Lifestyle

Bauchfett reduzieren: So funktioniert es – ganz ohne Sport

Von Jenny am Donnerstag, 9. August 2018 um 10:22 Uhr

Die überschüssigen Pfunde an eurem Bauch wollen einfach nicht verschwinden? Wir verraten euch, wieso Fett an dieser Zone eures Körpers entsteht und welche Tipps wirklich effektiv der Problemzone den Kampf ansagen...

Neben ungeliebten Winkearmen, den allseits bekannten Reiterhosen oder zu viel Hüftgold, ist vor allem der Bauch eine weit verbreitete Problemzone unter uns Ladies. Natürlich gibt es Kleider und Oberteile, die uns die ungeliebten Fettpölsterchen wegschummeln lassen. Wer allerdings nicht nur mit bestimmten Looks eine top Figur machen möchte, sondern gezielt den Bauch in Shape bringen will, sollte bestimmte Dinge beachten, denn aufgrund von Östrogenen ist es bei uns Frauen vor allem dieser oder der Po, an dem das Fett gespeichert wird. Wir verraten euch, wie ihr dem abhelfen könnt... 😍

Wie entsteht Bauchfett?

Zunächst sollten wir aber die Ursache der ungeliebten Fettpölsterchen klären. Nicht nur aufgrund der Östrogene nehmen Frauen hier insbesondere häufig zu, auch eine zucker- und kalorienreiche Ernährung bedingt das Bauchfett. Demnach werden mehr Kalorien aufgenommen, als der Körper braucht und diese an Stellen abgelagert, die wir schließlich zu unseren Problemzonen erklären. Lagert sich das Fett hier am Bauch ab, sprechen wir von inneren Fettpolstern.

Neueste Studien beweisen außerdem, dass eine Menge Stress dafür sorgt, dass die sogenannten Rettungsringe an dieser Körperstelle entstehen. Der fordernde Chef, ein voller Terminkalender und die unrealistischen Vorbilder, die auf Instagram und Co. zeigen, wie eine schöne Frau auszusehen hat, können also ebenfalls ihren Beitrag leisten. Diese Form von Überforderung sorgt nämlich dafür, dass das Hormon Cortisol ausgeschüttet wird und genau dieses kann daran schuld sein, dass der Traumbody von Emily Ratajkowski für so manch eine auch nur ein Traum bleibt. Es verleitet uns nämlich nicht nur zu Heißhungerattacken, sondern sorgt auch dafür dass unser Stoffwechsel verlangsamt und Kalorien und Fette schwerer abgebaut werden können.

Was hilft gegen Bauchfett?

Da das Bauchfett aber nicht nur unschön ist und uns vor allem in der Bikini-Saison oftmals ärgert, sondern auch Krankheiten wie Diabetes oder das Risiko auf einen Schlaganfall oder Herzinfarkt erhöhen kann, ist es wichtig, diese Problemzone in den Angriff zu nehmen. Wir verraten euch, wie ihr dem abhelfen könnt... 😍

1. Stress abbauen

Euch schwirrt der Kopf von der Arbeit und selbst an euren freien Minuten habt ihr Freizeitstress ohne Ende? Schluss damit, denn ihr belastet damit nicht nur eure Seele, sondern sorgt wie gesagt auch dafür, dass Cortisol ausgeschüttet wird, was euch dazu bringt, zu Ungesundem zu greifen und das fiese Fett auch noch abspeichert. Wer alltäglichen Stress nicht vermeiden kann, sollte sich unbedingt ein Ventil suchen, wo dieser abgebaut werden kann. Ein gutes Buch oder eine entspannende Massage und genügend Schlaf (also mindestens 8 Stunden) können wahren Wunder bewirken.

2. Verkleinert eure Tagesrationen

Auch wenn es zunächst einiges an Durchhaltevermögen braucht, machen kleine Portionen, hinsichtlich eures Bauchfettes, einen großen Unterschied. Wenn ihr die täglichen Rationen verkleinert, werdet ihr schnell merken, dass ihr schon bald mit weniger Essen zufrieden seid, euer Sättigungsgefühl sich schneller einstellt und die Pfunde an eurem Bauch schmelzen.

3. Schluss mit Zucker

Wir wissen, dass ein gutes Stück Schokolade nicht nur unglaublich lecker ist, sondern auch so manchen Kummer beseitigt. Hinsichtlich eures Bauchfettes ist die Nascherei aber der schlimmste Feind. Das Gleiche gilt natürlich auch für andere Süßigkeiten. Wenn ihr wirklich einen flachen Bauch zum Ziel habt, solltet ihr unbedingt auf diese verzichten oder euch nur sehr selten eine Kleinigkeit gönnen. Übrigens zählen auch Softdrinks wie Limonade in diesem Fall zu den süßen Sünden, die vom Speiseplan gestrichen werden sollten.

4. Trinkt Apfelessig

Apfelessig kennt ihr eigentlich nur in Zusammenhang mit einer Fruchtfliegenfalle? Das solltet ihr schnell ändern, denn das, zugegebenermaßen, gewöhnungsbedürftige Lebensmittel ist ein Hausmittelchen, das die Pfunde am Bauch purzeln lässt. Wie das funktioniert? Apfelessig enthält Säure, Pektine und auch Carotin und bringt die Darmflora wieder ins Reine, tötet Viren und Bakterien ab und schafft es Dickmacher zu verarbeiten, sodass sie nicht ansetzten. Rührt einfach einen Esslöffel in ein Glas Wasser und dann heißt es: Augen zu und durch. 😉

 

5. Esst Vollkorn…

Weißbrot, Pasta und Reis gehören garantiert zu den Lebensmitteln auf die ihr verzichten solltet, wenn ihr einen Bauch wie Bella Hadid haben wollt. Sie werden nämlich deutlich schneller als Vollkornprodukte in Zucker aufgespalten, halten demnach nicht besonders lange satt und setzen an. Außerdem sorgen Vollkornprodukte mit sättigenden Ballaststoffen und komplexen Kohlenhydraten dafür, dass ihr nicht sofort wieder hungrig seid und zu Ungesundem greift...

6. …und Sauerkraut

Ein weiteres echtes Superfood, wenn es um den Verlust überschüssiger Pfunde am Bauch geht, ist das Sauerkraut. Auch dieses probiotische Lebensmittel sorgt nämlich dafür, dass eure Darmflora ins Gleichgewicht kommt und kurbelt euren Stoffwechsel an. Klingt so, als könnte man damit das eine oder andere Kilo einsparen. Und das ist auch so! 👏🏼

7. Setzt auf gesunde Fette

Ihr wolltet eigentlich die Fette von eurem Speiseplan streichen? Das braucht ihr gar nicht. Wichtig ist nur, dass ihr vor allem die Sorte der gesunden Proteine und Fette zu euch nehmt. Süßkartoffeln, Avocados oder Nüsse sind deshalb ebenfalls total hilfreich, wenn man einige Kilos verlieren möchte – natürlich in Maßen.

Du willst noch mehr Tipps wie du deine Ernährung auf Trapp bringst?

Naschen am Abend: 5 gesunde TV-Snacks, die beim Abnehmen helfen

Abnehmen bei der Arbeit: Mit diesen 7 Tipps gelingt es – trotz Zeitmangel

Keto-Diät: So funktioniert der neue Ernährungstrend

Themen