsel im Negativen beeinflussen. Gerade das in Chili enthaltene Capsaicin, sorgt nämlich für eine Aktivierung des Metabolismus und kurbelt die Fettverbrennung effektiv an. Hast du Probleme mit scharfem Essen, solltest du dich am besten langsam herantasten und dich zunächst durch milde Schärfegrade probieren.

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3. Nicht genügend Wasser trinken

Nicht nur bei der aktuellen Hitzeperiode sollte eine Wasserflasche ein täglicher Begleiter sein, auch an anderen Tagen, gilt es, sich den Null-Kalorien-Drink in reichen Mengen zu verabreichen. Denn kommt das Trinken viel zu kurz, kann dies zahlreiche negative Folgen auf deinen Körper haben, wobei eine von ihnen ein verlangsamter Stoffwechsel ist, dank dem überschüssige Kilos zum Problem werden. Wer dem Ganzen entgegenwirken will, der greift pro Tag zu mindestens zwei bis drei Liter des kühlen Nass'. Noch ein paar Tipps: Bei der eisgekühlten Variante muss der Körper mehr Energie aufwenden, sodass zusätzlich Fett verbrannt wird. Verfeinern außerdem Zitrusfrüchte den geschmacksneutralen Drink, regst du nochmals die Verdauung und somit die Hormonproduktion von Serotonin und Noradrenalin an, welche den Stoffwechsel nochmals auf Hochleistung pushen.

4. Unzureichende Bewegung

Ein absoluter Booster für den Stoffwechsel ist und bleibt schweißtreibender Sport, der deinen Grundumsatz erhöht. Stehen anstatt solcher Workouts viel mehr eine Auszeit auf der Couch und tägliches, stundenlanges Sitzen auf der Arbeit auf dem Plan, ist es wenig verwunderlich, dass der Metabolismus leidet. Wichtig zu wissen, ist außerdem, dass Ausdauersport allein nicht ausreicht, um den Stoffwechsel zu optimieren, sondern es hierfür auch ein Krafttraining braucht. Denn bekanntlich ist es die Muskelmasse, die Kalorien schneller verbrennt, als es Fetttgewebe tut.

5. Zu wenig Schlaf

Nicht nur für einen ausgeruhten, erholten Körper ist genügend Schlaf extrem wichtig, auch für einen funktionierenden Stoffwechsel braucht es die ruhenden Stunden. Kuscheln wir uns nämlich länger in unsere Laken, wird das Hungerhormon Ghrelin gehemmt, während das Sättigungshormon Leptin ausgeschüttet wird. Zudem ergaben verschiedene Studien, dass weniger als vier Stunden Schlaf sowie eine unregelmäßige Nachtruhe den Stoffwechsel durcheinanderbringt. Schließlich kann die fehlende Pause auch zu Heißhungerattacken führen, bei denen wir süßen und salzigen Sünden verfallen, die sich wiederum auf der Waage bemerkbar machen.

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