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Haferflocken: Dieser Fehler bei der Zubereitung des Getreides macht dick

Von Marvena.Ratsch am Dienstag, 14. Juli 2020 um 12:18 Uhr

Dass Haferflocken wahre Wunder im Kampf gegen die überschüssigen Kilos an Bauch, Hüften und Po bewirken können, dürfte kein allzu großes Geheimnis mehr sein. Doch begeht ihr diesen einen Fehler bei der Zubereitung des Getreides, kann es auch das Gegenteil bewirken und dick machen.

Die Ansicht, dass Kohlenhydrate schlecht sind, wenn man die Pfunde zum Purzeln bringen möchte, ist längst veraltet und so sind hochwertige Carbs auf einem ausgewogenen Speiseplan kaum noch wegzudenken. Wenn wir von hochwertigen Kohlenhydraten schreiben, meinen wir vor allem die langkettigen Varianten, die vom Körper nur sehr langsam verdaut werden, für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl sorgen, den Blutzuckerspiegel regulieren und gleichzeitig auch noch das Risiko von fiesen Heißhungerattacken minimieren. Ein Lebensmittel, welche die Liste dieser gesunden Carbs mit Abstand anführt und bei vielen Menschen mittlerweile jeden Tag als Frühstück auf den Tisch kommt, sind Haferflocken. Das Getreide hilft nicht nur optimal beim Abnehmen, wie auch wissenschaftliche Untersuchungen belegen konnten, es ist in seiner Zubereitung auch noch super vielfältig. Apropos Zubereitung: Wenn es darum geht, solltet ihr ein wenig vorsichtig sein, denn ein ganz bestimmter Fehler kann das komplette Gegenteil bewirken und dafür sorgen, dass die Zahl auf der Waage in die Höhe schießt.

DIESEN Fehler bei der Zubereitung von Haferflocken solltet ihr vermeiden

Ob nun in Form von Müsli, als Auflauf oder als cremiges Porridgegreift ihr jeden Morgen zu Haferflocken, ist euch ein abwechslungsreicher, köstlicher und energiegeladener Start in den Tag gewiss. Doch gerade, wenn ihr euch die morgendliche Mahlzeit zubereitet, solltet ihr einen bestimmten Fauxpas vermeiden, denn dieser verwandelt die Getreideflocken in eine richtige Kalorienbombe. Wie viel Gramm ihr von den Kohlenhydraten essen dürft, um die Kilos zum Schmelzen zu bringen, haben wir bereits verraten, doch es kommt nicht nur auf die eigentliche Menge dieses Lebensmittels an, sondern auch auf das, was dazu serviert wird. Oftmals kommen Müsli, Porridge und Co. nicht ohne Toppings, à la Obst, Nüssen, Soßen oder anderen Leckereien, aus, und wenn es darum geht, könnt ihr in ein ganz großes Fettnäpfchen treten.

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Eine normale Portion Haferflocken mit einer Menge von 50 Gramm und 150 Millilitern pflanzlicher Milch enthält circa 250 Kalorien. Das ist weder besonders wenig, noch besonders viel, doch erweitert ihr diese Mahlzeit schließlich um weitere Zutaten, kann sich das ganz schnell ändern. Auch, wenn Obst eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralien bereithält, so sollte der Kaloriengehalt von Früchten nicht unterschätzt werden. Doch gerade das passiert ganz schnell bei der Zubereitung von Haferflocken, denn Bananen, Äpfel und Co. sind das wohl beliebteste Topping für das Getreide. Um ein wenig Abwechslung in das Gericht zu zaubern, wird auch nicht nur zu einer Sorte gegriffen, sondern viele verschiedene miteinander kombiniert. Dies führt wiederum dazu, dass der Kaloriengehalt des Frühstücks stetig wächst. Hier ein Apfel mit 50 Kalorien, da eine Banane mit circa 100 Kalorien und eine Handvoll Nüsse und Samen zum Schluss dürfen natürlich auch nicht fehlen. Ganz schnell enthält die Mahlzeit dann keine 250 sondern 500 oder gar mehr Kalorien. Doch es geht nicht nur darum, dass der hohe Fruchtzuckergehalt in den Früchten den Blutzuckerspiegel negativ beeinflusst, wodurch dieser viel zu stark schwankt und ihr mit Müdigkeit und plötzliche Heißhungerattacken zu kämpfen habt. Dies wirkt sich langfristig schließlich auch auf das Gewicht aus und die Traumfigur rückt in immer weitere Ferne. Besser ist es, wenn ihr das Getreide in Zukunft mit kalorienarmen Früchten wie roten Beeren kombiniert und versucht, euch bei den Toppings ein wenig zurückzuhalten. Köstlich schmecken tut das Frühstück trotzdem.😋

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