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Bauchfett reduzieren: So funktioniert es – ganz ohne Sport

Von Jenny am Freitag, 17. Mai 2019 um 14:08 Uhr

Die überschüssigen Pfunde an eurem Bauch wollen einfach nicht verschwinden? Wir verraten euch, wieso Fett an dieser Zone eures Körpers entsteht und welche Tipps wirklich effektiv der Problemzone den Kampf ansagen.

Neben ungeliebten Winkearmen, den allseits bekannten Reiterhosen oder zu viel Hüftgold, ist vor allem der Bauch eine weit verbreitete Problemzone unter uns Ladies. Natürlich gibt es Kleider und Oberteile, die uns die ungeliebten Fettpölsterchen wegschummeln lassen. Wer allerdings nicht nur mit bestimmten Looks eine top Figur machen möchte, sondern gezielt den Bauch in Shape bringen will, sollte bestimmte Dinge beachten, denn aufgrund von Östrogenen ist es bei uns Frauen vor allem dieser oder der Po, an dem das Fett gespeichert wird. Wir verraten euch, wie ihr dem abhelfen könnt - ohne gleich zur Fett-weg-Spritze greifen zu müssen. 😍

Wie entsteht Bauchfett?

Zunächst sollten wir aber die Ursache der ungeliebten Fettpölsterchen klären. Nicht nur aufgrund der Östrogene nehmen Frauen hier insbesondere häufig zu, auch eine zucker- und kalorienreiche Ernährung bedingt das Bauchfett. Demnach werden mehr Kalorien aufgenommen, als der Körper braucht und diese an Stellen abgelagert, die wir schließlich zu unseren Problemzonen erklären. Lagert sich das Fett hier am Bauch ab, sprechen wir von inneren Fettpolstern.

Neueste Studien beweisen außerdem, dass eine Menge Stress dafür sorgt, dass die sogenannten Rettungsringe an dieser Körperstelle entstehen. Der fordernde Chef, ein voller Terminkalender und die unrealistischen Vorbilder, die auf Instagram und Co. zeigen, wie eine schöne Frau auszusehen hat, können also ebenfalls ihren Beitrag leisten. Diese Form von Überforderung sorgt nämlich dafür, dass das Hormon Cortisol ausgeschüttet wird und genau das kann daran schuld sein, dass der Traumbody von Emily Ratajkowski für so manch eine auch nur ein Traum bleibt. Es verleitet uns nämlich nicht nur zu Heißhungerattacken, sondern sorgt auch dafür dass unser Stoffwechsel verlangsamt und Kalorien und Fette schwerer abgebaut werden können.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Warum ist Bauchfett so gefährlich?

Neben diesen Problemen gibt es allerdings noch weitere gefährlichere Folgen, anhand derer deutlich wird, wie ungesund das Bauchfett wirklich ist und das man versuchen sollte dieses loszuwerden. Insbesondere Bluthochdruck und Diabetes können durch die Ablagerung des Fettes rund um die Verdauungsorgane bedingt werden. Das Fett, das in dem Fall die Bauchhöhle füllt, wird dabei als Viszeralfett bezeichnet. Dieses kann schließlich die Entstehung von Botenstoffen herbeiführen, die wiederum die Insulinproduktion fördern und so Entzündungen herbeiführen. Im schlimmsten Fall können sogar ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall aus den übermäßigen Pfunden in dieser Region unseres Körpers resultieren und einen das Leben kosten.

Was hilft gegen Bauchfett?

Da das Bauchfett also nicht nur unschön ist und uns vor allem in der Bikini-Saison oftmals ärgert, sondern auch das Risiko an zu erkranken, erhöhen kann, ist es wichtig, diese Problemzone ernsthaft in den Angriff zu nehmen. Wir verraten euch, wie ihr dem Bauchfett abhelfen könnt: 💕

1. Grapefruits essen

Auch wenn zu viele Früchte mit Vorsicht zu genießen sind, da sie viel Fruchtzucker und damit auch Kohlenhydrate enthalten, solltet ihr öfter mal eine Grapefruit zu euch nehmen. Denn sie enthält nicht nur besonders viel Wasser, sondern ist auch reich an Antioxidantien, die dafür sorgen, dass der Insulinspiegel im Gleichgewicht bleibt. Was wichtig ist, da Insulin in gewissen Maßen die Fettverbrennung hemmen kann und uns somit bei der Gewichtsabnahme beeinflusst.

2. Granatapfel zum Frühstück

Auch wenn es manchmal eine echte Herausforderung oder sogar eine Sauerei sein kann, an die süßen Kerne des Granatapfels zu gelangen, helfen diese dabei unser Bauchfett loszuwerden. Denn auch die Kerne beinhalten ebenfalls viele Antioxidantien und kurbeln somit den Stoffwechsel an. Eine Handvoll einfach über das morgendliche Müsli streuen, ist also nicht nur super lecker, sondern lässt uns auch überschüssige Kilos in Angriff nehmen.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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3.  Vitamin D tanken

Kaum zu glauben, aber es ist wahr: Vitamin D, das beispielsweise die Bräune im Sommer hervorbringt, steht in direktem Zusammenhang mit der Entstehung von Bauchfett. Das besagt eine Studie, die niederländische Forscher in diesem Jahr durchführten. Die Untersuchung soll in der Zukunft noch erweitert und das Phänomen anhand einer größeren Probandenzahl untersucht werden. Es ließ sich jedoch jetzt schon feststellen, dass die Testpersonen mit höherem Vitamin D weniger Bauchfett aufweisen, als solche mit einem niederigeren Wert. Außerdem bringt das Sonnenvitamin die Zellerneuerung voran und stärkt das Immunsystem. Genau dadurch fühlen wir uns fitter und demnach weniger schlapp, was bei dem Erreichen des Ziels "Traumbody" wichtige Faktoren sind, um den inneren Schweinehund zu überwinden und ins Gym zu stürmen. 😉

4. Stress abbauen

Euch schwirrt der Kopf von der Arbeit und selbst an euren freien Minuten habt ihr Freizeitstress ohne Ende? Schluss damit, denn ihr belastet damit nicht nur eure Seele, sondern sorgt wie gesagt auch dafür, dass Cortisol ausgeschüttet wird, was euch dazu bringt, zu Ungesundem zu greifen und das fiese Fett auch noch abspeichert. Wer alltäglichen Stress nicht vermeiden kann, sollte sich unbedingt ein Ventil suchen, bei dem dieser abgebaut werden kann. Ein gutes Buch oder eine entspannende Massage und genügend Schlaf (also mindestens 8 Stunden) können wahre Wunder bewirken.

5. Verkleinert eure Tagesrationen

Auch wenn es zunächst einiges an Durchhaltevermögen braucht, machen kleine Portionen, hinsichtlich eures Bauchfettes, einen großen Unterschied. Wenn ihr die täglichen Rationen verkleinert, werdet ihr schnell merken, dass ihr schon bald mit weniger Essen zufrieden seid, euer Sättigungsgefühl sich schneller einstellt und die Pfunde an eurem Bauch schmelzen.

6. Schluss mit Zucker

Wir wissen, dass ein gutes Stück Schokolade nicht nur unglaublich lecker ist, sondern auch so manchen Kummer beseitigt. Hinsichtlich eures Bauchfettes ist die Nascherei aber der schlimmste Feind. Das Gleiche gilt natürlich auch für andere Süßigkeiten. Wenn ihr wirklich einen flachen Bauch zum Ziel habt, solltet ihr unbedingt auf diese verzichten oder euch nur sehr selten eine Kleinigkeit gönnen. Übrigens zählen auch Softdrinks wie Limonade in diesem Fall zu den süßen Sünden, die vom Speiseplan gestrichen werden sollten.

7. Trinkt Apfelessig

Apfelessig kennt ihr eigentlich nur in Zusammenhang mit einer Fruchtfliegenfalle? Das werden wir jetzt ändern! Denn das – zugegebenermaßen – gewöhnungsbedürftige Lebensmittel ist ein Hausmittelchen, das die Pfunde am Bauch purzeln lässt. Wie das funktioniert? Apfelessig enthält Säure, Pektine und auch Carotin und bringt die Darmflora wieder ins Reine, tötet Viren und Bakterien ab und schafft es Dickmacher zu verarbeiten, sodass sie nicht ansetzten. Rührt einfach einen Esslöffel in ein Glas Wasser und dann heißt es: Augen zu und durch. 😉

8. Esst Vollkorn…

Weißbrot, Pasta und Reis gehören garantiert zu den Lebensmitteln auf die ihr verzichten solltet, wenn ihr einen Bauch wie Bella Hadid haben wollt. Sie werden nämlich deutlich schneller als Vollkornprodukte in Zucker aufgespalten, halten demnach nicht besonders lange satt und setzen an. Außerdem sorgen Vollkornprodukte mit sättigenden Ballaststoffen und komplexen Kohlenhydraten dafür, dass ihr nicht sofort wieder hungrig seid und zu Ungesundem greift...

9. …und Sauerkraut

Ein weiteres echtes Superfood, wenn es um den Verlust überschüssiger Pfunde am Bauch geht, ist das Sauerkraut. Auch dieses probiotische Lebensmittel sorgt nämlich dafür, dass eure Darmflora ins Gleichgewicht kommt und kurbelt euren Stoffwechsel an. Klingt so, als könnte man damit das eine oder andere Kilo einsparen. Und das ist auch so! 👏🏼

10. Setzt auf gesunde Fette

Ihr wolltet eigentlich die Fette von eurem Speiseplan streichen? Das braucht ihr gar nicht. Wichtig ist nur, dass ihr vor allem die Sorte der gesunden Proteine und Fette zu euch nehmt. Süßkartoffeln, Avocados oder Nüsse sind ebenfalls total hilfreich, wenn man einige Kilos verlieren möchte – natürlich in Maßen.

11. Verwendet Avocado-Öl

Nicht nur bei den gesunden Fetten, die das Bauchfett schmelzen lassen, steht die Avocado hoch im Kurs, auch als hochwertiges Öl kann sie dafür sorgen, dass unsere Pfunde ins Purzeln kommen. Dieses besteht nämlich zu 76 Prozent aus einfach ungesättigten Fettsäuren und kann uns damit beim täglichen Verzehr von ca. drei Teelöffeln unterstützen, wenn wir Abnehmen wollen. Aufgrund seines hohen Rauchpunktes ist es außerdem, anders als beispielsweise kaltgepresstes Olivenöl, das ihr eher für Salate verwenden solltet, auch noch zum Braten geeignet. Einen Haken hat das Fruchtfleischöl allerdings: Es ist nicht gerade günstig und so kosten 250 ml ca. 9 Euro.

Bauchfett mit einer Kältetherapie reduzieren:

Für die Hartgesottenen unter euch, die trotz gesunder Ernährung, keine Fortschritte sehen, könnte auch die Kältetherapie infrage kommen. Hier seht ihr zwar erst über einige Wochen hinweg das fertige Ergebnis, spart aber selbstverständlich die Zeit im Fitnessstudio.

Das Ganze funktioniert folgendermaßen: Ihr lasst die effektive, aber auch teure Methode, die je nach der Anzahl der Sitzungen zwischen 250 und 2.500 Euro kostet, beim Arzt durchführen. Dafür legt er euch ein spezielles Unterdruck-Kühlgerät etwa eine Stunde auf euren Bauch. Das Gerät tötet nun eure Fettzellen ab. Dieser Prozess passiert, in dem die Temperatur des Gewebes auf ca. vier Grad herunter gekühlt wird. Bei solch arktischen Verhältnissen können die ungeliebten Zellen nämlich nicht mehr überleben. Sobald das Kühlgerät abgenommen wird, wird euer Bauch dann einer intensiven Massage unterzogen. Mithilfe dieser werden die abgestorbenen Fettzellen im letzten Schritt aus dem Gewebe und über das Lymph- und Blutsystem abtransportiert. Wer Angst vor Erfrierungen hat, den können wir beruhigen: Eure Haut wird die gesamte Zeit mit einem Kälteschutzgel davor bewahrt.

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